Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Karneval in Venedig 2019 – Teil 2 – Theresia und Fabrice

Artikel ursprünglich verfasst am 21. April 2019

Hier kommt nun der zweite Teil meiner Serie über den Karneval in Venedig 2019. Ich hatte ja schon im ersten Teil berichtet, dass der Karnevale in Venedig 2019 für uns ein ganz besonderer Carnevale (wie ihn die Venezianer nennen) war. Einen, nein, zwei Gründe dafür möchte ich Euch heute vorstellen: Theresia und Fabrice.

Es begab sich, dass wir nach einem schönen sonnigen Tag, in denen wir durch die Gassen Venedigs gestreift sind und massenhaft Fotos von Masken gemacht haben, uns am späten Nachmittag noch spontan auf San Giorgio Maggiore eingefunden haben. San Giorgio Maggiore ist die kleine Insel, die direkt der Piazza San Marco, dem Markusplatz, gegenüber liegt. Dort treffen sich zum Sonnenuntergang gerne die Masken, denn die Szenerie ist einfach unbeschreiblich schön. So auch an diesem Abend!

Karneval in Venedig 2019 – Teil 2 – Die Aussicht

Der Blick in Richtung Santa Maria della Salute, dem Canal Grande und der Piazza San Marco mit der unvergleichlichen Campanile ergeben eine unvergessliche Szenerie, die den perfekten Hintergrund für die venezianischen Masken bilden. Dort treffen wir dann auch auf Theresia und Angela. Theresia haben wir bereits letztes Jahr auf der venezianischen Messe in Ludwigsburg getroffen (hier ist der Link zum Artikel) und freuen uns, sie wiederzusehen.

 

Karneval in Venedig 2019 – Teil 2 – Theresia und Angela

 

Nach den ersten Fotos fällt mir in der Reihe der Fotografen jedoch noch jemand ins Auge. Dort steht ein Mann, mit einer typischen französischen Künstlermütze und zeichnet. Tatsächlich, er hält den Block in der einen Hand und huscht mit dem Stift in der anderen Hand über das Papier. Dort entsteht vor meinen Augen ein Kunstwerk. Ich bin so fasziniert, dass ich tatsächlich vergesse zu fotografieren und ihn lieber beobachte. Wie gerne hätte ich dieses Talent, aber da ich es nicht habe, “muss“ ich mich mit der Kamera begnügen ;-) Ich frage ihn, ob ich ein Bild seines – noch unfertigen – Kunstwerk machen dürfte und ich darf. Voilà, das ist es!

 

Karneval in Venedig 2019 – Teil 2 – Fabrice

So kommen Fabrice und ich ins Gespräch. Leider viel zu kurz, aber es reicht, um Visitenkarten auszutauschen, natürlich mit dem Versprechen von meiner Seite, die Fotos seines Kunstwerkes ihm ebenfalls zur Verfügung zu stellen.

Karneval in Venedig 2019 – Teil 2 – Das Kunstwerk

Der Tag neigt sich immer mehr dem Ende zu und in meinem Kopf reift eine Idee. Sollte das Foto etwas geworden sein, so würde ich gerne darüber berichten. Was ist Kunst? Das Foto oder die Zeichnung oder beides? Zurück in der Heimat nehme ich mit Theresia und Fabrice Kontakt auf und meine Idee entwickelt sich immer weiter. Zum Schluss wird es ein stark gekürztes Interview, denn Fabrice kann nicht nur mit dem Stift sehr gut umgehen, sondern auch mit Worten! Ein wahrer Künstler, ebenso wie Theresia, die ihr Kostüm und ihre Maske selbst entworfen und geschneidert hat. Beide stehen mir für meine Fragen zur Verfügung und tatsächlich werfe ich meine Pläne auch nochmals über den Haufen, als ich Fabrice Abschlussworte des Interviews lese. Seine Worte muss ich jetzt vorwegnehmen, denn sie haben mich sehr berührt!

