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Neue Fujifilm GFX mit 100 MP in 2021

Gerüchten zufolge wird uns Fotografen 2021 eine neue Fujifilm GFX mit 100 Megapixeln und IBIS angeboten:

Fujifilm GFX 50S - wird ein 100 MP Sensor mit IBIS ins Gehäuse passen? Foto: Fujifilm
Fujifilm GFX 50S – wird ein 100 MP Sensor mit IBIS ins Gehäuse passen? Foto: Fujifilm

Neue Fujifilm GFX 100 in 2021

Es ist keine offizielle Mitteilung von Fujifilm, sondern ein Gerücht, dass in 2021 eine 100 Megapixel GFX Mittelformat-Kamera kommen wird, die sowohl IBIS als auch ein kleineres Gehäuse hat. Die englischsprachige Webseite Fuji-Rumors liegt mit ihren Vermutungen meist akkurat. Dem Gerücht zufolge soll die neue 100 Megapixel Kamera in der Größe einer Fujifilm GFX 50S erscheinen.  Offenbar passt 2021 die bahnbrechende Fujifiilm-Technik in ein solch kompaktes Gehäuse. Noch weiß niemand außer Fujifilm, wie die Kamera heißen wird.

Meinung – Neue Fujifilm GFX in 2021

Meine persönliche Meinung zur neuen GFX Kamera mit 100 MP ist, dass Fujifilm die großen Fehler der GFX 100 ausmerzen wird. Zum einen ist die bisherige GFX 100 Mittelformatkamera zu groß und klobig, was aber technologisch zum Zeitpunkt des Erscheinens nicht anders möglich war. Zum anderen fehlen die klassischen Bedienelemente an der Kamera. Möglich wäre also ein Kameragehäuse, welches ähnlich dem der GFX 50S aussieht, jedoch ein ausklappbares Display hat. Offenbar hat Fujifilm den IBIS noch einmal verkleinert und kann den großen Sensor plus dem kamerainternen Stabilisator in ein kleineres Gehäuse packen. Das ist der Kamera sehr zu wünschen, denn die GFX 100 erinnerte an große Spiegelreflexkameras mit angesetzten Batteriegriff.

Wenn Fujifilm es schafft, die neue  GFX-Kamera kompakter und schöner zu gestalten und zu einem Preis um die 8.000 € auf den Markt zu bringen, wird gleichzeitig vermutlich auch die Seriengeschwindigkeit und der Bild-Puffer größer werden. Nur wenige Fotografen werden die riesige 100 MP-Auflösung benötigen, aber der Blick auf ein 50 bis 100 Megapixel Bild ist schon überwältigend. 100 Megapixel sind im Grunde für viele Künstler, die große Bilder in Galerien aufhängen möchten, gerade ausreichend. Natürlich wird auch diese neue Fujifilm Mittelformatkamera mit einem Pixelshifting wieder riesige Stills mit 400 Megapixeln oder mehr zulassen.

Ob Canon tatsächlich einen Vollformatssensor mit 80 Megapixeln auf den Markt bringen kann, ist bislang noch nicht geklärt. Ungeklärt auch die Tatsache, ob die Objektivqualitäten von Canon für diese Auflösungen genügen. Erst ein Vergleich einer hochauflösenden spiegellosen Canon-Kamera mit einer Fujifilm GFX 100 wird Klarheit bringen. Tatsächlich ist aber Canon in 2020 ein großer Wurf gelungen mit der EOS R5, die eine hervorragende Bildqualität liefert. An dieser Bildqualität wird sich die neue Fujifilm GFX messen lassen und über der Qualität von Canon liegen müssen. Die Konkurrenz ist für Fujifilm seit 2020 durch Canons R5 und Nikons Z7 Mark II stark gewachsen.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Neue Fujifilm GFX mit 100 MP in 2021

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Geschrieben von:

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

17 Kommentare

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  • Eine kompaktere GFX 100 mit IBIS und einigen zusätzlichen, sinnvollen Optionen (und mit Pixelpitch unglaublichen 400 MP) ist sicherlich ein technischer Leckerbissen …. für Profis.

