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Fotos sichern – Foto-Backup für sichere Bilder

WD My Book Duo 36 TB RAID für Fotos

Viele Fotoamateure und Fotografen möchten Ihre wertvollen Fotos sichern via Foto-Backup. Nur wie, ist die Frage. Was auf dem MAC mithilfe der betriebseigenen Time-Machine relativ einfach ist, wird auf dem Windows-PC schnell zu einer langen Suche nach der besten Backup-Software und dem geeigneten Medium (Festplatte, USB-Stick, CD, DVD, Blu-Ray, …). Ich gebe Ihnen eine Anleitung mit Tipps und Tricks für die Lösung der besten Fotosicherung:

Das beste Foto-Backup.

Wie Sie Ihre Fotos am besten sichern.

Dieser Artikel “Fotos sichern – Foto-Backup für sichere Bilder” wurde zunächst im April 2017 veröffentlicht und zuletzt im Jahr 2024 für Sie aktualisiert.

Fotos sichern, aber richtig

Für jeden Fotografen, Fotoamateur und Einsteiger der Fotografie wäre es der Super-GAU (größter anzunehmender Unfall), wenn plötzlich die geliebten Fotos weg wären. Mit Fotos von der Hochzeit, der Reise, der Party, den Verwandten, Freunden sind sehr viele Emotionen und Erinnerungen verbunden. Niemals wünschen wir Fotografen uns, diese Fotos zu verlieren. Fotos zu verlieren ist aber ganz einfach, denn es passieren immer wieder mal Fehler. Dies sind die Gefahren:

  • Defekte Festplatte
  • Diebstahl von PC oder Notebook
  • Feuer
  • Überspannungsschäden durch die Telefonleitung oder Stromleitung
  • Flüssigkeiten – Die Tasse Kaffee läuft über den Rechner
  • Löschen der Fotos
  • Unzählige weitere Möglichkeiten

Die häufigsten Ursachen für Datenverlust sind vermutlich verlorene Daten / Fotografien, die verschüttete Tasse Kaffee und die defekte Festplatte. Was auch immer passiert, am besten haben Sie eine Datensicherung. Das bedeutet, sie verwahren Ihre identischen Bilder auf mindestens zwei unabhängigen Medien. Zum Beispiel speichern Sie alle Fotos in einem Ordner “Fotos” auf Ihrem PC und erstellen ein Foto-Backup auf einer externen Festplatte.

Wertvolle Fotos sichern – Foto-Backup – alles ganz einfach, wenn man das Backup einmal eingerichtet hat.

Notebook Backup

Viele Fotografen nutzen heute ein Notebook für die Bildbearbeitung. Vielleicht schließen Sie auch einen externen Monitor und eine externe Foto-Festplatte (oder gar ein NAS) an, wenn Sie zu Hause mit ihrem Notebook arbeiten. In diesem Falle ist es für Ihr Foto-Backup für sichere Bilder wichtig, sowohl das Notebook, als auch alle externen Festplatten zu sichern. Auch das NAS ist nicht sicher, denn es kann ausfallen und wir können hier ebenfalls Daten aus Versehen löschen!

Vermutlich haben Sie auf Ihrem Notebook wenig Platz auf der internen SSD-Festplatte? Dann haben Sie vielleicht eine externe Festplatte mit USB 3.0 angeschlossen, auf der Sie die Fotos auslagern? Nun ist diese externe Festplatte noch lange keine Sicherung, denn sie haben ja die Fotos vom Notebook auf die externe Festplatte ausgelagert. Würde also die angeschlossene, externe Festplatte ausfallen, so wären alle ihre Bilder weg. Wichtig ist in diesem Falle eine Sicherung des Notebooks und der angeschlossenen Festplatte.

Warum Sie auch das Notebook sichern sollten? Überlegen Sie einfach einmal, wie lange Sie gebraucht haben, um das Notebook einzurichten. Diese Mühe wäre dann umsonst, wenn das Notebook ausfällt. Daher ist auch eine Sicherung des Notebooks essenziell, selbst wenn Sie dort kein Foto-Backup erstellen.