 

Das eigentliche Kunstwerk ist das Aufeinandertreffen von Menschen, die sich nicht kennen. Sie lernen sich kennen und es entsteht eine Partnerschaft und die Kunst vermischt sich: Kostüm- und Maskendesign, Zeichnen, Fotografieren… Das ultimative Kunstwerk ist, wenn aus diesen Treffen eine Freundschaft, mit viel Respekt füreinander, entsteht!

 

Dies trifft den Kern des Karnevals in Venedig! Denn über die vielen Nachrichten und Mails hinweg, sind mir Theresia und Fabrice ans Herz gewachsen. Menschen, die ich vorher einmal gesehen habe, die ich, wie im Fall von Theresia, nicht auf der Straße wiedererkennen könnte, haben mir ihr Herz geöffnet und mir etwas von ihrem Talent und ihrer Freude am Karneval in Venedig anvertraut, dass ich nun auch mit Euch teilen darf!

 

Wann hast Du zum ersten Mal den venezianischen Carnevale besucht?

Fabrice: 2009.

Bereits 2001 habe ich Venedig zur Vogalonga (alljährlicher Ruderwettkamp vom und bis zum Markusplatz) mit meiner Familie besucht. Vor der Reise dachten wir wirklich, Venedig sei zu voll mit Touristen, um die Stadt zu würdigen … Nach 10 Tagen waren wir traurig die Stadt wieder zu verlassen.

2009 dachten wir ebenfalls, dass Venedig während des Karnevals zu voll sei um die Masken und Kostüme sehen zu können, auch diesmal waren wir traurig den Karneval und Venedig verlassen zu müssen.

2014 haben wir Theresia kennengelernt … Tatsächlich habe ich einige Zeichnungen von ihr in diversen Kostümen angefertigt. Dann, am Tag vor unserer Abreise, war ich wieder traurig und habe mir die Kostüme angesehen, ohne zu zeichnen. Ein Kostüm in Rot & Schwarz zeigte auf mich. Zuerst sah ich nach links und rechts: Wollten sie mit mir reden? Dann machte sie die Geste des Zeichnens auf einem Papier: Ich verstand und wir gingen unter die Arkaden, um uns von der kalten Luft abzuhalten und ich zeichnete Theresia.

Theresia: Mein 1. Besuch in Venedig war im Jahr 2002, damals wollte ich mir den Karneval nur einmal anschauen. Es war bitterkalt, ich war ganz allein, stehe mitten am Markusplatz und plötzlich schwebt eine wunderschöne Maske an mir vorbei und ich hatte so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis. In diesem Augenblick wusste ich, ich muss auch so ein Kostüm haben. Da ich ja immer schon gerne geschneidert habe, sah ich in diesem Vorhaben kein Problem.

Wieder zu Hause habe ich mir einen Stoff besorgt und einfach angefangen, damals noch sehr einfach in meiner Planung und Ausführung. Ich bin ja keine gelernte Schneiderin, sondern von Beruf Keramikmalerin, was mir bei der Dekoration der Masken sehr zu Gute kommt.

Im Jahr 2003 bin ich dann mit einer Freundin, für die ich auch ein Kostüm gefertigt hatte, bereits zum Karneval gefahren. Wir hatten keine Ahnung, wie alles abläuft, aber wir haben uns einfach umgesehen, wie alle anderen Masken sich verhalten und haben versucht es genauso zu machen. Damals waren wir nur 1 Tag in Venedig.

Von da an sind wir jedes Jahr mit einem neuen Kostüm nach Venedig gefahren. Seit 2011 fahren wir immer mit 6 neuen Kostümen nach Venedig und das für 9 Tage.

 

Was gefällt Dir in Venedig am besten?

Fabrice: Ich habe es geliebt und ich liebe es immer noch, dass Venedig wie eine kleine Welt ist: Es ist ein Ort, der vollständig vom Rest der Welt getrennt ist. Es könnte es ein anderer Planet sein, würde man nicht die Sprache aus aller Herren Länder hören!

Tatsächlich kann man in den Straßen von Venedig wunderschöne alte Paläste sehen, die reich verziert sind und gleichzeitig viele Mauern, die durch das salzige Wasser verfallen. In Venedig kann man nur zu Fuß gehen oder eine Gondel nehmen, ein Boot oder ein Vaporeto.