    Selbstverständlich träumt auch jeder engagierte Amateur davon, für ganz seltene, persönlich wichtige Vorhaben so etwas nutzen zu können. Ganz sicherlich sind die Fotos auch beeindruckend plastisch und faszinierend präzise.

    Aber mir ist es lieber, meine APS-C Fujifilm mit „nur“ 24 oder 26 MP möglichst gut und ohne langes Überlegen nutzen zu können. Damit habe ich bei den enormen technischen Möglichkeiten dieser kompakten Kameras bereits genug zu lernen und umzusetzen…

    Ich betrachte immer noch alte Fotos gerne, die ich mit der allerersten Canon 5D mit „geradezu lächerlichen gut 10 MP“ machte. Klar, man kann mit der GFX 100 dann auch bei kompletter Ablichtung der ganzen Person anhand des Fotos prüfen, ob irgendwo Hautunreinheiten in einer Hautpore vorlagen…. usw. aber wollen wir das wirklich?

    Das soll kein Plädoyer gegen den technischen Fortschritt sein, der in der Tat auch für mich faszinierend ist – aber die „Bilder der Woche“ sind ja bisweilen auch mit drastischer Reduktion auf Imtnetformat mit ganzen 0,2-0,3 MB beeindruckend und berührend.

    Gutüberlegte und überzeugende Gestaltung eines Fotos und die erzählte Geschichte sind abseits von Produktfotografie sicherlich weiterhin das Wesentliche beim Fotografieren.

    Beste Grüße
    DWL

    • Hallo DWL,

      Deine Worte kann ich unterschreiben, aber beruflich oder wenn Du mal die beste Auflösung benötigst für große Abzüge, ist dann ein Sensor mit 50+ schon interessant. Zumal wenn das System so strassentauglich ist, wie das der GFX 50S/R.

      Ich habe gerade Fotos meiner Frau mit einer Canon S95 Kompaktkamera restauriert (DxO PhotoLab 4) und die sind einfach unglaublich gut. Das hat nichts mit der Kamera zu tun, sondern hauptsächlich mit dem Blick. DxO musst Du einfach mal ausprobieren. Die Software ist der Hammer (Deep Prime).

      Herzlich, Peter

  • Ich persönlich bin mit 50MP in meiner GFX50S ausgelastet. Eigentlich reichen mir sogar die 24MP meiner Vollformat-DSLM, aber die Arbeit mit der Mittelformatkamera ist eine ganz besondere Art des fotografischen Müßigganges bei der Konzentration auf Gerät und Motiv.
    Insofern sehe ich in neuen Auflösungsrekorden der Sensortechnik in allen gängien Sensorformaten keinen wirklichen Fortschritt mehr. (Theoretisch müssten bei dem Pixelpitch eines Smartphonesensors gigantische Pixelmengen auf den größeren Kamerasensoren jetzt schon möglich sein.) Aktuell hat Leica der neun SL2 eine SL2-S mit 24MP zur Seite gestellt.
    Interessant sind für mich ganz andere technische Fortschritte abseits der Pixelmasse auf dem Sensor.

    • Lieber Herr Krüger,

      ich bin mit den 50 Megapixeln auch vollkommen zufrieden. Ich denke auch nicht, dass man sich nach dieser Kamera noch eine andere kaufen muss. Es sind eher die Objektive, die uns mit der Kamera zusammen glücklich machen. Sie sagen es interessiert Sie der technische Fortschritt abseits der Pixelmasse: Die Software DxO PhotoLab 4 sollten Sie sich unbedingt einmal anschauen, was hohe ISO Zahlen angeht.

      Herzlich,
      ihr Peter

      • Lieber Herr Roskothen,
        danke für den Hinweis auf die Sofware.
        Etwas konkreter würde ich sagen, dass eine neue 50MP-Kamera mit IBIS und einem schnelleren Hybrid-Autofokus von Fujifilm viel eher anspruchsvolle Fotografen ansprechen würde. Aber gleichzeitig denke ich auch, dass sich die Marktstrategen bei dem Hersteller schon danach erkundigen, was potentielle Kundschaft sich wünscht.