Welches Medium für Foto-Backups

Das Foto-Backup für sichere Bilder auf diesen Medien steht immer wieder in der Kritik. Einer CD, DVD oder BluRAY gibt man im Schnitt etwa 15 Jahre, bevor sie defekt sind. Eine besonders gute Lösung ist die M-DISC, die 1.000 Jahre halten soll. Die M-DISC ist mit einem BlueRay-Recorder beschreibbar. Für eine Liste der kompatiblen Geräte schauen Sie auf dieser Webseite vorbei:

Kompatible Geräte >>

Für eine mechanische Festplatte rechnet man eine Lebensdauer von etwa 10 Jahren. Speicherkarten für Fotos leben etwa 5 Jahre lang. Die Alternative kann ein Cloudspeicher oder einfach schlicht eine Cloud sein. Die “Wolke” ist ein Speicher in einem Rechenzentrum, welches ein ständiges Foto-Backup oder Daten-Backup erhält und immer von überall her erreichbar ist. Nachteil der Cloud sind die laufende Kosten, die Abhängigkeit von einer schnellen Datenverbindung und die mangelnde Schnelligkeit. Vorteil: Sie können das Backup nicht vergessen, es läuft im Hintergrund und wird von Fachleuten im Serverzentrum ständig gesichert.

Jedes Foto-Backup ist besser als gar kein Backup.

Cloudspeicher

Wer ausschließlich digitale Fotografien sichern möchte, der kann auch auf Clouds (Datenspeicher im Internet auf Servern) zurückgreifen. Cloudspeicher in den USA sind umstritten, da sie in aller Regel nicht mit dem deutschen Recht konform sind. Schauen wir uns ein paar gute Cloud-Lösungen zum Foto-Backup für sichere Bilder an:

Cloudspeicher Amazon

Amazon Photos

Egal, ob Sie eine externe Festplatte für Ihre Bilder nutzen, oder ein NAS-System. Sie können die Fotos entsprechend über Ihre DSL-Leitung im Hintergrund auf die Amazon-Server sichern. Keiner weiß aber, ob Amazon Photos datenschutzkonform zu deutschem Recht ist. Ich weiß nicht, wo die Daten gelagert werden. Wovon das Unternehmen aber etwas versteht, ist Datensicherheit. Ich vermute, beim Unternehmen werden die besten Programmierer beschäftigt und die Sicherheit ist extrem hoch. Zudem werden unsere Fotos auf den Servern verschlüsselt.

Die Amazon-Photo-Cloud hat Vorteile:

  1. Amazon Photos ist für Prime-Kunden kostenlos. Selbst wenn Sie nur Amazon Prime buchen, um Amazon Photos zu nutzen, ist diese Cloud sehr preiswert.
  2. Sie können unbegrenzt Bilder hochladen.
  3. Sie können Ihre Bilder mit Ihren Freunden teilen.

Leider ist die Cloud von Amazon immer noch nicht hinlänglich bekannt. Ich selbst nutze sie zum Beispiel sehr gerne, da ich viele eigene Fotos sichern muss. Und der Vorteil der Cloud ist eindeutig, dass unsere Fotografien außer Haus liegen.

Vorteile Amazon Photos:

+ Unbegrenzter Speicher

+ Externe Lagerung unserer Fotos

+ Auf allen Medien verfügbar

Nachteil Amazon Photos:

– Langsam, je nach Datenleitung

– Kein automatischer NAS-Abgleich möglich, nur Desktop App

Amazon-Photos >>

Cloudspeicher pCloud Lifetime

Als Alternative zu Amazon Photos können Sie bei pCloud einen lebenslangen 10 Terabyte großen Cloudspeicher kaufen. Für viele Fotosammlungen kann das ausreichend sein. Als buchbare Zusatzleistung lassen sich Ihre Daten auch verschlüsseln. Das Unternehmen sitzt in der Schweiz. Bei der Anmeldung kann man den Datenspeicherort in Luxemburg wählen.

pCloud >>

Cloud Oecher Wolke

Eine andere sichere Cloudlösung, die Oecher Wolke (Sitz in Aachen) kostet monatlich, ist datenschutzkonform. Wer also den USA nicht traut, der sucht sich einen solchen Dienst und schon läuft die Datensicherung im Hintergrund über das Internet.

