Vorwort und Editorial *fotowissen-Newsletter - Wertvoll

Fotografie wird immer teurer

*fotowissen Newsletter mit Editorial jeden Sonntag - Testbericht, Reisebericht, Gerücht und analoge Fotografie

Die Preise steigen. Auch die Fotografie wird immer teurer. Canon, Nikon, Fujifilm, Sony, Leica, alle kündigen Preiserhöhungen an oder haben die Preise schon erhöht. Stellt sich die Frage: Wie lange werden sich Geringverdiener noch Kameras und Objektive leisten können oder müssen wir bald alle mit dem Smartphone fotografieren?

Weitere Themen

  • Fotografie wird immer teurer
  • Angebot Topaz Software Bundle
  • Tutorial Negative und Dias Abfotografieren
  • Nikons Z-Objektive 2023 aus der Gerüchteküche
  • Individuelle FUJI JPG Filmsimulationen
  • 120er Rollfilme entwickeln und scannen.
  • Erfahrungen mit der Nikon Z6II in der dunklen Jahreszeit.
  • Einfach schöne Winter Fotos – 7 Tipps.
  • Dirk Trampedach: Methode Jäger und Fischer Street Fotografie.
  • Kodak erhöht die Filmpreise bis zu 40 Prozent.
  • Update DxO PhotoLab 6.2
  • Digitalisieren von Negativen und Dias

Fotografie wird immer teurer

An dem Scanner, der jetzt für € 1.099,- angeboten wird, war bis vor Wochen ein Preis von € 839,- angeschlagen. Das ist ein Preisanstieg von 31 Prozent. Da passen andere Preissteigerungen ins Bild:

Kodak hatte Steigerungen auf seine analogen Filme in Höhe von 20 bis 40 Prozent angekündigt (*fotowissen berichtete). In dieser Woche hat Sony Preissteigerungen von 14 % zum 01.02.2023 angekündigt, nachdem schon im Jahr 2022 die Preise erhöht worden waren (jap. Sony Webseite).

Capture One meinte seine speziellen Software-Versionen für Fuji, Canon, Nikon und Sony einstellen und nur noch die Pro Version anbieten zu müssen (Meinung zu Capture One). Das monatliche Abo, in das der Hersteller seine Kunden zwingen möchte, kostet € 24,- oder im Jahresabo € 18,25,- pro Monat.

Spiegellose R-Kameras und RF-Objektive von Canon sind unglaublich hochpreisig, auch alle anderen Hersteller scheinen an der Preisspirale zu drehen.

Die deutsche Inflation im Jahr 2022 lag bei 8,6 Prozent. Gefühlt lag die Inflation bei 15 Prozent (das fordert jetzt die Verdi Gewerkschaft der Post für die MitarbeiterInnen), sodass mir das Gefühl vermittelt wurde, dass die Politik uns belügt. So viel können wir pro Jahr sicher nicht an Gehaltserhöhung bekommen. Wo soll das hinführen?

Kameras gebraucht kaufen

Bleiben wir gelassen, die Kameras und Objektive, die wir heute besitzen sind wunderbar. Wenn wir gebraucht kaufen sind Kameras und Objektive noch für viele von uns bezahlbar. Leider ist die Zukunft für uns Fotografen vom Verkauf neuer Kameras und Objektive abhängig. Wenn also der ohnehin Smartphone-geschädigte-Verkauf bei CaNikon, Sony, Fujifilm und anderen Herstellern zurückgeht, dann werden die Hersteller die Lust an der digitalen Kameratechnik verlieren. Leica wird das kaum betreffen, da das Unternehmen ohnehin ein gut betuchtes Klientel bedient.

Neue Kameras günstig kaufen

Einer der Gründe, der im Vergleich mit Sony, Canon, Nikon und Leica immer wieder für Fujifilm spricht, sind die günstigeren Preise einer X-S10, X-T30 II, X-T4 oder ähnlicher Modelle im Vergleich zu den Vollformatkameras. Auch die GFX 50S II ist als Mittelformatkamera nicht wirklich hochpreisiger als eine Vollformatkamera wie die Canon R5 oder Sony A7RV. Die X-Trans-Kameras und GF-Kamera von Fujifilm sind eine wertvolle Alternative zum Vollformat.

Alternative Fujifilm Mittelformat Digital >>

Ältere Kameramodelle kaufen

Zu guter Letzt stellt sich die grundlegende Frage, ob wir immer die neuesten Kameras kaufen müssen. Natürlich sind Profis berufsbedingt oft auf die beste Technik angewiesen. Aber viele Vormodelle sind doch ebenso tauglich für bestimmte eigene Aufgaben, wie die neuesten Kameramodelle. Oft lohnt für unsere Kreativität auch der Kauf eines guten Objektivs anstatt eines neuen Kameragehäuses.

