Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Fotos korrekt sehen – Kalibration von Monitor und Drucker

Fotos korrekt sehen – Kalibration von Monitor und Drucker

Artikel ursprünglich verfasst am 9. September 2019

Mein Monitor (EIZO) ist kalibriert und wenn ich etwas auf unserem Tintenstrahler ausgeben möchte, dann habe ich für die Fotopapiere auch eine Kalibrierung durchgeführt. Ich kann dann den fertigen Druck in Photoshop emulieren (Proof Setup). Ich habe die beiden Ausgabegeräte mit der Hardware und Software von Colorvision kalibriert:

Info: Der Artikel stammt aus dem Jahr 2006. Heute arbeite ich mit der X-Rite-Kalibration.

Monitorkalibration & Druckerkalibration

Das ist zum einen der Spyder2Pro, zum anderen die PrintFixPro Kombination von Color Savvy Mouse mit der Software von PrintFix. Wir bekommen kein Geld oder Tantiemen von Colorvision, aber sind überzeugte Nutzer dieser Möglichkeiten. Es gibt noch andere anerkannte Möglichkeiten zum Kalibrieren von Monitoren und Druckern wie das von Gretag. Das habe ich aber nicht getestet und kann dazu nichts sagen. Es ist ebenfalls eine professionelle Lösung, die aber sehr teuer war, bis Colorvision mit guten Preisen auch für Privatleute Druck machte.
Hervorragend ist der Support von Colorvision. Die haben wirklich Ahnung und geben auch Buchtipps wie „Farbmanagement in der Digitalfotografie„, mit dessen Hilfe man auch mal Farbräume und Begriffe wie „Rendering Intent“ erläutert bekommt.

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Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann ist dies:

Fotografen arbeiten in der Digitalfotografie besser mit einem kalibrierten Monitor, wenn Sie vermeiden möchten, dass alles völlig falsch aussieht und beim Drucken auf dem Abzug alles Farben und Helligkeiten falsch ausgegeben werden. Und was Herr Mews von Colorvision hinzufügte: Man sollte beim wichtigen Foto (beispielsweise für Printmedien oder Werbung) tatsächlich den Raum verdunkeln. Das Auge macht einen eigenen Weißabgleich, der vom Umgebungslicht gesteuert wird. Also nimmt man die Farben seines Fotos am Bildschirm entsprechend der Tageszeit oder der Lampen im Büro wahr. Wer schon einmal von einem schönen Sommertag nach drinnen gelaufen ist, hat vielleicht festgestellt, wie lange das Auge benötigt, um sich an die Umgebung neu anzupassen. Auch die Kalibration des Monitors sollte man bei abgedunkeltem Zimmer vornehmen.
Also arbeitet man für wichtige Fotos am besten bei Dunkelheit, was ja der guten alten analogen Dunkelkammer wieder nahekommt. Fehlt nur der Geruch der Chemie…

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Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

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