Nachteil der Aachener Cloudlösung: 3 Terrabyte kosten schon mal EUR 60,- pro Monat. Zum Vergleich: eine 4-TB-Festplatte kostet etwa EUR 100,- einmalig plus Backupsoftware. Kleinere Speicherplätze sind allerdings deutlich günstiger. Also lohnt sich ein Blick auf die Webseite besonders für sensible Daten und Fotografen!

Oecher Wolke >>

Der häufigste Fehler beim Foto-Backup

Einer der häufigsten Fehler, die ich als Trainer für Fotografie beim Backup auf Festplatten erlebe, ist das Auslagern der Bilder vom Rechner auf eine externe Festplatte. Das ist keine Sicherung, kein Backup. Erst wenn auch die externe Festplatte wiederum auf mindestens eine weitere Festplatte gesichert wird, erhält man ein Backup. Unter einer Redundanz versteht man eine Ausfallsicherheit. Das bedeutet, wenn eine der beiden Festplatten aus irgendeinem Grund (mechanisches Versagen, Überspannung, Feuer, Diebstahl) nicht mehr zur Verfügung steht, muss eine zweite Festplatte bereitstehen, auf der Sie die aktuellen Fotografien gesichert haben.

*fotowissen-Experten-Tipp: Die Backup-Festplatte sollte immer wenigstens gleich groß, besser größer als die ursprüngliche Festplatte sein.

 

Welche Festplatte für Backups

Western Digital WD My Book FestplatteMein persönliches Foto-Backup sichere ich seit Jahren erfolgreich auf mehreren WD-Festplatten (WD MyBook) von 4 TB, 6 TB oder gar 14 TB. Auch mein NAS-Laufwerk sichere ich zusätzlich mit WD-Festplatten. Diese Festplatten kann ich empfehlen (Link zu Amazon):

Festplatten für die Sicherheit der Fotos >>

*fotowissen-Experten-Tipp: Eine gute Idee ist es, zwei Backup-Festplatten im Wechsel zu nutzen, von der Sie eine außerhalb des Hauses aufbewahren.
*fotowissen-Info: WD-Festplatten (Western-Digital) sind meine Wahl. Sie können natürlich wählen, was Sie mögen, aber diese WD My Book Desktop mit 8-22 Terabytes verwende ich selbst und kann sie daher auch Ihnen empfehlen. Es gibt eine ewige Diskussion, ob Western-Digital oder Seagate Festplatten die besseren sind. Ich selbst hatte nie gute Erfahrungen mit Seagate, daher verwende ich WD.

USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Wichtig für die Sicherheit Ihrer Daten ist weiterhin eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung). Eine Stromschwankung oder ein Stromausfall kann tödlich sein für Ihre wertvollen Fotografien. Lesen Sie diesen Beitrag, um sich alle Informationen zur USV anzueignen (Beitrag wird in einem neuen Tab geöffnet, damit Sie hier weiterlesen können):

Backup Software

Eine gute Backup-Software sollte eine komplette Sicherung durchführen und danach vergleichen, was auf der externen Backup-Festplatte im Vergleich zur Original-Festplatte noch fehlt. Diese Software sollte also nur einmal alle Dateien sichern und danach nur hinzugekommene auf die externe Festplatte hinzufügen (inkrementelles Backup).

Brauchbare Backup-Software kann auch Ihren Rechner (Apple Mac / Windows) und dessen Betriebssystem wiederherstellen oder auf einen neuen Rechner übertragen. Das ist unglaublich wichtig, denn wenn da etwas schiefgeht, dann ist es oft mit tagelanger Mühe verbunden, das System wiederherzustellen.