Kreativität heißt vorhandenes nutzen

Und überhaupt können wir mit dem vorhandenen Fotoequipment doch wunderbar fantasievoll sein. Ich selbst setzte seit einigen Wochen auf analoges Fotografieren, denn auch das kann hervorragende Aufnahmen belichten. Viel wichtiger, als sich über neue Kameratechnik und andere Hardware zu unterhalten, wäre es sich wieder über Fotos und Bildgestaltung zu unterhalten.

Deswegen wird *fotowissen in Kürze ein neues Format publizieren, welches von *fotowissen-Autorinnen und -Autoren gefüttert wird und die Geschichte zum Foto erzählt. Sie können aus den Fotos etwas für sich selbst mitnehmen und vermutlich werden Sie die Aufnahmen motivieren. Selbstverständlich können Sie im Kommentar zu den Fotos auch Fragen stellen, oder konstruktive Kritik üben. *fotowissen würde sich über lebhafte Diskussionen freuen!

 

Angebot Topaz Software Bundle

Es gibt auch Dinge, die werden temporär günstiger. Dazu gehört die von mir präferierte Software Topaz:

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Tutorial Negative und Dias Abfotografieren

Wer analog fotografiert oder alte Schätze digitalisieren möchte, der wird das Tutorial Negative und Dias Abfotografieren interessant finden. Ich habe das Abfotografieren von Dias und Negativen ausprobiert und einige interessante Informationen für Sie parat. Das betrifft auch die Wandlung von Farbnegativen in Farbpositive mit Hilfe von Software:

Tutorial Negative und Dias Abfotografieren >>

 

Nikons Z-Objektive 2023 aus der Gerüchteküche

Noch wissen wir nichts endgültig, aber die Gerüchteküche wird natürlich von den Herstellern befeuert und soll uns kaufwillig halten. Das gilt nicht nur für Nikon, die acht Objektive durchsickern lassen:

Nikons Z-Objektive 2023 aus der Gerüchteküche >>

 

Individuelle FUJI JPG Filmsimulationen

Dirk Trampedach hat erklärt, wie man individuelle Fuji JPG Filmsimulationen einstellt und speichert. Natürlich sind seine Rezepte und Bildbeispiele dabei:

Individuelle FUJI JPG Filmsimulationen >>

 

120er Rollfilme entwickeln und scannen

Wer auch heute noch 120er Rollfilme belichtet und nicht selbst entwickeln möchte, der kann auf externe Dienstleister zurückgreifen. In diesem Artikel finden Sie alle Informationen:

120er Rollfilme entwickeln und scannen >>

 

Erfahrungen mit der Nikon Z6II in der dunklen Jahreszeit

Herbert Neidhardt hat bei Dunkelheit mit der Nikon Z6 Mark II fotografiert und Interessantes herausgefunden:

Erfahrungen mit der Nikon Z6II in der dunklen Jahreszeit >>

 

 

Einfach schöne Winter Fotos – 7 Tipps

Es ist wieder kalt und frostig geworden. Je nach Region in Deutschland, Österreich und der Schweiz möchten Sie sicher hinaus und Winterfotos aufnehmen? Hier sind sieben Tipps (wer glaubt bei der Zahl noch an Zufälle?) für Ihre Winter Fotos:

Einfach schöne Winter Fotos – 7 Tipps >>

 

Dirk Trampedach: Methode Jäger und Fischer Street Fotografie

Dirk Trampedach: Methode Jäger und Fischer Street FotografieSie haben sicher bereits in den vielen Artikeln von Dirk gelesen und fest gestellt, wie interessant die Street Fotografie sein kann. In seinem neuesten, wertvollen
Artikel beschreibt Dirk den Unterschied zwischen Jäger und Fischer in dem Fotogenre:

Methode Jäger und Fischer Street Fotografie >>

 


Tipp: Dies ist eine der schönsten und praktischen Kamerataschen für kleines Gepäck. Ich nutze die Tasche regelmäßig für meine Fotoausflüge, bin begeistert von der Packgröße (EOS R5 und zwei Objektive plus Akkus, Filter, Getränk oder X-T4, 2 Objektive plus Akkus, …). Die Tasche schmiegt sich weich an und ist ganz leicht  (Testbericht):

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  • schultergurt
  • Tragegriff für einfachen Transport
  • Außentasche für kleines Zubehör

 

Kodak erhöht die Filmpreise

Es kann kaum verwundern, dass Kodak in die analoge Filmherstellung investieren will und die Preise erhöht. Aber eine Preiserhöhung um bis zu 40 Prozent ist schon eine Ansage:

Kodak erhöht die Filmpreise bis zu 40 Prozent >>

 