Wie ich schon sagte, ist Venedig voller Touristen, aber Du kannst immer einen Ort finden, der ruhiger ist und wo Du Fotos oder Zeichnungen machen oder einfach nur einen ruhigen Spaziergang machen kannst. Es ist so seltsam, dass die Menschen mit Masken und Kostümen sich mit Fotografen an Orten treffen, an dem es keinen Touristen gibt: San Giorgio bei Sonnenuntergang, La Salute am Morgen.

Was ist so besonders am Carnevale, dass Du jedes Jahr wiederkommst?

Fabrice: Leider kommen wir nicht jedes Jahr.

Im Karneval kommen seit den Ursprüngen Menschen zusammen, um andere Menschen kennenzulernen, ohne jedoch erkannt zu werden: Vollkommen inkognito! Was für ein Paradoxon!

Masken und Kostüme sind so schön, dass die Menschen nach Venedig kommen, um sie zu zeigen, und im Fall von Theresia, um ihre Fähigkeiten beim Entwerfen von Masken und Kostümen zu präsentieren. Fotografen helfen ihnen, ihre wunderschönen Kostüme zu zeigen, dank Facebook auch im World Wide Web. Fotografen zeigen auch ihre Fähigkeiten mit ihrer Fotokunst: Sie zeigen ihre Modelle im besten Licht und in der schönsten Kulisse wie ein Filmregisseur.

Ich selbst versuche mein Bestes, um meine Modelle zu zeichnen, mit Venedig als Kulisse im Hintergrund. Ich zeige auch meine Fähigkeiten und ich weiß es zu würdigen, dass mich jemand unter den Fotografen bemerkt. Ich spiele auch meine Rolle mit meinem Kostüm und meiner speziellen Pariser Mütze und freue mich sehr, zu erfahrenen Künstlern wie Theresia Kontakt zu haben.

Theresia: In den letzten Jahren habe ich mir einen Freundeskreis in Venedig aufgebaut, der seinesgleichen sucht. Wir sind eine große Familie, wenn man jemanden trifft, fällt man sich in die Arme und es ist wirklich echte Freude, den anderen zu sehen. Andererseits ist es die Faszination der großartigen Kostüme, der Farben und der Kreativität der jeweiligen Masken.

 

Fabrice: Warum zeichnest Du in einer digitalen Zeit und machst keine Fotos?

Farbice: Ja, eine gute Frage, und sie wird noch bessere, wenn man weiß das ich Elektroingenieur bin. Ich weiß, wie man einen Computer verwendet, und es ist für mich ein sehr leistungsfähiges Werkzeug, das sehr zu meiner Kunst beiträgt, aber auch, um über meine Kunst zu kommunizieren. Aber… Elektronische Bilder sind für mich zu glatt, zu künstlich und was ich an meiner Kunst des Zeichnens und Malens mag, ist das Kratzen des Bleistifts auf einem guten Blatt Papier, die Radiergummi-Kümmel, das Geräusch eines Spachtels oder eines Pinsels auf einer Leinwand, der Geruch von Ölfarben usw…

Theresia: Was ist der Unterschied, ob Du fotografierst wird oder gezeichnet wirst?

Theresia: Ich denke, es gibt gar keinen Unterschied ob Foto oder Zeichnung, jeder möchte auf seine Art das Beste geben. Ich versuche mit meinen Kreationen jedes Jahr wieder etwas zu schaffen, was für mich stimmig in Farbe und Verarbeitung ist, ich habe meinen eigenen Stil und möchte niemanden kopieren. Und ich habe das Glück, in Angela meiner Freundin mein perfektes Gegenstück gefunden zu haben, wir sind teilweise fast völlig synchron in unseren Bewegungen und auch sie genießt das Tragen der Kostüme in gleicher Weise wie ich, sonst würde das so nicht funktionieren

Als ich Fabrice 2014 erstmals getroffen habe, hat er mich sofort fasziniert, er hat bei großer Kälte eine Zeichnung von mir gemacht und ich war verblüfft, wie schnell er diese Zeichnung fertiggestellt hat. Ich hatte sofort eine Verbindung zu ihm, vielleicht, weil wir ja beide künstlerisch veranlagt sind und weil ich ja selbst auch früher Porträts gezeichnet habe. Wir haben unsere Adressen ausgetauscht und waren die letzten Jahre immer in Kontakt über Facebook.