        Bleiben Sie gesund,
        MK

  • Ich bin ziemlich erstaunt darüber, dass Sie hier ein reines Gerücht so an die große Glocke hängen. Ein Gerücht über eine Kamera, die für die meisten Ihrer Leser völlig uninteressant (weil unerschwinglich) wäre. Mich hätten eher Tatsachen über die neue Fujifilm X-S10 interessiert, die Sie bisher leider nur in einem eher knappen Beitrag erwähnt haben, obwohl diese Kamera doch im Vergleich mit anderen Fujifilm-Kameras ziemlich aus der Reihe fällt. Diese Kamera, könnte ich mir vorstellen, ist für ganz viele von uns (Amateur-) Fotografen hochinteressant auf Grund ihres neuen Bedienkonzepts. Wie kommen wir Fujifilm-Liebhaber damit klar? Enorm reizvoll klingen auch die technischen Features im Verhältnis zum Preis. Werden Sie sich mit dieser Kamera beschäftigen und darüber berichten?

    • Sehr geehrter Helmut,

      zu Ihrem Kommentar:

      1) Vermutlich wollten Sie mich motivieren, indem Sie mich nicht mit Namen ansprechen und mir mitteilen, dass Ihnen der X-S10 Beitrag (5 Stunden Arbeit) zu oberflächlich war. Das erinnert mich an so manchen Arbeitgeber, der kein Motivationsseminar buchte und seine Mitarbeiter motiviert, indem er ihnen sagt, wie schlecht sie sind.

      2) Ein Testbericht kostet etwa 40-80 Stunden Arbeit. Wo ist das Geld dafür? Haben Sie mir welches angeboten? Möchten Sie mir mal vorab EUR 3.000 überweisen? Haben Sie etwas angeboten? Eine Spende, oder irgendetwas? Was sind das für Manieren?

      3) Wir Fujifilm-Liebhaber? Sie meinen sich selbst, der sich etwas wünscht. Oder etwa nicht?

      4) Wo sind Anrede, die Bitte, das Danke für die Arbeit? Auch Ihre Etikette haben Sie scheinbar komplett abgelegt, als Sie den Kommentar schrieben.

      In meinen Augen sitzen Sie kostenlos in meinem Wohnzimmer und werden bewirtet. Da sagt man erst mal “Guten Tag Herr Roskothen”, bedankt sich für die kostenlosen Artikel, lobt vielleicht die Mühe, die sich die Autoren bei *fotowissen machen. Dann fragt man zivilisiert: “Herr Roskothen, könnten Sie bitte die X-S10 testen? Das würde mich interessieren und ich würde Ihnen eine Kiste Wein dafür spendieren.”

      So wird das jedenfalls nichts, Herr Helmut. Und ich erwarte ganz klar Ihre Entschuldigung für Ihre vergessene Etikette. Ich schreibe übrigens auch für Minderheiten, sogar ganz besonders gerne. Und es ist meine Sache über was und für wen ich schreibe.

      Gleicht noch ein versöhnliches Angebot: Sie dürfen gerne Ihren Testbericht der X-S10 auf *fotowissen veröffentlichen*. Dann lernen Sie unter anderem, was ein Testbericht für eine Arbeit ist und können sich vielleicht besser einfühlen, was Kommentare wie Ihren angeht.

      *Keiner der Männer, denen ich das Schreiben für “Forderungen” im Gegenzug anbot, hatte die Eier einen Testbericht zu schreiben. Und keiner von denen hat sich jemals entschuldigt für seine schlechten Manieren. Nochmal: Sie sitzen kostenlos in meinem Wohnzimmer. Hier sollten Sie sich benehmen können.

      Herzlich,
      Ihr Herr. R.

      • Lieber Peter,

        Wahrlich eine passende Antwort, die auch mir aus dem Herzen spricht.

        Das Fatale ist ja, daß es den Allermeisten nicht einmal mehr bewusst wird, wie anmaßend sie sich im Internet benehmen. Ich beobachte allgemein seit über 20 Jahren, daß der Anteil von Leuten, welche ihre Sozialkompetenz an der Garderobe abgegeben haben, konstant zunimmt. Mittlerweile befürchte ich, daß auch erjenige Anteil der Menschen, welche nicht einmal mehr fähig sind, überhaupt noch im „real life“ , also im tatsächlichen persönlichen Umgang es täglichen Lebens, einigermaßen sozialkompatibel zu agieren, konstant zunimmt – weil sie es offenbar nicht einmal mehr in jungen Jahren in der UrsprungsFamilie und Kindergarten, Schule, im Umgang mit anderen Kindern und echten Freunden etc. Erlernten und erlebt/gelebt haben.

