Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Für wen ist ein NAS geeignet? NAS für Fotografen und Fotoamateure

Artikel ursprünglich verfasst am 18. August 2017

Ein NAS für Fotografen und Fotoamateure verwaltet große Fotomengen. Ambitionierte Fotografen sind mit einem NAS wie dem DS1817+ von Synology gut bedient. Angeboten werden vom Unternehmen außer dem DS1817+ mehrere Größen von NAS Systemen, die Ihre fotografischen Anforderungen erfüllen können. Neben kleinen DiskStations wie einer DS216 mit zwei Einschüben oder einer DS416slim mit vier Festplatten-Einschüben, existieren Lösungen für fünf Festplatten (DS1517+) und die hier getestete DS1817+ mit acht Laufwerkschächten. Mit allen genannten Geräten erreichen Sie Speicherplatz für viele Terrabyte Fotografien und andere Daten. Doch welcher Fotograf wird mit dem NAS glücklich?

Für wen ist ein NAS geeignet? NAS für Fotografen und Fotoamateure

Für wen ist das Synology NAS geeignet?

Wenn Sie große Bildermengen besitzen und diese auf verschiedenen Rechnern ansehen und bearbeiten möchten, dann ist ein NAS, welches im LAN betrieben wird die richtige Lösung. Ein weiterer Vorteil des NAS für Fotografen ist der mögliche Zugang über das Internet. So kann man als Fotograf / Fotoamtaeur auch Fotos mit anderen teilen.

Was auch immer Sie auswählen, NAS Systeme sind nichts für Novizen in Dingen Computertechnik. Sie müssen aus meiner Sicht tatsächlich einen Windows-Rechner oder MAC gut bedienen können, um mit einem System wie dem 1817+ zurecht zu kommen.

Ich würde das NAS auch niemals einem Menschen empfehlen, der nur JPG fotografiert und sich mit Bildbearbeitung nicht beschäftigt, oder sich mit Computern nicht auskennt. Vielmehr ist die Zielgruppe wohl eine technikaffine Gruppe von Fotoamateuren, Fotografen, Videographen, IT-Experten, Agenturen, … , die große Datenmengen speichern möchten. Sehen Sie sich im Zweifel der Bedienbarkeit einfach die ausführlichen Videos an, die Synology bereit stellt, um zu erfahren, welches Wissen Sie mitbringen sollten, um gut zurecht zu kommen (Link unten).

Tipp: Videos von Synology ansehen und selbst beurteilen, ob man das Know-how hat, das NAS zu bedienen.

Tatsächlich kommen Sie mit großen Datenmengen irgendwann einmal nicht mehr um eine NAS Lösung herum. Im Computer eingebauten Festplatten (Windows / MAC) sind keine Dauerlösung und eine schlechte Sicherheit für wichtige Bilder. Stellen Sie sich im Zweifel einfach vor, dass Ihre Bilder einmal komplett weg wären. Suchen Sie anschließend nach einer Lösung im Internet wie „Gelöschte Bilder wiederherstellen Festplatte“ oder „Bilder von Festplatte wiederherstellen“, wird Ihnen schnell die Lust vergehen. Bilder wiederherzustellen ist im Vergleich zu einem NAS und entsprechenden Backups ein unendlicher Aufwand. Ich möchte Ihnen mit dieser Artikelserie diesen Aufwand ersparen und entsprechende Lösungen aufzeigen.

Kundenservice ist wichtig

Ein Produkt ist immer nur so gut wie die Hardware, Software und der Service. Wer, wie ich, ein NAS für Fotografen testet, der muss demnach auch den Service untersuchen. Diese Tatsache wird in vielen Magazinen immer wieder übersehen, in denen dann beispielsweise Kameras schlicht von Seiten der Bildqualität oder Bedienbarkeit verglichen werden. Ich bin der Meinung, dass bei einem Testbericht auch der Service des Herstellers eine Rolle spielen sollte. Nicht immer ist der leicht zu testen.

Von einem guten Service können wir Anwender bei vielen Hardwareprodukten oder Softwareprodukten oft nur träumen. In der Regel erhalten wir bei einer schriftlichen Anfrage immer erst einmal Nachfragen, weil der Support die Frage nicht wirklich gelesen hat. Oft folgen Standardantworten, die nicht auf den eigenen Fall zutreffen. Ich habe mich über so etwas schon mehr als einmal geärgert, denn das kostet Zeit und damit auch Geld.

Service von Synology

Die schlechte Nachricht vorab: Telefonisch erreichen Sie bei Synology in der Regel niemanden. Es gibt zwar eine kostenlose Service-Telefonnummer, aber da geht immer nur der AB dran und zurückgerufen werden Sie nach meiner Erfahrung nicht. Einen kostenpflichtigen Telefonsupport gibt es momentan nicht. Ich habe beim Unternehmen nachgefragt und über einen Telefonsupport wird gerade gesprochen. Möglich also, dass wir als Verbraucher bald einen solchen Service erhalten.

Die gute Nachricht: Wenn Sie Fragen haben zu Ihrem NAS von Synology, dann gibt es derzeit drei sehr gute Möglichkeiten:

  1. Synology stellt mehrere hervorragende Anleitungen, Tutorials, Hilfe-Artikel und Videos zur Einrichtung und Nutzung der verschiedenen DS-Produkte (DiskStation) auf seiner Webseite zur Verfügung.
    Synology Videos für NAS >>
  2. Im Support stellen Sie Ihre Fragen schriftlich den fachkundigen Mitarbeitern. Das Unternehmen garantiert Ihnen eine schnelle Beantwortung. Ich selbst hatte immer innerhalb eines Tages eine sehr qualifizierte Antwort, die mein Problem löste.
    Synology Support >>
  3. Eine weitere Möglichkeit ist im Synology Forum zu suchen und Ihre Frage zu stellen. In diesem Forum antworten aber keine Mitarbeiter vom Unternehmen, sondern Anwender und die Antworten sind immer nur so gut, wie die Menschen auf die man trifft. Es klappt aber teils hervorragend:
    Deutsches Synology Forum >> 

Ich testete den schriftlichen Service von Synology in einem Abstand von mehreren Wochen zwei Mal. In beiden Fällen erhielt ich innerhalb eines Tages eine präzise Antwort. Der schriftliche Service von Synology ist wirklich sehr gut!

Synology hat einen sehr guten schriftlichen Service für seine NAS-Produkte. Zusätzlich steht eine große Wissensdatenbank und viele Videos bereit.

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Synology 1817+ >> (8 Einschübe, alt)

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Synology 1019+ >> (5 Einschübe)

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Tipp: Bei den Festplatten kaufen Sie besser Retail als Bulk.

 

Im nächsten und finalen Artikel erhalten Sie Infos über den NAS Fotospeicher in Verbindung mit Lightroom für Ihre Fotografien.

Dies ist eine Serie von Beiträgen - NAS Festplattenspeicher - Lesen Sie die ganze Serie:

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Für wen ist ein NAS geeignet? NAS für Fotografen und Fotoamateure

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

1 Kommentar

  1. Sehr guter Beitrag lieber Peter,
    ich selbst habe ein 716 DS Plus II und bin im LAN super bedient.
    Eine automatsiche Spiegelung/Sicherung der zigtausend Fotos ist nicht mehr wegzudenken.
    Aber, so schreibst du richtig, ein wenig Ahnung bei der Software sollte schon vorhanden sein!

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