Heuer konnten wir uns öfter treffen und wir durften auch seine Familie kennenlernen. Trotz der verschiedenen Sprachen konnten wir uns gut verständigen und haben uns besser kennengelernt.

Fabrice: Ja, ich weiß … Es ist eine Frage für Theresia, aber ich möchte dennoch einen Kommentar hinzufügen …Wenn die Masken fotografiert oder sogar gefilmt werden, machen sie langsame, grazile Gesten. Wenn sie merken, dass sie gezeichnet werden, versuchen sie sich nicht mehr zu bewegen, doch können nach einer Weile die Pose nicht mehr halten. Wenn sie ihre Position von Zeit zu Zeit wechseln, weiß ich, dass die Pose länger dauern könnte und ich in der Zeit meine Zeichnung fertigstellen kann: Angela und Theresia machen das perfekt und ich kann zeichnen und bin so glücklich damit!

Fabrice: Was machst Du mit Deinen Zeichnungen nach dem Carnevale? Und was machst Du mit den Fotos?

Fabrice: Du musst wissen, dass ich jede Zeichnung aufbewahre, selbst die kleinste Skizze oder eine nicht fertige Zeichnung oder eine Zeichnung, die ich nicht mag. Nach 3 Mal im Karneval von Venedig habe ich ziemlich viele Zeichnungen von Masken, aber ich denke, es reicht nicht aus, um auch nur die kleinste Ausstellung zu bestücken. Als Ersatz für eine Ausstellung für die Masken- und Fotofreunde zeige ich meine Arbeiten bei Facebook!

Aber ich bewahre auch die Fotos auf, um die Zeichnungen und die fotografierten Modelle nebeneinander zu zeigen. Ich bewahre sie auf, um detailliertere Zeichnungen oder Gemälde anzufertigen: Wenn ich sie nicht alle den Masken gegeben habe, versuche ich vielleicht, eine Ausstellung zu veranstalten, aber ich habe im Moment kein Projekt. Vielleicht brauche ich mehr Beifall …

 

Und, Theresia, die gleiche Frage an Dich.

Theresia: Ich bekomme sehr viele Fotos von verschiedenen Fotografen, mein Bruder macht mir Kalender, Bücher, Poster, Visitenkarten, usw.

Mit den Jahren habe ich mir eine kleine Gruppe meiner Freunde aufgebaut, mit denen ich Auftritte bei Veranstaltungen, Sommernachtsfesten, Bällen und div. anderen Events absolviere. Auch habe ich schon ein paar Ausstellungen gemacht.

 

Fabrice: Was ich vor dem Ende des Interviews vergessen habe zu sagen: Mein Kunstwerk ist nicht nur eine Zeichnung, ein Gemälde oder eine Ausstellung… sondern auch die Zeit, in der ich ein Kunstwerk erstelle und deshalb mache ich oft ein kleines Video über die verschiedenen Stadien des Gemäldes, einschließlich Fotos von mir während des Malens oder zeichnen… In Venedig zeichnete ich Angela und Theresia, während sie fotografiert werden, und ich werde auch beim Zeichnen fotografiert:

Das eigentliche Kunstwerk ist das Aufeinandertreffen von Menschen, die sich nicht kennen. Sie lernen sich kennen und es entsteht eine Partnerschaft und die Kunst vermischt sich: Kostüm- und Maskendesign, Zeichnen, Fotografieren… Das ultimative Kunstwerk ist, wenn aus diesen Treffen eine Freundschaft, mit viel Respekt füreinander, entsteht!