Bei der Backup-Software ist zu unterscheiden zwischen Apple und Windows. Nicht nur, weil das Backup von Windows nicht durchdacht zu sein scheint und sich auch wenig gute Backup-Software anbietet, könnten Sie auf die Idee kommen zu Apple zu wechseln. Ich gebe diese Empfehlungen:

Apple Mac Backup Software

  • Time Machine
    Die Backup-Software ist im Betriebssystem enthalten und sichert alles. Keine selektive Daten-Sicherung möglich.
  • CCC Carbon Copy Cloner
    Selektive Datensicherung oder komplette Sicherung (Dank für den Tipp an Will R.).
    Link bombich.com

Microsoft Windows Backup Software

Früher einmal war noch die Software Acronis empfehlenswert. Weil das Unternehmen auf eine Abofalle mit jährlichen Kosten umgerüstet hat, die Software aber keinerlei Neuwert bringt, kann ich diese Software nur noch bedingt empfehlen. Die Alternative, die sie ebenfalls mieten, aber eben auch einmalig lizenzieren können, nennt sich:

  • Macrium Reflect Home
    Die Software wird aus den USA angeboten. Die Webseite ist in englischer Sprache.
    Macrium Software >>
  • Unzählige andere Software, die nicht überzeugt, weil sie entweder einen USB-Stick zum Booten (Recovery) benötigen oder sonst was schiefgehen kann.

Fotos sichern Android – Fotos sichern iPhone

Am besten sichern Sie laufend Ihr ganzes Smartphone, damit Sie im Falle eines Defektes schnell ein neues Smartphone einrichten können und keine Daten, Adressen, Telefonnummern verlieren. Aber auch die Möglichkeit nur die Fotos oder Videos, die Musik oder andere Daten vom Smartphone herunterzuladen ist möglich.

Fotos vom iPhone / iPad auf Computer sichern

Das komplette Smartphone zu sichern oder die Smartphone-Fotos direkt auf dem Computer zu sichern, ist einfach. Bestimmte Software wie AnyTrans für Apple Mobilgeräte, das iPhone und iPad kann uns helfen, die Fotos vom Smartphone auf den Computer zu sichern und anschließend auf dem Handy zu löschen.

AnyTrans Sicherung für iPhone und iPad >>

Fotos vom Android auf Computer speichern

Der Android Smartphone Besitzer kann auch mit einer Software wie AnyDroid die Fotos direkt auf dem Computer oder auf einem anderen Handy sichern.

AnyDroid für Android-Smartphones >>

Fotos vom Smartphone in der Cloud

Eine der Möglichkeiten zum laufenden Foto-Backup ist die Google Fotos Cloud  (vermutlich nicht datenschutzkonform zu DACH). Und um die Fotos von der Cloud auf Ihren Rechner zu bekommen, können Sie die Fotos in einem Rutsch auf Ihren Rechner kopieren.

Tipp Fotos sichern Google Cloud: Rufen Sie diese spezielle Webseite von Google Fotos auf und laden alle oder ausgewählte Daten aus der Cloud auf Ihren Rechner.

Alternativ nutzen Sie das Google App Photosynch, das Ihre Fotos automatisch auf Ihren Rechner speichern kann. Die App bekommen Sie für den Windows-PC und den Apple Mac. Sie müssen es sowohl auf dem Smartphone, als auch auf Ihrem Rechner installieren. Danach läuft alles, wie von Zauberhand. Sie können alle Fotos auf einmal an Ihren Rechner senden, oder nur ausgewählte.