        Traurige Grüße

        DWL

      • Lieber DWL,

        danke Dir. Ich gebe Helmut noch die Chance sich zu entschuldigen. Bei *fotowissen sind sehr viel mehr Menschen, die sich total nett und aufmerksam bewegen. Denen danke ich herzlich für die gute Etikette, die Kommentare, Anregungen und das Lesen! Dir danke ich auch ganz besonders für Deine Kommentare und Hilfe!

        Herzlich,
        Dein Peter

    • “Ich bin ziemlich erstaunt darüber, dass Sie hier ein reines Gerücht so an die große Glocke hängen.”

      Haben Sie überlesen wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat? Niemand geringeres als Fuji-Rumors. Demgemäß, hat Herr Roskothen lediglich darüber berichtet. Davon das er es an eine “große Glocke” hängt, kann ich beim besten Willen nichts erkennen/heraus lesen.

      Indes,…
      “Ein Gerücht über eine Kamera, die für die meisten Ihrer Leser völlig uninteressant (weil unerschwinglich) wäre.”

      …will ich mal von einem unvollständigen Satz absehen und mich auf Ihre Behauptung, “…für die meisten völlig uninteressant…”, konzentrieren, die zu Grandiosität neigt.
      Auszug aus dem Handbuch für Transaktionsanalyse: “Unter Grandiosität [grandiosity] verstehen J. Schiff und ihre Mitarbeiter jede unrealistische Überschätzung und/oder Unterschätzung, …”

      Wer hängt denn hier nun was oder wen an “die große Glocke”. Wie war das noch mit den Steinen im Glashaus stehend?

      Mag Ihre Ent-Täuschung emotional schwer wiegen, bedenken Sie bitte, dass sie rein subjektiver Natur ist.
      Ich wünsche weiterhin Gut Licht, entspannte Feiertage und einen gesunden Rutsch
      Mark Kant

  • Hallo Herr Roskothen,

    nach wie vor lese ich Ihre Newsletter mit großem Interesse und möchte mich hierfür explizit recht herzlich bedanken!
    Der eine oder die andere mag einwenden, dass es ja wohl auch der Eigenwerbung als Coach und Trainer diene, was meiner Ansicht nach meinem Dank keinerlei Abbruch tut, denn wieviel der bekannten Werbung, die nicht annähernd so zeitraubend zu erzeugen ist, birgt einen fachlichen und oder sachlichen Nutzen als Zugewinn für den Empfänger? Da wird die Luft doch verdammich dünne. ;-)

    Es ist noch gar nicht lange her, da haben Sie bei mir mit Ihrem Beitrag, DxO PhotoLab 4, ein recht großes Interesse geweckt. Die (Foto)Belege waren nicht nur eindrucksvoll, sondern zugleich überzeugend. Bisher habe ich mir noch nicht die Zeit genommen, mich mit diesem Programm auseinander zu setzen, doch wird das zwischen Weihnachten und Neujahr geschehen. Ich bin gespannt, ob es hinsichtlich der Farben und Schärfe ähnlich gut arbeitet wie Capture One.

    Phase One hat mit der Version CO 21 für mich nunmehr endgültig den Vogel abgeschossen. Wenn man das mit Fuji ins Verhältnis setzt, die mit einem kostenfreien Firmwareupdate beispielsweise die GFX 100 zu einer 400 MP Kamera macht, empfinde ich die Neuerungen in CO 21, die ein Upgrade begründen sollen als….
    Ich enthalte mich an dieser Stelle besser jedweder Ausführung.
    Der Wermutstropfen bezüglich PhotoLab hinsichtlich der X-Trans-Sensoren ist allerdings sehr, sehr schade. Aber gut, ich habe ja noch CO 12.