Update DxO PhotoLab 6.2

Das Update DxO PhotoLab 6.2 bringt endlich auch die RAW-Bearbeitung für Kameras wie die Canon R6 II, Fujifilm X-T5, Sony A7RV, und Olympus OM-5. Tatsächlich hat DxO mehr Mühe damit, schnell auf neue Kameras einzugehen, weil auch die Objektivkorrekturen getestet und Kamera-Objektzugkombinationen eingepflegt werden. Ob sich das lohnt, hat *fotowissen untersucht:

Update DxO PhotoLab 6.2, R6 II, X-T5, A7RV, OM-5 >>

 

Digitalisieren von Negativen und Dias

Nicht nur die Analogfotografen, die ihre Fotos scannen oder abfotografieren wollen, auch Menschen, die alte Diabestände digitalisieren wollen, stehen vor der Aufgabe. Ein externer Dienstleister kann uns viel Arbeit abnehmen und auch die Farben korrigieren. Alternative können wir scannen oder abfotografieren. Alle Möglichkeiten im Überblick:

Digitalisieren von Negativen und Dias >>

 

Jung gebliebene Artikel

Falls Sie eine Pause eingelegt haben, durchstöbern Sie hier die Artikel der letzten 30 Tage:

*fotowissen Artikel der letzten 30 Tage >>

 

Ich wünsche Ihnen wunderbare Fotos mit dem vorhandenen Fotoequipment. Wenn Sie den einen oder anderen Kommentar zu den Fotos der Artikel schreiben, freuen wir uns sehr.

Herzlich,
Ihr Peter R.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Fotografie wird immer teurer


In eigener Sache (Werbung für die besten Fotokurse, seit es Handbücher gibt):

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Möchten Sie noch schönere Fotos belichten und damit Ihre Lieben überraschen? Möchten Sie wissen, wie Ihre Kamera im Detail funktioniert? Oder sind Sie schon länger dabei, benötigen aber noch mal einen richtigen Schub nach vorn, was die Kunst des Sehens, die Bildgestaltung und die Kunst des Fotografierens angeht? Dann ist der individuelle Fotokurs der beste für Sie, denn hier können Sie alle Ihre Fragen stellen, wir gehen genau auf Ihre Kamera ein und bauen einfach schnell Ihr Wissen aus:

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

15 Kommentare

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  • Fotografie wird nicht grundsätzlich immer teurer, sondern es gibt immer mehr hochpreisige Kameras und Objektive. Das ist ein Unterschied und ist auch bei Fuji nicht anders. Die X-T4 ist eine APS-C Kamera. Sie mit Vollformatkameras anderer Hersteller zu vergleichen, heißt Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    • Wieso heißt das Äpfel mit Birnen vergleichen und warum ist der Vergleich nicht erlaubt? Weil Vollformat besser ist? Was wäre, wenn eine Fujifilm Kamera eine ähnliche Qualität wie eine Vollformatkamera belichtet? Wäre der Kommentar von Ihnen dann Quatsch? Und der Mittelformat-Vergleich ist auch nicht erlaubt? Weil?

      • Man sollte nur die endgültige Qualität vergleichen, egal welches Sensorformat. Die Entwicklung hat eben gewaltige Sprünge gemacht. Vor noch 10 Jahren war ein Vollformatsensor dem Halbformat weit überlegen, der Abstand ist geschrumpft. Die dem Sensor nachfolgende Bearbeitung des Signals spielt mittlerweile die größte Rolle. Ich behaupte mal, dass fast jeder mit gehobenen Ansprüchen mit APS-C gut klarkommt, wo auch der Preis der Objektive deutlich unter den VF Objektiven liegen.

  • Das stimmt voll und ganz, dass Fotografieren immer teurer wird. Ich bin in der Tierfotografie mit MFT unterwegs und kaufte mir im vergangenen Sommer das Olympus M.Zuiko Digital ED 150-400mm F4.5 TC1.25x IS PRO das Objektiv kostet damals CHF 7499.- der Preis seit Januar 23 ist neu 7999.- . Es ist auch an der OM-1 Kamera zu beobachte, deren Preis seit der Erscheinung im Februar 22 keinen Euro nach unten gegangen ist. Mich stört diese Entwicklung vor allem für die jüngere Generation. Ich kenne drei Jungs im Schulalter, welche passionierte Ornithologen und eben auch Tierfotografen sind. Diese Jungs träumen von Kameras und Objektiven und legen jeden Franken zur Seite um sich irgend wann Ihren Traum erfüllen zu können, welcher nun immer weiter in die Ferne rückt.

    • Danke Markus!