 

Theresia: Von meiner Seite aus empfinde ich es so, ich bin fasziniert, welche Emotionen hier frei werden. Ich habe Begebenheiten erlebt, die mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Als Erstes, was ich erlebe, wenn ich in Venedig ankomme, ist das Gefühl „Heim zu kommen“ nach einer langen Reise, dieses Gefühl durchdringt mich völlig und ich spüre mich seltsam frei und leicht. Wenn ich dann in mein Kostüm schlüpfe und durch die kleinen Gassen mit Angela gehe, habe ich richtig Herzklopfen. Dann stehen wir irgendwo an einem Platz und in kürzester Zeit sind wir umringt von einem Halbkreis Fotografen, die alle Fotos machen wollen.

Wir genießen natürlich das Bad in der Menge und versuchen jedem Fotografen die Möglichkeit für das Beste Bild zu liefern. Angela und ich sind so aufeinander eingestimmt, dass wir teilweise völlig synchron uns bewegen, obwohl wir das nie einstudiert haben, es hat sich so ergeben, dass unsere Posen fast identisch sind, schließlich machen wir das jetzt seit 2011. vorher war ich immer mit einer anderen Freundin unterwegs.

Dabei lernen wir immer wieder wunderbare Menschen kennen, auch wenn es sprachlich nicht immer gut funktioniert, man versteht sich ohne viele Worte. Und die Reaktionen der Zuschauer und den Fotografen sind eigentlich der Lohn für all meine Mühe und Präsentation meiner Kostüme. Am liebsten sind uns vor allem die Kinder, ihre unkomplizierte Art, auf uns zuzugehen und ihre leuchtenden Augen, wenn sie das Kostüm betrachten, das hat für mich eine große Bedeutung.

Es gibt leider auch einen bitteren Beigeschmack, in den letzten Jahren. Diese Handymanie nervt manchmal schon sehr. Man fuchtelt uns vor der Nase herum, stellt sich einem in den Weg, tritt einem aufs Kleid, man wird umarmt, um ein Selfie zu machen, das ist schon sehr unangenehm. Gegen über dem ersten Jahr, die ich in Venedig war, hat auch der Respekt den Masken gegenüber, sehr in den letzten Jahren gelitten. Früher hat man Platz gemacht, wenn eine Maske vorbeigegangen ist, heute muss man selbst ausweichen, um vorbeizukommen.

Auch lautstarke Beschimpfungen unter den Fotografierenden, kommen immer wieder vor. Schade ist auch, dass am Abend am Markusplatz Technomusik gespielt wird, früher hörte man Klassik, das war eine wundervolle Atmosphäre.

Aber trotz alledem gibt es nur schöne Momente, für die ich sehr dankbar bin. Ich liebe mein Hobby und bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, jedes Jahr nach Venedig fahren zu können. Und meine Ideen gehen mir noch lange nicht aus, ich möchte noch so vieles machen, ich habe ja ca 60 fertige Kostüme, und noch jede Menge Stoff für weitere Kostüme.

Lieben Dank an Theresia Sturm und Fabrice Peintre Fauve für ihre Zeit und Geduld mit mir als ihrem Interviewpartner. Etwaige Mängel in der Übersetzung gehen voll und ganz auf meine Kappe. Fabrices Englisch ist deutlich besser als meines! Leider konnte ich die fertigen Kunstwerke nicht abfotografieren, denn ein Teil der Bilder befinden sich in Österreich, der andere Teil in Frankreich. Es handelt sich um Scans oder Fotos und ich bin dankbar, dass Theresia und Fabrice mir die Zeichnungen zur Verfügung gestellt haben!

 

Eine Einblick in Fabrices Schaffen erhaltet ihr auf seiner Homepage: fabrice-peintre.chez-alice.fr

Auf Theresias Homepage findet ihr viele Bilder ihrer wunderschönen Kostüme: www.venezianischekostueme.at

 

Für mich war es eine aufregende Erfahrung zwei Künstlern meine Fragen zu stellen und ich bin sehr froh, dass ich Fabrice an diesem Abend auf San Giorgio angesprochen habe. Beide haben meinen Karneval in Venedig 2019 sehr bereichert. Viel mehr, als ich es je für möglich gehalten hätte, haben Theresia und Fabrice mir einen Einblick hinter die Kulissen des Karnevals in Venedig 2019 gewährt. Vielen Dank an Euch!
Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf ein Wiedersehen im nächsten oder einem der nächsten Jahre!