    Gerüchte um eine neue 100 MP Kamera in der Fuji-Mittelformatklasse betreffend…

    In der Tat wächst der Druck auf Fuji über die am Markt erschienenen Sony A7 r4 und Canon R5. Insbesondere letztere lies mich tatsächlich wanken, ob ich nicht doch besser in eine R5 statt in eine GFX 50S investiere. Von einer XT-2 kommend, entspräche das eine wie das andere einem Systemwechsel, bzw. einer Aufstockung, denn die X-T2 werde ich behalten und um eine X-T4 erweitern.

    100 MP sind verlockend und gerade mir kämen sie sehr entgegen, da ich Belichtungen/Prints bis 60×80 bzw. 60×90 cm in sehr guter Qualität für Ausstellungen brauche. Selbst 75×100 cm wären mit nahezu 300 dpi (genau 295 dpi) oder 70×105 cm mit 280 dpi möglich, allerdings ohne Puffer für Beschnitt, der zumindest bei mir mal mehr, mal weniger immer anfällt.

    Wenn diese dann wie eine 50S zu bedienen wäre und einen IBIS hatt, wäre das fantastisch und gäbe hardwareseitig, abgesehen von den Objektiven für längere Zeit Ruhe. Soviel zum Träumen. Indes frage ich mich, was das für Auswirkungen auf die bestehende GFX 100 haben wird. So die “NEUE” bei € 8.000,- liegen soll, müsste die 100er erheblich im Preis von derzeit rund € 10.500,- fallen. Ist das realistisch? Den Preis betreffend bin ich doch eher skeptisch oder habe ich da etwas übersehen?

    Aus zweierlei Gründen, werde ich mir in 2021 dennoch “nur” eine 50S anschaffen. Nicht unerheblich sind die Kosten. Zusammen mit dem 45-100 mm und diversen “Kleingkeiten” wie Zusatzakkus, Winkel, etc., werde ich dann immer noch ein stattliches Sümmchen aufbringen dürfen. Des weiteren sind 50 MP für einen 33×44 mm großen Sensor, was 30 MP aufs KB berechnet sind, angesichts der aktuellen Technologie ein gefühltes Maximum hinsichtlich des Rauschverhaltens. Nicht grundlos baut Sony eine A7 S und wenn ich das richtig gelesen habe, will Sony zum Sommer eine A7 IV mit ca. 30 MP auf den Markt bringen. Warum wohl?

    So gesehen käme mir eine 50iger mit IBIS sehr viel gelegener. Damit ließen sich dann immer noch recht gute Belichtungen/Prints bis 60×90 cm mit 200 bis 250 dpi anfertigen und ein wenig Luft für Beschnitt wäre auch noch vorhanden.

    Eine Canon mit 80 MP reizte mich aus zuvor beschriebenen Überlegungen überhaupt nicht. Und das ist auch der Grund, weshalb ich lieber in einen Objektivfuhrpark investiere, der mich langfristiger zu begleiten verspricht. Last but not least liebe ich als alter Analog-Junkie das Bedienkonzept. Die jüngere Generation spricht zwar von einem Herumgefummel an Rädchen, mir geht es exakt umgekehrt so und auf den Knöpfchen, die in ein Menue führen, steht eben nicht auf einen Blick ersichtlich wie Zeit, ISO und Blende eingestellt sind. Aber jut, jädem Dierchn sän Pläsierchn.

    Wünsche allzeit gut Licht und entspannte Feiertage
    Mark Kant

  • Noch eine kleine Ergänzung:

    Die GFX 50 Gehäuse werden vermutlich bald deutlich günstiger zu haben sein… spätestens mit der Präsentation des 100 MP-Modells 2012.
    Bereits jetzt habe ich (zufällig) Angebote von tatsächlichen oder als solche bezeichneten “Ausstellungsstücken” unter 3.000€ (einmal sogar um 2.500€) gesehen.

    Wer Geduld hat und nicht wie ich sich bewusst gegen größere und schwerere Systeme entscheidet und die GFX Modelle für sinnvoll erachtet, der kann vermutlich in naher Zukunft viel Geld sparen, wenn er/sie mit 50MP zufrieden sein sollte.