Kosten Cloud Backup und Festplatten Backup

Die Kosten eines Backups sind unterschiedlich von Cloud zu Cloud und zur Festplatte. Hinzu kommen bei der Festplatte noch begrenzte Lebensdauer und eventuell notwendige Software. Eine Übersicht der Cloud-Backup-Kosten versus Festplatten-Backup-Kosten:

Foto-Backup Kosten (etwa)
Link zum Anbieter
2 Terabyte pro Monat 2 Terabyte pro Jahr 2 TB lebenslänglich
(einmalige Zahlung)
DSVG konform
laut Anbieter
Cloud Google Photos € 9,99 € 79,99 -
Dropbox € 11,99 € 119,88
Apple iCloud € 9,99 € 119,88 -
Adobe Speicher-Cloud¹ € 23,96 € 287,52 -
Synology Cloud Speicher³ € 16,64 € 166,58 -
Oecher Wolke € 45,99 € 551,88 - Ja
Amazon Photos?
Kostenlos für Amazon Prime MItglieder Kostenlos für Amazon Prime MItglieder -
pCloud - € 99,99 € 399,-
10 TB € 1.990,-
Schweiz
Internxt € 9,99 € 109,99 € 499,-
5 TB € 999,-
10 TB € 1.499,-
Europa
Festplatte WD 14TB² - - € 21,57²
¹ Die Adobe Speicher-Cloud kann nur in Kombination mit der Software genutzt werden.
² Kosten beim Kauf einer 14TB Festplatte, umgerechnet auf 2TB, solange Festplatte funktioniert, eventuell zuätzliche Software Kosten
³ für die Synology NAS Geräte mit HyperBackup. Variabel zwischen 1-200TB. Datenspeicherung in EU, Nordamerika oder Taiwan.
? Amazon Prime lässt uns unbegrenzte Terrabyte von Fotos und bis zu 5GB Videodaten hochladen. Keine anderen Daten als Fotos und Videos lassen sich speichern.

Fazit Foto-Backup für sichere Bilder

Nach wie vor ist ein Foto-Backup unstrittig die sicherste Lösung, um die emotional wichtigen Fotografien nicht zu verlieren. Eine Sicherung auf Festplatten ist eine preiswerte Lösung, die allerdings auch ausgelagert werden muss, um gegen alle Gefahren geschützt zu sein. Wenn Sie das Auslagern einer Festplatte mit einem regelmäßigen Treffen Ihrer Lieblingsmenschen verbinden, ist alles prima gelöst. So mache ich selbst das, weil meine fast 400.000 Fotos nicht ohne Weiteres auf eine preiswerte Cloud passen (Amazon mal ausgenommen). Dazu benötigen Sie zuverlässige Festplatten und eine Software, die im Artikel angegeben sind.

Eine Alternative oder zusätzliche Sicherheit ist eine Foto-Cloud / Daten-Cloud. Mit dieser Methode benötigen Sie aber drei Dinge: Geld für das Abo, Zeit und eine schnelle Datenleitung. Abgesehen davon können Sie mit einer Cloud nicht das Betriebssystem wiederherstellen. Die Cloud hat außerdem den Nachteil, immer wieder zu klein und damit ständig teurer zu werden. Aber Clouds kosten auch immer noch viel Geld, wenn wir von der Amazon-Photos-Lösung mal absehen. Die kann ich immer wieder jedem Fotografen empfehlen. Alternativ ist die Lifetime-Lösung bei pCloud oder bei Internxt eine Überlegung wert.

Die günstigste Kauf-Lösung ist sicherlich eine Festplatte. Die günstigste Cloud Lösung für das Foto-Backup ist die pCloud mit lebenslänglichem Kauf, die zweitgünstigste im Test ist die Internxt Lifetime-Lösung, die drittgünstigste die Google Cloud. Letztere ist nicht datenschutzkonform.

Dieser Bericht mit Test und Recherche war ca. 24 Stunden (3 Tage) Arbeit. Es wäre nett, wenn Sie die Links nutzen, damit ich auch in Zukunft so aufwendige Artikel für Sie bereitstellen kann. Auch für einen Blick auf den individuellen Fotokurs unten bin ich dankbar. Alternativ finden Sie in der Seitenleiste einen Spendenbutton. Vielen Dank.

