Fotografie der Woche

nebelabendlicht – *fotowissen Bild der Woche

nebelabendlicht - Foto Roland Scherrer

am abend mit dem velo unterwegs. es ist das typische novemberlicht. es ändert alle paar minuten seine farben.

Foto: roland scherrer

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4 Kommentare

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  • Ein Traumbild!!! Es erinnert an Caspar David Friedrichs Malerei. Ich finde die Komposition des Bildes hervorragend und der Moment mit den Farben auf den Punkt gebracht. Vielen Dank für diesen Augenblick!

  • 1) Ein wunderschönes Motiv, sehr gut gesehen und auch sehr gut fotografiert.
    Angenehm die Nachbearbeitung, welche natürliche Kontraste und Farbgebung zeigt, aber fast schon zu schön ist, um wahr zu sein.

    Das Bild lebt von der Kombination verschiedener sehr ästhetischer Komponenten:

    – dem zauberhaften sanften Schwung der Kuppe im Mittelgrund,
    – dem auf dessen Hochpunkt solitären Baum
    – der „Rahmung“ im Vordergrund der Szene durch den rechts befindlichen Baum und den am linken Rand befindlichen drei“fingrigen“ Baum
    – der wunderbaren Farbgebung des Abendhimmels
    – dem sanften Schleier von beginnendem Bodennebel in den Senken der Kurve des „Hügels“ im Mittelgrund
    – den tiefen Wolken in den Bergtälern dahinter
    im Zusammenspiel mit dem Wolkenband in der Mitte
    – dem Scherenschnittartigen Panorama, welches glücklicherweise jedoch noch Zeichnung des dem Betrachter zugewandten Teils der sanften Erhebung sehen lässt, daher eine klare räumliche Orientierung und Strukturierung erhält.
    – der perspektivisch zusammengerückten Landschaftsteile (leider wieder einmal keinerlei technische Angaben zu den Kameraeinstellungen)

    Die vorwiegenden Hauptdarsteller sind der Hügelschwung und der freistehende Baum.

    Daher würde ich (!) persönlich das Bild etwas anders gestalten, um das Auge des Betrachters besser zu führen und Ablenkung zu vermeiden.

    Drei Beschneidungen:

    a) Links am Bild vertikal ganz knapp links vom linken großen „Finger“ der 3 großen Finger des Baums im Vordergrund.
    Begründung: Dort ist links der „3 Finger“ ein unnötiger Freiraum, der das Auge von den Hauptdarstellern abzieht, dies um so stärker, als die Bergspitze darüber befindlichen Berg“scherenschnitt“ prominent ist und ebenfalls das Auge (mit dem einzelnen Baum in Konkurrenz) nach Links zieht.

    Durch diesen Beschnitt wird zudem der linke Baum ebenso schön als „Rahmung“ der Szene eingesetzt, welche das Auge auf die Hauptdarsteller lenkt. Der „Nebenausgang“ für das Auge des Betrachters links dieses Baums verschwindet daher.

    b) horizontaler Beschnitt Oben knapp oberhalb des großen horizontalen Wolkenbandes, wobei das kleine horizontale Band knapp darüber erhalten bleibt und somit auch ein ausreichend großer blauer Himmelanteil, welcher ja der natürlichen Wahrnehmung dient. Damit verschwindet ein nicht unerheblicher Anteil des übrigen blauen Himmels, der im Original m.E.n. zu dominant ist und überproportional viel Fläche im Vergleich zu jener der Hauptdarsteller wirkt.

    c) Minimaler Beschnitt horizontal unten.

    Begründung: ganz unten und ganz im Vordergrund läuft über das gesamte Bild eine schräg nach rechts aufsteigende Kontur, offenbar steigt hier der Weg bzw. eine Steigung nach rechts auf.
    Die winzige, darunter liegende Fläche hat (zumindest auf meinem Monitor) keinerlei Zeichnung . Sie irritiert jedoch das Auge des Betrachters ein wenig, weil man in der ersten Sekunde den (falschen) Eindruck haben könnte, die Kamera sei nicht horizontal gehalten worden.
    Ein minimaler horizontaler Beschnitt, welcher lediglich im rechten Drittel/Viertel des Bildes noch die Steigung belässt, weil dann dort die schöne Bodennebel-Situation bleibt.
    Die verbleibende „Schräge“ stört dann nicht mehr, denn sie ist nicht durchgehend – vielmehr ist sie jetzt jedoch ein harmonischer Bestandteil des Ensembles der geradezu märchenhaften Gruppierung dieses wunderschönen Motivs.

    Durch diese 3 Beschnitte ist die Gestaltung viel näher an den „Drittelregeln“ und aus meiner persönlichen Sicht viel prägnanter für das Auge des Betrachters.
    Und es entsteht ein Bildformat, welches erstaunlicherweise viel zu selten bei solchen Motiven umgesetzt wird: Das Panoramaformat, welches die wundervolle Weite von Naturlandschaften nochmals stärker betont.

    Peter Roskothen hat meinen Beschnittvoschlag bekommen und falls der Bildautor sein Einverständnis geben sollte und es Dritte interessieren sollte, kann man meinen ganz persönlichen Beschnittvorschlag ja hinzufügen.

    UND auch diskutieren….

    Allen gutes Licht und vorab ein schönes Jahr 2021

    Gruß
    DWL

  • …wunderbare Abwechslung zu dem wochenlangen Grau des Dezembers! Der Baum auf dem Hügel setzt dem Ganzen das I- Tüpfelchen auf. Könnte aus einer Szene von “Herr der Ringe” stammen!