    Zumal ich erwarte, daß “Ausstellungsstücke” und “Vorführware” aufgrund der jetzigen Pandemie bis mindestens März gar nicht zur zweckgebundenen Anwendung beim Händler kommen KÖNNEN. Traurig, aber realistisch.

    Gruß
    und bleibt alle achtsam und gesund
    DWL

  • Grüß Gott, Herr Roskothen!

    Sie haben völlig Recht, ich hätte meinem Kommentar eine freundliche Anrede voranstellen sollen, das wäre höflicher gewesen. Das tut mir leid! Zu meiner Entschuldigung führe ich jedoch an, dass ich schon etliche Kommentare bei Ihnen gelesen habe, die ohne Anrede daherkamen.

    Nicht Recht haben Sie allerdings mit der Auffassung, dass ich in Ihrem Wohnzimmer sitze und Ihnen dafür zu Dank verpflichtet sei. Das ist nun wirklich nicht der Fall. Vielmehr ist es so, dass Sie mit Ihrem Bericht an die Öffentlichkeit getreten sind. Mein Kommentar dazu, ebenfalls öffentlich, ist durchaus konstruktiv und kein Bisschen negativ gemeint.

    Nun habe ich mir überlegt, was Sie so auf die Palme gebracht haben könnte. Möglich wäre, dass Sie den Ausdruck „an die große Glocke hängen“ schlimm finden. Der meint jedoch nichts anderes, als dass einer Sache sehr viel Raum gegeben wird und ist nur etwas lockerer, scherzhafter.

    Enttäuscht bin ich darüber, dass Sie meine Frage einfach komplett unbeantwortet lassen. Stattdessen wollen Sie mich partout über gutes Benehmen belehren und fallen über mich her, als ob ich Ihnen was Boshaftes angetan hätte. Das habe ich nicht verdient!

    Ich möchte Sie und Ihre Claqueure bitten, meinen Kommentar nochmals, und zwar nach Möglichkeit unbefangen, zu lesen. Ich glaube, dass Sie da irgendwas hinein interpretieren, was ich nicht meine. Dass Sie also „was in den falschen Hals gekriegt haben“, wie man so schön sagt.

    Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit. Entspannen Sie sich!

    Helmut Schmitz

    • Sehr geehrter Herr Schmitz,

      da Sie mich ja ebenfalls indirekt ansprechen, möchte ich Ihnen helfen.
      Denn Sie scheinen einige Argumente von Herrn Roskothen entweder nicht verstehen zu können oder bewußt zu ignorieren.

      Zunächst einmal: Sie sitzen tatsächlich im Wohnzimmer von Herrn Roskothen!?Das ergibt sich bereits aus dem „Hausrecht“, welches JEDES Forum und JEDE Homepage im Internet in ihren zugehörigen Nutzungsbedingungen faktisch ausübt.

      Das „Argument“ mit der „Öffentlichkeit“ ist denkbar ungeeignet, denn Sie sind hier NICHT im öffentlichen Raum, sondern befinden sich auf einer privaten Homepage. Aber selbst, wenn man ihrer Fehleinschätzung einmal folgen will, ist das ein Eigentor Ihrerseits, denn Sie verwechseln da einige Dinge und maßen sich Urteile an, die lediglich der Manipulation zur Erreichung Ihrer ganz persönlichen Ziele (mehr kostenlose Infos zu einem, bestimmten Kameramodell) dienen.

      Dieser Artikel , unter dem Sie ihren ersten Kommentar setzten, dient zur Information über eine Mittelformatkamera, welche ersten Informationen zufolge in 2021 auf den Markt kommen wird und der SACHDISKUSSION darüber. Sie können sicher sein, daß Herr Roskothen nicht wilde Gerüchte verbreitet, sondern so sein Quellen hat…

      Er hat sachlich über das Thema geschrieben.

      ALLE ANDEREN Kommentatoren haben genau das gemacht: SACHLICH über die Aspekte einer möglichen 100 MP-Kamera diskutiert.

      SIE JEDOCH weisen Herrn Roskothen zurecht, indem Sie IHRE GANZ PERSÖNLICHEN MOMENTANEN PRIORITÄTEN als viel wichtiger darstellen und diesen Artikel faktisch als völlig unangebracht und unnötig darstellen.

