Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Makrofotos Canon EOS 7D Mark II und EF 100mm Makro

Wer im Urlaub daheim geblieben ist, der findet im Garten schöne Motive für Makrofotos, hier mit der Canon EOS 7D Mark II. Oder man geht in den benachbarten Botanischen Garten, Park, Zoo oder andere wunderbare Orte und fotografiert Makro…

Makrofotos im Garten

Canon EOS 7D Mark II APS-C Sensor

Canon EOS 7D Mark II APS-C Sensor

Ich persönlich habe so viel Arbeit, dass ich kaum zu eigenen privaten Makrofotos mit meiner Canon komme. Aber die Fotografie ist mein Leben und ich verschenke ungern einen Tag ohne Fotografie. Also nichts wie raus in den Garten, um Makrofotos mit der Canon EOS 7D Mark II zu schießen.

Canon EOS 7D Mark II mit EF 100mm f2.8

Die Canon EOS 7D Mark II hat wie ihre Vorgängerin eine irre schnelle Bildfrequenz und tollen Autofokus. Genau richtig für das eine oder andere Makrofoto von Schmetterlingen, Bienen, Fliegen und anderen Insekten, die so im Garten zu finden sind. Hier heißt es die Augen öffnen, mal inne halten und genau hinsehen. Man findet auch die eine oder andere Begegnung von verschiedenen Tierchen und kann genau sehen, wie sie sich dulden oder vertreiben.

Kommt man mit der Optik nahe genug heran, so sieht man den Saugrüssel des Schmetterlings für die Nahrungsaufnahme schon sehr deutlich. Ich habe die meisten der hier gezeigten Fotos ohne Stativ fotografiert, um flexibler zu sein. Beim Fotografieren von Blumen oder Gartendetails ist allerdings oft mal ein Stativ sehr hilfreich, auch um noch genauer auf die Bildgestaltung zu achten und bessere Fotos zu belichten.

Canon EF 100mm f2.8 Makro - Markteinführung 1990 noch ohne USM Autofokus

Canon EF 100mm f2.8 Makro – Markteinführung 1990 noch ohne USM Autofokus

In meinem Falle habe ich das schon etwas in die Jahre gekommene erste Makroobjektiv Canon EF 100mm f2.8 genutzt und für nicht ausreichend schnell empfunden. Der Autofokus ist nicht nur laut, sondern auch träge. Die Bildqualität ist wunderbar, genügt sie mir schon lange für Produktfotos. Aber wenn man versucht mit dem Makroobjektiv Insekten zu fotografieren, gerät selbst die EOS 7D Mark II mit diesem Objektiv an ihre Grenzen. Dann verhindert der Autofokus des Makroobjektivs die schnelle Bildfolge.

Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM

Canon EF 100mm 1:2,8L Macro IS USM

Neuer: Canon EF 100mm 1:2,8L Macro IS USM

Lohnt sich also der Umstieg auf das Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM? Meine liebe und erfahrene Journalisten-Kollegin Britta Dicken sagt deutlich „Ja“ zum neuen Canon Makroobjektiv. Sie hatte das Tamron 90mm Makroobjektiv und dies war ihr beim Scharfstellen etwas zu träge. Jetzt fotografiert sie selbst die schönsten Makrofotos mit dem neuen Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM. Und von ihren Fotos bin ich absolut überzeugt. Dennoch die Frage an die Leser: was meinen Sie zu einem Wechsel? Der Abbildungsmaßstab von 1:1 reicht mir persönlich bei einem Makroobjektiv aus. Welche Erfahrungen haben Sie selbst?

 

Für Fotos von Blumen und anderen stilleren Objekten (Modellautos, Produktfotos, Münzen, Schmuck, Portraits, …) genügt sicher auch eine andere Kamera und ein Tamron oder ein altes Canon Makroobjektiv. Für Tiere und andere Objekte, die sich bewegen ist aber ein schneller Autofokusantrieb, eine Bildstabilisierung und eine hervorragende Sportkamera von großem Vorteil. Damit ergeben sich schärfere Aufnahmen und weniger Ausschuss. Nicht verheimlichen darf man, dass man je nach Anspruch sehr viele Aufnahmen aussortieren sollte.

Makrofotos Canon 7D Mark II und EF 100mm f2.8 Makroobjektiv

Wie ich diese Fotos aufnahm: Ich habe die meisten der Fotos in der Belichtungseinstellung „M“ mit voreingestellter Verschlusszeit und voreingestellter Blende bei AutoISO belichtet. Das gewährleistet eine gewollte Schärfentiefe und Verschlusszeit für bewegte Tiere oder unbewegte Pflanzen. Gleichzeitig kann bei der Mark II noch die Belichtungskorrektur bedient werden. Ein unschätzbarer Vorteil, den Canon unbedingt in jeder höherwertigen Kamera unterbringen sollte, um nicht den Platzvorteil an Sony oder Nikon abzugeben. Auch für ältere Kameras sollte diese Funktion per Firmwareupdate nachgerüstet werden (meine Meinung liebe Canon Entwickler und Vertriebler!).

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Tipp #1 Makrofotografie: natürlich können Sie die Aufnahmen mit jeder Kamera versuchen und gut erstellen, vorausgesetzt Sie lieben die Makrofotografie. Mögliche Alternativen zu einem eigenen Makroobjektiv sind Makrofilter oder Makrozwischenringe für Ihr Normalobjektiv.

Tipp #2 Makrofotografie: Für Insekten ist ein Makroobjektiv mit langer Brennweite von Vorteil, um die Fluchtdistanz der Tiere nicht zu unterschreiten. Beliebt sind Brennweiten von 180mm, um den Tieren nicht zu nahe zu kommen. Allerdings ist diese Brennweite nicht ideal für Produktfotos. Und je länger die Brennweite, desto kleiner die Schärfentiefe!