 

Meine Serie über den Karneval in Venedig 2019 ist mit diesem Artikel noch nicht zu Ende! Beim nächsten Mal gibt es blaues Blut! Lasst Euch überraschen!

 

Wie immer würde ich mich über Kommentare, Anregungen und/oder Kritik sehr freuen. Danke!

© Britta Dicken schreibt zum Thema: Karneval in Venedig 2019 – Teil 2 – Theresia und Fabrice

Autor: Britta Dicken

Als leidenschaftliche Amateurfotografin ist seit Sommer 2013 kaum etwas vor meiner DSLR sicher. Ob im Urlaub, auf Veranstaltungen und natürlich auch gerne im heimischen Garten, fast immer ist meine Kamera dabei. Gerne experimentiere ich auch mit speziellen Objektiven und Aufnahmetechniken. Ich möchte weiterhin meinen Horizont erweitern und freue mich daher über jede Anregung! Eine Auswahl meiner Bilder ist auch hier zu finden: www.d-photography.de/

5 Kommentare

  1. Liebe Britta, wundervoll Deine Bleistiftzeichnungen als Bild.

    Ich mag Bleistiftzeichnungen. Besitze einige von verschiedenen Künstlern. Werde demnächst
    mal einige Bilder davon machen.

    Liebe Grüße Georg

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Hallo Georg,

      lieben Dank! Nur damit keine Unklarheiten entstehen, ich kann nicht zeichnen! Alle Zeichnungen in diesem Bericht sind von Fabrice, der sie mir netter Weise für den Artikel zur Verfügung gestellt hat. Ähnlich wie bei uns Fotografen, schickt Fabrice seine Zeichnungen auch den Masken zu. Ich gebe zu, ich habe mich nicht getraut Theresia zu fragen, was sie bevorzugt: Die Zeichnungen oder das Foto. Ich glaube, dass ist aber auch immer einer Frage der persönlichen Neigung, ebenso wie eine Frage der Erinnerungen, die man an das Foto oder die Zeichnung knüpft. Ich möchte es daher gar nicht so genau wissen ;-)
      Ich hatte zu Beginn des Artikels ja geschrieben: Ich fotografiere, weil ich nicht zeichnen kann. Zum Glück aber habe ich de Fotografie als Ausdruck meiner Kreativität entdeckt. Beim Zeichnen habe ich mich immer darüber gerärgert, dass das Ergebnis eben nicht so aussah, wie ich es mir vorgestellt habe. Das passiert mir zwar bei den Fotos auch manchmal, aber ich bin mit ihnen immer noch sehr viel näher dran an „meiner Realität“, als ich es mit einer Zeichnung je sein könnte.
      Von daher bewundere ich das Talent von Fabrice, der auf seine ganz eigene kunstvolle Art und Weise das künstlerische Schaffen von Theresia auf Papier bannen kann.
      Außerdem bin ich ein bisschen stolz, dass ich in den Kreis dieser beiden Künstler wie selbstverständlich aufgenommen worden bin :-)

      LG
      Britta

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      • Liebe Britta, sorry das sollte auch so nicht gemeint sein. Wenn ich z. B in den Highlands fotografiere, dann versuche ich manchmal zu zeichnen, aber dafür fehlt mir leider das Darstellungsvermögen. Ich weiß, das Venedig eine wundervolle Stadt ist. War auch schon da. Hatte das Glück andere Zeiten zu erleben. Vor über 35 Jahren als Rucksacktourist mit Kamera. Wir haben sogar eine Nacht auf der Straße übernachtet, weil alles etwas schwieriger war mit der 1. Nachtquartiersuche. Damals waren noch weniger Touristen in Venedig. Auf jeden Fall hab ich es nie vergessen. Ein Traum.
        LG Georg

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