Bild der Woche Herbst fotografieren

Herbst geniessen – *fotowissen Bild der Woche

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Herbst geniessen

Das Bild enstand bei einem Spaziergang beim Richard Wagner Museum in Luzern

Foto: Ernst

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Bild der Woche (Wahl der Redaktion)

Die *fotowissen Redaktion veröffentlicht das Bild der Woche, welches Leser zur Publikation eingesandt haben. Nicht alle eingesandten Fotos werden veröffentlicht. Wir publizieren grundsätzlich besondere Fotos, die herausstechen. Die einsendenden Fotografen werden gebeten, die Kommentare unter ihren Fotos zu lesen und zu kommentieren, da sich viele Leser große Mühe mit einer konstruktiven Rezension machen.

8 Kommentare

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  • Die Farben sind sehr gut eingefangen, auch die Personen auf der Bank tragen sehr gut Bildaussage bei. Leider ist der Baum oben beschnitten – einige Schritte zurück hätten dem Bild noch gut getan… Oder auch näher heran. Dann wäre die Größe des Baumes nicht deutlich, aber die Drittelregel wäre möglich gewesen.

  • Hallo Ernst und alle Leser,

    ich habe das Bild ausgesucht als Bild der Woche. Es muss mir demnach gefallen :-).

    Was mir auffällt ist der Kontrast zwischen groß und klein, Natur und Mensch. Der wunderschöne Baum kommt nur durch die Menschen unten auf der Bank zur Geltung. Erst dadurch stellt sich auch die Ruhe ein, die das Bild ausstrahlt. Die Farbenpracht ist genau zum richtigen Zeitpunkt eingefangen. Die drei Bänke unten sind das i-Tüpfelchen.

    Wir können diskutieren, ob das Bild mit einer entsprechenden Bildbearbeitung noch gewonnen hätte. Oder ob ein anderer Standpunkt noch vorteilhafter gewesen wäre. All das interessiert mich aber wenig, denn ich kann den Standpunkt nicht prüfen und weiß auch nicht, ob Sie, Ernst überhaupt an Bildbearbeitung interessiert sind.

    Mein Kompliment. Weiter so!

    Herzlich,
    Ihr Peter

  • Hallo zusammen,
    zunächst einmal schliesse ich mich der Meinung von Peter Roskothen an, groß/kein, Natur/Mensch, ein großartiges Motiv in schönen Farben eingefangen.
    Allerdings sind meine Augen deutlich irritiert vom hellen Gebäude im Hintergrund, da ist mir die Ablenkung vom Thema zu groß. Natürlich weiß auch ich nicht, ob ein anderer Standpunkt möglich und besser gewesen wäre. Auf jeden Fall ist der Baum sehr beeindruckend.

    Schöne Grüße aus der Nordheide
    Susanne Foerster

  • Ein format- und bildfüllender, großer Baum, fotografiert im Hochformat, so gehört das, klasse!
    Schön, dass auch mal ein eher seltenes Hochformat hier auftaucht. Die Äste sämtlicher Bäume und Sträucher ranken wie ein großer Fächer nach außen hin und aus dem Bild hinaus, und mir gefällt gut, wie die Intensität der Farben von unten nach oben gen Himmel abnimmt.

    Die Kapelle, wie auch die roten Bänke machen aus einem sonst eher profanen Bild mit Baum einen eingefangenen, besonderen Moment. Die knalligen Farben der Bänke, die klein wirkenden, doch sichtbar geniessenden Menschen, und dann der herbstliche Farbenrausch, der nach oben hin sanft abnimmt, ja, das hat was. Vor allem stimmen das Foto, dessen Titel, und die ausgelösten Emotionen überein. Zumindest bei mir ;-)

  • Das Foto spielt nicht nur mit Farben, es spielt auch mit geometrischen Zuordnungen und Dimensionen. Wie schon erwähnt, erst einmal Hochformat, so dass man anders schauen muss als bei Landschaftsformat. Die Reihe der roten Bänke ist der untere Schenkel eines spitzwinkeligen Dreieckes, das über den oberen Bildrand hinausgeht, also den Blick nach oben zieht. Und in dieses Dreieck legt sich das beinahe als geformte Rechteck der bunteren Blätter. Zum Geometriespiel gehören dann noch die farbigen Ecken der Kapelle, des Hauses, der Türen und angedeuteten Fenster. Das fette, schräg geneigte, Grün des Bildbodens gibt dem alles einen ermunternden, eben weil nicht horizontalen, Halt. Und gerade darum (für mich) ist das geometrisch nicht zuzuordnende Paar in der ‘linken Ecke’ so wichtig geworden: es ist der Blickfang, (eine Augenfalle) der den Blick des Betrachters aus dem Zentrum zieht. Das Foto, für mich auch und wegen dieser überschneidenden Linien und Flächen, lädt den Blick zum Wandern ein. Ein wirklich gutes Bild.

  • Wären die 2 Leute und die Bänke nicht, würde man nicht die Gewaltigkeit des Baumes erkennen. Ich finde es auch schade, dass die Baumspitze nicht abgebildet ist. Vermutlich hätte ich den Bildausschnitt so gewählt, dass der Baum bis zu seinem unteren Drittel abgebildet wäre. Die Aussage des Bildes wäre dann aber eine andere. Bestimmt ging es Ernst um die Baumgröße. Und die springt einem sofort ins Auge. Damit ist das Foto für mich gut komponiert.

  • Ich stimme meinen Vorrednern bis auf einen Punkt zu … für mich ist das Gras im Vordergrund zu sommerlich saftig grün … Für eine Herbststimmung wären für mich erdigere Farben stimmungsvoller. Z.B., wenn schon Blätter mit entsättigenten Farben das Gras bedecken. Allerdings reine Geschmacksache und mich hat auch nur die Überschrift “Herbst genießen…” in die Herbsterwartung versetzt, und es könnte anders gemeint sein …

  • Ein Bild mit sehr vielen Facetten, vielschichtig und komplex. Eigentlich liebe ich minimalistische Bilder, aber wenn die Farben des Herbsts explodieren, dann darf dies auch im Bild sichtbar werden. Toll für mich persönlich: 4 bis 5 Mal in der Woche komme ich bei diesem Baum vorbei, er steht nur ein paar Minuten entfernt von zuhause. Und: In dessen Umgebung bin ich fotografisch immer wieder unterwegs, sie bietet fotografisch eine spannende Vielfalt.
    Die Stärken des Bilds wurden schon mehrfach genannt. Der machtige Baum, die “kleinen” Personen, welche die Mächtigkeit noch verstärken. Sogar das nicht gerade kleine Haus, in dem Richard Wagner während seiner Luzerner Zeit komponierte, duckt sich unter dem Baum. In diese Machtdemonstration der Natur steckt für mich auch die Kraft dieses Bildes, die es zum Hingucker macht.
    Trotzdem hätte ich mit ein paar Schritten zurück versucht, den Baum ganz aufs Bild zubringen. Ein (zu) knapper Beschnitt wirkt etwas als Verlegenheitslösung. Zudem hätte ich die Sättigung im Gras stark zurückgenommen, diese wirkt für mich etwas übertrieben und steht in Konkurrenz zum Baum. Wobei ich immer wieder staune – gerade an diesem Ort – wie stark der sehr nahegelene Vierwaldstättersee (ca. 150m entfernt) – als Reflexionsfläche die Farben in dieser Umgebung zusätzlich zum Leuchten bringt.
    Liebe Grüsse aus dem fotogenen Luzern
    Mandi