Tipp #3 Tierfotografie: Je besser der Autofokus Ihrer Kamera und des Objektivs, desto weniger Ausschuss und umso mehr Spaß macht die Sache. Selbst eine ältere Canon EOS 7D der ersten Baureihe macht 7 Fotos pro Sekunde und hat einen super schnellen Autofokus. Diese Kamera können Sie gebraucht ab etwa EUR 400,- mit weniger als 50.000 Auslösungen erwerben. Viele Fachgeschäfte bieten Gebrauchte inklusive Garantie an.

Tipp #4 Markrofotografie: In diesem zweiteiligen Artikel finden Sie mehr Infos zur Makrofotografie >>

Tierfotos mit der Canon EOS 7D Mark 1

Schön zu sehen, wie gut auch der Autofokus von der Canon EOS 7D Mark 1 bereits ist, wenn ein Tier auf die Kamera zu kommt. Der Autofokus war nur zwei mal daneben, davon einmal selbst verschuldet:

Last but not least ein Foto mit der Canon EOS 5D Mark II (jetzt schon eine Antiquität) und dem von mir geschätzten EF 50mm f1.4:

Makrofoto Canon, Canon EOS 5D Mark II und EF 50mm f1.4

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Makrofotos Canon EOS 7D Mark II und EF 100mm Makro

Peter Roskothen

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fotojournalist sowie Fototrainer und schreibe auf *fotowissen für andere Foto-Amateure und ambitionierte Fotografen. Die digitale Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design. Bei Google Plus finden Sie mich unter Google+

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6 Kommentare

  1. Maike Lehmann

    Mein Gott wie wunderschön! Brillante Schärfe, sanfte Farben, traumhaftes Bokeh – ich kann mich nicht satt sehen. Leider kann ich mangels Erfahrung nichts zur Frage der Objektiv-Wahl beitragen. Aber deine Aufnahmen sind schon gestochen scharf für meinen Laien-Verstand….
    Ganz beeindruckte Grüße,
    Maike

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    • Peter Roskothen

      Danke Maike, die Schärfe kann man immer erst bei 100 Prozent in Lightroom oder anderer Bildbearbeitung beurteilen. Im Internet sieht das immer toll aus. Aber die Fotos oben sind alle scharf, bis auf die zwei von der Katze. Vielleicht sollte ich da noch 100 Prozent Vergrößerungen daneben stellen? Vielen Dank!

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  2. Britta Dicken

    Danke für das Kompliment, Peter! Ich fühle mich sehr geehrt! Und ja, ich habe den Tausch des Tamrons gegen das Canon nicht eine Sekunde bereut. Als kostengünstiger Einstieg in die Makrofotografie war es genau richtig (da wusste ich ja noch nicht, dass ich dieser Art der Fotografie verfallen würden). Aber wenn man, wie ich, gerne ohne Stativ Makrofotos macht, dann ist man auf den schnellen Autofokus angewiesen und da schlägt das Canon das Tamron.
    Wenn ich mir Deine Bilder so ansehe, werde ich meinem Göttergatten wohl mal die Kamera mopsen müssen 🙂 Einfach wunderschön! Auch, nein eigentlich besonders die Reihe mit Scarlett! Ach Quatsch, was schreibe ich da, alle Bilder sind einfach toll. Besonders gut gefällt mir allerdings das letzte Bild. Einfach nur schön! Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast und uns an Deiner Entspannung teilhaben lässt!
    LG
    Britta

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      • Britta Dicken

        Ich hatte das Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD. Vor kurzem ist eine neure Version auf dem Markt gekommen, die noch einmal besser sein soll. Allerdings fehlt mir da der Vergleich und ich hatte das Canon bereits gekauft 🙂 Ach ja, nicht unwichtig: Bei beiden Modellen ist der Abbildungsmaßstab 1:1. Das neuere Modell kann übrigens an dem deutlich höheren Preis erkennen.
        LG
        Britta

  3. Ich habe viele Jahre mit dem an der EOS 400D, der EOS 50D und der EOS 7D fotografiert und mich dabei immer über die unmögliche Stativschelle aus Plastik geärgert.
    Die Ergebnisse haben mich aber immer zufrieden gestellt.
    Seit 2 Jahren fotografiere ich mit dem EF 100mm f/2.8L Macro IS USM an der EOS 7D und seit einem Monat an der EOS 7D Mark II. Bei der Bildqualität sehe ich keinen großen Unterschied, aber mit der Stativschelle D(B) ist das Arbeiten das reine Vergnügen gegenüber dem EF 100mm f/2.8 Macro USM.
    Der IS hat es mir sogar ermöglicht, trotz zittriger Hand, brauchbare Aufnahmen aus freier Hand zu gestalten. Nur bei Abbildungsmaßstäben größer als 1:2 ist er für mich nicht mehr brauchbar.
    Mit dem EF 100mm f/2.8L Macro IS USM fotografiere ich hauptsächlich Orchideen vom Stativ.
    Ich fotografiere hauptsächlich Insekten und Vögel mit der EOS 7D | EOS 7D Mark II dem Extender EF 1.4x II und dem EF 300mm f/4L IS USM. Für Insektennahaufnahmen benutze ich sehr häufig das EF 180mm f/3.5L Macro USM (mein bestes Teil) vom Stativ.
    Die Libelle des Jahres, der letzten 3 Jahre, vom BUND publiziert stammt jeweils von mir.
    MfG
    Günter J. Loos

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