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Geschrieben von:

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

8 Kommentare

Bitte schreiben Sie einen konstruktiven Kommentar. Links sind nicht gestattet. (Tipp: Kopieren Sie Ihren Text vor dem Absenden zur Sicherheit).

  • Hallo Peter,
    danke für diesen informativen Artikel.

    Eine ergänzende Idee hätte ich noch.
    Ich nutze ein Synology NAS. Damit kann ich Fotos sehr schnell vom Desktop auf das NAS sichern, da ich die komplette Bandbreite des eigenen Netzwerks nutzen kann.
    Entsprechend sind Rücksicherungen genauso schnell möglich, da die Fotos ja im eigenen Netzwerk liegen.
    Wie Du oben richtiger und wichtiger Weise ja bereits beschrieben hast, sind sie damit aber nicht gegen Diebstahl des NAS oder Feuer etc. gesichert.

    Dafür hilft die “Cloud Sync” Applikation, die Bestandteil des Synology Betriebssystems ist. Diese kann Daten des NAS zu externen Cloud Speichern synchronisieren. Amazon stellt seinen Prime Kunden z.B. unbegrenzten Speicherplatz für Fotos zur Verfügung. Dies beinhaltet nicht nur Bilder im JPEG Format, sondern auch RAW-Bilder. Wer Prime gebucht hat, hat damit seinen Foto-Cloud-Speicher gleich mitgebucht.
    Das NAS kann somit (auch bei langsamer Internetverbindung) die eigenen Fotos nach und nach auf dem Cloud-Speicher ablegen. Wie lange das dann dauert ist eher zweitrangig, da der eigene PC/Mac weder eingeschaltet sein muss, noch eine Performance-Beeinträchtigung hat.
    Wenn es dann durch eine langsame Internetanbindung 3 Monate dauert, bis alle Bilder in der Cloud sind, ist das halt so, stört aber nicht, da die Upload Geschwindigkeit ins Internet unabhängig von der verfügbaren Download-Geschwindigkeit ist.
    Damit hat man einen performanten NAS Speicher zu Hause und eine zusätzliche Sicherung gegen Diebstahl / Feuer.

    • Hallo Ulrich,

      da muss ich doch direkt mal nachhaken. Auch wir haben uns schon mit der Amazon-Cloud beschäftigt und ich traue dieser Aussage mit der unbegrenzten Speicherkapazität bei Bildern einfach. Darf ich mal fragen wie viel GB/TB Du dort liegen hast? Danke!

      LG
      Britta

  • Aus leidvoller Erfahrung aus den ersten Jahren der digitalen Umschwungsphase (um die Jahrtausendwende) kann ich das, was Peter schrieb, nur heftigst unterschreiben. Eine möglichst automatische Datensicherung ist absolut erforderlich!
    Der Trost: wenn eine klassische (externe) Festplatte plötzlich defekt ist und keine echte Datensicherung vorliegt, kann man immer noch eine teure, aber unumgängliche Datenrettung für wichtige Daten auf der Platte Versuchen: die Einsendung der defekten Platte an einen SERIÖSEN Datenrettungsdienst. Dort wird dann die Platte unter hohem technischem Aufwand ausgelesen und das klappt sogar zumeist mit Festplatten, die Feuerschäden und Wasserschäden erlitten. Aber es ist dann SEHR teuer – die Kosten dafür gehen je nach erforderlichem Aufwand bei klassischen Festplatten (rotierende Magnetscheiben) locker in den Bereich zwischen 500-1.500 € !

    Bei den heute üblichen „Festplatten“ in SMD-Technik ist das jedoch viel komplexer bis unmöglich!

    Deren Speicherchips sind eben keine simplen rotierenden Magnetspeicher mehr und können nicht so ohne Weiteres ausgelesen werden.

    Eine solche „SMD-Festplatte“ der ersten Generation (um 2008) ist mir damals defekt gegangen und hat viele sehr schöne Aufnahmen mit ins Jenseits genommen, bevor ich eine Datensicherung vornehmen konnte. Die heutigen sind extrem sicher, aber ich kann nur jedem raten, den Rat von Peter bitter Ernst zu nehmen.