      Falls Sie es immer noch nicht bemerkt haben sollten: Hier schreibt Herr Roskothen unentgeldlich mit enormem zeitlichem Aufwand aus der Sicht eines Profis über alle möglichen Entwicklungen auf dem Fotomarkt und (was viel wichtiger ist) über das Fotografieren als Solches.

      In Ihrem jetzigen Kommentar ist keinerlei Einsicht zu erkennen, daß Ihr erster Kommentar möglicherweise durch SIE SELBST bedingt die Reaktion erzeugt, welche Sie „enttäuscht“.

      Nehmen wir einmal an, jemand liest hier mit, weil er/sie die in der Tat sehr hochwertigen und sehr differenzierten und sehr praxis(!)gerechten Artikel und YT Videos als eine der immer selteneren sehr objektiven Beurteilungen SCHÄTZT…. und hat ein Problem bei einer Kaufentscheidung, wo er/sie gerne Hilfe hätte.

      Würde diese Person dann dem potentiellen Helfer bei einer Diskussion über etwas Anders ins Wort fallen, die Diskussion stören und dem Helfer erst einmal erklären, daß dieser völlig falsch liegt, wenn er sich mit anderen Dingen beschäftigt?

      WOHL KAUM.

      Sie haben folgende alternativen, sozialkompatiblen Möglichkeiten:
      ?1) Sie nutzen die email-Adresse von „fotowissen.eu“ und bitten Herrn Roskothen freundlich, doch einmal mehr zu dem von Ihnen ins Auge gefassten Kameramodell zu schreiben.

      Sie nutzen die Möglichkeit, unter dem Artikel von Herrn Roskothen, wo die SIE interessierende Kamera beschrieben oder erwähnt wird, also themenbezogen, einen freundlichen Kommentar zu schreiben, in welchem Sie sich bspw. für die Infos bedanken und freundlich fragen, ob er möglicherweise seine Zeit opfert, um zu der Kamera mehr zu schreiben.

      email und potentieller Kommentar könnten ganz einfach folgenden Text haben:

      „Sehr geehrter Herr Roskothen, ich lese gerne hier mit, weil ich Ihre Tests/Artikel für gut halte. Da ich mir überlege, die Kamera xyz anzuschaffen, fände ich es für mich schön, wenn Sie dazu weitere Informationen zur Verfügung stellen könnten, welche mir weiterhelfen.
      Mit vielem Dank Im Voraus
      Ihr Helmut Schmitz“

      Anstatt dessen weisen Sie Herrn Roskothen im Kommentarbereich zu einem VÖLLIG ANDEREN Thema zurecht und tun so, als wenn der Artikel aus objektiven Gründen unnötig wäre, jedoch ein Artikel zu IHREM PROBLEM gaaaaaaanz, gaaaaaanz wichtig wäre.

      Sie machen sich nicht einmal die Mühe, freundlich zu sein, auch nicht, einen Platz für Ihre Bitte zu suchen, wo diese nicht stört, sondern ggf. passen würde (Email, Kommentar unter das richtige Thema). Sie spucken ihm gewissermaßen einfach auf den Tisch.

      Und wenn Sie die Konsequenzen eines solchen egomanen/egoistischen Verhaltens zu spüren haben, sind SELBSTVERSTÄNDLICH nur die Anderen schuld, weil diese nur zu dumm sind, Ihre ach so geniale Störaktion in einem völlig anderen Themenbereich richtig zu verstehen.

      Ihre vordergründig geschmeidige Antwort auf die Reaktion von Peter Roskothen hat mich in der Tat dazu veranlasst, ihren ersten Kommentar noch einmal durch Ihre Brille zu betrachten und zu lesen.

      Doch Ihr zweiter Kommentar ist entlarvend für Sie:??Sie bezeichnen Kommentatoren wie mich, die Herrn Roskothen zustimmen, allen Ernstes wörtlich als „Claqueure“ !

      Auch, wenn sie ihre ungehobelte Art in Ihrem ersten Kommentar im zweiten Kommentar als mißverstandenen „Scherz“ darstellen wollen, so lässt diese Einordnung der Persönlichkeit von Menschen, die eine andere Meinung haben als SIE, mehr von Ihrer Persönlichkeit erahnen, als Ihnen lieb sein kann.

