Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Kamera Steuerung im Eigenbau – Teil 1 – DIY Projekt

Artikel ursprünglich verfasst am 22. Februar 2015

Mehr Artikel wie dieser mit einem Klick auf die Rubrik: DIY Do it yourself Anleitungen

Jeder von uns hat eine persönliche Vorliebe für einzelne Bilder. Dabei spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle, sei es das Motiv, der Betrachtungswinkel, die Stimmung oder das Licht um nur einige wenige zu nennen. Mir haben es schon immer die Bilder angetan welche ein Objekt in der Bewegung einfrieren.

Splash Bilder

Zum Beispiel sogenannte Splash Bilder oder auch die Wassertropfen Bilder. Ich habe mich immer gefragt, wie schafft es ein Fotograf solche Momente einzufangen? Denn je schneller das Objekt unterwegs ist, um so schwieriger das Foto. Dies konnte ich bereits in der Praxis feststellen (siehe Artikel Splash ohne Kamera Steuerung).

Wie schafft es ein Fotograf schnelle Momente einzufangen?

Elektronische Kamera Steuerung

Bei meiner Suche nach der Antwort auf diese Frage, bin ich dann auf elektronische Steuerungen gestoßen, die anhand von Sensoren sowohl eine Kamera als auch Blitze auslösen können. Diese Lösungen sind allerdings nicht ganz billig und recht unflexibel. Aber, zu meiner Freude, gibt es natürlich auch sogenannte DIY (Do-it-yourself) Projekte um eine Kamera Steuerung zu realisieren. Diese basieren fast ausnahmslos auf einem Mikrocontroller namens Arduino. Ein Mikrocontroller kann zwei entscheidende Dinge: Er empfängt Signale (z.B. von einem Sensor [Mikrofone]) und sendet Signale (z.B. an eine Kamera [Fernauslösung]). Wann er was mit welcher zeitlichen Verzögerung machen soll, kann man ihm in Form eines Programmcodes (Befehlen) beibringen. Dadurch ist der Aufbau auch sehr flexible. Sowohl was die Sensoren betrifft, als auch welche und wie viele Kameras und Blitze ausgelöst werden sollen.

Ja, ich bekenne mich schuldig: Ich möchte gerne Dinge unter Kontrolle haben :-)

Das eigene DIY Projekt für Fotografie

Also habe ich mein eigenes DIY Projekt gestartet. Damit ich nicht ganz von vorne beginnen muß nehme ich ein Opensource Projekt namens „Photoduino“ als Basis. Opensource heißt übersetzt quelloffen. Das bedeutet, das man die Informationen kopieren und verändern darf, ohne das Lizenzgebühren erhoben werden.

Inzwischen habe ich alle Einzelteile zusammen und starte mit meinen ersten Gehversuchen in dieser neuen Welt. Dazu gehört ein sogenanntes „Hallo-Welt-Programm“. Ein ganz einfaches Programm um die Grundfunktion zu testen. Im Falle des Arduinos sollen LED’s zum blinken gebracht werden.

Und so beginnt es ….

Mehr Artikel wie dieser mit einem Klick auf die Rubrik: DIY Do it yourself Anleitungen

Autor: Klaus Dicken

Ich bin Fotograf aus Leidenschaft. Unterstützt werde ich dabei von der Fotoschule Roskothen. Ich entdecke immer wieder neue Möglichkeiten die Fotografie kreativ zu nutzen. Meine Kameras begleiten mich dabei an die unterschiedlichsten Orte. Weitere Bilder finden sich unter www.d-photography.de/

1 Kommentar

  1. Boah Klaus, das sieht ja kompliziert aus!!!

    Ich freu mich, dass es endlich los geht und bin schon gespannt auf weitere Berichte.

    Vor allem aber auf die Bilder die dann am Ende dabei herauskommen.

    Auch ich finde es super spannend die Erbegnisse z.B. von Splash-Foto`s anzuschauen.

    Dort sieht man die Dinge die man mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen kann.

    LG

    Susanne

    Beantworten

Ihre Meinung interessiert uns (keine Links bitte)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.