    Zumal gute WD-Festplatten mit enormen Speicherkapazitäten geradezu lächerlich billig sind, pro TB Speicherkapazität werden für die besten und zuverlässigsten „klassischen“ Festplatten (WD Red“ ) nur um die 30-40€ verlangt.

    Gruß
    DWl

  • Gute Idee,
    ABER
    ich traue Firmen wie Google oder wie auch immer die Cloud-Anbieter heißen nicht über den Weg.

    Bereits seit 2004 – also schon 16 Jahre – betreibe ich Datensicherung meiner Bilder.
    Zunächst dreifach: PC, Laptop und externe Festplatte.
    Weil aber der Speicher des Laptops damals zu schnell voll war, wurden zuerst CD gebrannt, später, als geeignete DVD brennbar waren, diese. Die CD und DVD (selbstgebrannt) haben einen Nachteil: Nach spätestens 10 Jahre gehören sie ersetzt, auch wenn sie noch lesbar sein sollten.
    Später wurden die externden Festplaten durch 2,5″-Platten ersetzt, dann durch SSD.

    Leider hat sich das Speichern auf SSD – trotz hoher Geschwindigkeit – als unzuverlässig herausgestellt. Wird die externe SSD durch Stromausfall oder ähnlichem vom PC/Laptop getrennt, sind oft ganze Verzeichnisse futsch. Definitiv futsch.

    So hat sich heute folgendes Speicherschema bewährt:

    Erstellung und Erstbearbeitung auf Laptop (weil der schneller als der große PC ist -obwohl er es nach den techn. Daten nicht sein sollte, aber egal). Dann nach Namensvergabe (wichtig zum Wiederfinden!) Speicherung auf die Bilder-Festplatte des großen PC, parallel auf eine SSD (zum Mitnehmen) und einer externen Festplatte (2,5″). Dazu seit etwa zwei Jahren eine weitere Speicherung, sobald 22 GB an Daten zusammengekommen sind , auf eine M-Disk. Diese M-Disk sind BluRays, die angeblich lebenslang halten, okay, 100 Jahre.

    Aber das ist nicht alles. Die Bilder werden MEHRFACH gespeichert, nämlich als RAW (wie sie aus der Kamera kommen), als TIFF (nach der Bearbeitung) und als JPG (auf externer SSD). Selbstredend werden die RAW und TIFF auch auf M-Disk gespeichert.

    Ist ein teueres Verfahren, da die M-Disk extra speziell ausgestattete (also neuere) Brenner benötigen, dazu dauert es eine guter Stunde, eine 25-GB-M-Disk zu beschreiben.

    Aber das ganze lohnt sich.

    Wenn bedacht wird, was Ihr für Eure Kamera, Objektive und Zubehör (und an Reisekosten) bezahlt habt, dann sind die Folgekosten Peanuts.

    Macht’s gut, haltet ABSTAND und bleibt gesund!

    Euer KLaus

  • Hallo,
    durch die Notwendig und die inspirierenden Artikel zum Thema Foto / Video Sicherung möchte ich dieses Thema nun konkret für mich angehen.
    Ist Ihre Empfehlung von “Acronis” zum Sichern von Windows PC´s noch aktuell bzw. aufrecht oder gibt es hier neue Erkenntnisse? (werde mich übrigens wahrscheinlich gegen ein NAS und für ein DAS System entscheiden)

    LIeben Dank
    Klaus Bernhard

  • Hallo Peter,
    die Möglichkeit bei Amazon als Prime-Kunde die Cloud zu nutzen, finde ich prima.
    Mein Versuch unter “Amazon cloud” einen Zugang zu finden,
    mündete in diversen Angeboten für Hardware oder in einer App für Android.
    Gibt es eine besondere Adresse oder URL?
    Ich freue mich auf weitere gute Anregungen.
    Ein erholsames Wochenende wünscht
    Hartmut aus Bonn

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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