      Ich bin Ihnen jedoch dafür dankbar, daß sie faktisch (wenngleich unbeabsichtigt) dadurch die Reaktionen auf Ihren ersten Kommentar als absolut zutreffend bestätigen, ja sogar noch „einen drauf setzen“.

      Abschliessend noch die Definition aus dem Duden für die Bezeichnung „Claqueur“:

      „Person, die bestellt (und bezahlt) wird, um Beifall zu klatschen“

      Sie kombinieren somit eine scheinbare (aus meiner Sicht eher vorgebliche) „Entschuldigung“ mit einer herabwürdigenden, persönlichen Beleidigung weiterer Kommentatoren und gehen selber in keinster Weise auf die Antworten ein.

      Sie scheinen mir also in Wirklichkeit nur durch Eskalation weiterhin etwas in eine Ihnen genehme Richtung manipulieren zu wollen… genau diese zunehmende Tendenz im Internet und der Gesellschaft allgemein habe ich in meinem Kommentar zu Ihrem ersten Kommentar deutlich machen wollen: Die allgemein und deutlich zunehmend ungehemmte Tendenz zu unreflektiertem, uneinsichtigem, narzisstischem Verhalten: Es sind stets die Anderen Schuld…

      Denken Sie mal drüber nach.

      mit freundlichen Grüßen
      DWL

      PS: Das Planen und Schreiben dieses Kommentars hat rund eine Stunde gedauert – mehr meiner Lebenszeit wird voraussichtlich dafür auch nicht geopfert werden.

  • Sehr geehrter Peter Roskothen.
    Um bei der Sache zu bleiben, bedanke ich mich zuerst einmal für ihre vielen, interessanten Beiträge. Ihren Hinweis auf die Software DxO PhotoLab 4 habe ich angenommen und mir die DEMO heruntergeladen. Auch in meinem Archiv gibt es “verrauschtes” aus früheren Kameragenerationen die ich behalten habe nach dem Motto: Lieber ein verrauschtes Bilddoku als gar keines. Was mir DxO Elite nun gerettet hat, hätte ich so nie erwartet und übertrifft alle bisherigen Rettungsversuche. Gerne beobachte ich auch was FujiFilm mit der GFX 100 realisiert. In meinen beruflichen Alltag begleitet mich eine PhaseOne XF iQ3-100 mit einer natürlich beeindruckenden Bildqualität. Gelegentlich mache ich parallel dazu ein Bild mit einer X-T3 unter den gleichen Bedingungen. Betrachte ich nun aber das Resultat dieser bedeutend kostengünstigeren, leichteren und kompakteren X-T3, so ist auch dieses beeindruckend und in einem anderen Kostenfenster. Gerade diese Kosten werden bei aktuell stagnierenden Aufträgen zunehmend ein Faktor. Zunehmend werde ich auch mit erstaunlichen Produktionen konfrontiert, die mit Smartphones realisiert wurden. Mit diesem Hintergrund werde ich mir gut überlege, was wo investiert wird.

    • Vielen Dank für das aufschlussreiche Feedback, Herr Lüthi! Es gibt den Lesern einen Einblick in Ihre Überlegungen und es wäre geradezu wunderbar, wenn Sie uns mit einem ausführlichen Bericht auf dem Laufenden halten könnten. Mich interessieren Ihre Überlegungen sehr.
      Herzlich,
      Ihr Peter

  • Nur kurz zu der hier gestellten Frage, ob die Canon RF Objektive überhaupt der Auflösung eines 50 MP 35mm Sensors gerecht werden können:

    Erste seriöse Labortests haben eine enorme Auflösungsfähigkeit zumindest einzelner RF Objektive tatsächlich bereits verifizieren können. Das könnte also tatsächlich mit 50+ MP Sensoren im 35mm Format funktionieren.
    Es wäre auch kaum vorstellbar, daß Canon nach Jahrzehnten eine neue Objektivserie auf den Markt bringt, welche bereits nach wenigen Jahren von der Sensortechnik überfordert würde. Das Gegenteil dürfte eher der Fall sein.

    Beste Grüße
    DWL

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