      Ich empfehle zum Beispiel mal beim Fachhändler nach Gebrauchten zu schauen oder auch Online beispielsweise bei MPB. Damit können wir alle viel Geld sparen und bekommen tolle Kameras und Objektive. Dirk Trampedach hat viele seiner Straßenfotos mit einer X-T2 und XT 35 mm F1.4 geschossen. Eine X-T20 mit einem solchen Objektiv kostet gebraucht etwa € 1.000,-. Und es geht noch günstiger. Einfach mal beim Fachhändler reinsehen.

      Herzlich,
      Peter R.

  • Nun ich bin mit Ihnen vollkommen einig, Kameras und Objektive werden immer teurer und unerschwinglicher, vor allem die Topgeräte, darum kaufe ich mir schon seit Jahren gut erhaltene Occasionen so mit 2-3 Jahren Verzögerung, um gute Bilder zu machen muss man nicht immer die noch neusten Geräte haben, klar ein Handy ersetzt bei mir nicht eine gute Kamera, manchmal staune ich aber schon ab der rel. guten Bildqualität von den besten Handys, dazu kommt dass viele nicht dauernd eine grosse Fotoausrüstung mit sich rum tragen wollen, viele sind damit zufrieden für die normale Street Fotografie, ich zwar nicht, aber als Rentner mit 74 bin ich doch ziemlich preisbewusst geworden, auch weil meine Mittel nicht mehr für das Neuste ausreichen, aber ich bin froh wenn einige immer das Neuste haben müssen, dann werden die alten Kameras u. Objektive abgestossen, gut für mich!

    • Lieber Urs Erne,

      Sie haben recht, schaut man mal genau hin, dann sind Fuji-Objektive der ersten Generation jetzt in unglaublicher Menge und zu niedrigen Preisen zu erhalten. Ein XF 56mm F1.2 hat mal EUR 999,- gekostet und ist in hervorragenden Zustand gebraucht bereits für EUR 500,- zu bekommen. Viele haben offenbar auf X-T5 oder X-H2 gewechselt und die Objektive, die nicht optimal an den 40 MP-Kameras laufen verkauft.

      Ich sehe in der Entwicklung die Gefahr, dass zukünftig modernere Fotoapparate (ich mag das Wort) für die Hersteller nicht mehr interessant sind. Dann bekommen wir alle große Probleme und müssen uns vermehrt mit den Gebrauchten beschäftigen.

      Herzlich, Ihr Peter R.

  • Hallo zusammen,

    es wird teurer, zweifelsohne, aber es wird einfach ALLES sehr schnell sehr teurer. Irgendwie steckt aktuell darin auch ein Problem. Denn bislang war es machbar, bei halbwegs austarierten Lebenskosten, für eine Herzensangelegenheit zu sparen, oder eben auf Punmp zu kaufen und abzubezahlen. Diese Reserven zugunsten von Hobbies, Leidenschaften und besonderen Anschaffungen schrumpfen merklich.

    Aber es muss auch wirklich nicht pauschal das Neueste sein, da stimme ich gerne zu. Aktuelles Beispiel ist meine “neue”/alte Kamera. Mit Erscheinen der FUJI X-T5 habe ich lange und intensiv darüber nachgedacht, meine doch leicht betagte X-T2 (alleine in 2022 mind. 20.000 Auslösungen) mal zu ersetzen, bzw. mit was Neuerem zu ergänzen. Unter Abwägung der wirklich wichtigen Fragen zu meiner Fotografie und Geldbeutel, und den technischen Verschlimmbesserungen, konnte ich eine ladenneue, noch original verpackte, mit Garantie versehene X-T3 kaufen! Mich macht dieses Kleinod wirklich froh, und das Auspacken, Einrichten, Fotografieren, ist nicht minder spannend, als wenn es ein top aktuelles Modell wäre. Neuerscheinungen ziehen ja nicht nach sich, dass die Vorgänger von einem Tag zum nächsten unbrauchbar und schlechter werden.

    “Gut Licht” und herzliche Grüße,

    Dirk Trampedach

    • Lieber Dirk, mein Freund,

      allein die Tatsache welche wunderbaren Fotos Du mit der X-T2 geschossen hast, ist doch schon Bestätigung der Tatsache, dass es nicht das Neueste sein muss. Die X-T3 ist eine tolle Kamera und ich ahne bereits, dass Du uns in Kürze weitere fantastische Straßenfotos zeigen wirst. Darauf freue ich mich sehr.

      Herzlich,
      Dein Peter

  • Ich fotografiere nun schon seit einigen Jahren hobbymäßig und habe seit 2019 eine Nikon D5600 im Einsatz. Die habe ich mir mühsam zusammen gespart. Letztlich konnte ich sie beim roten M für 560 € inkl. Kit-Objektiv neu erwerben. Dazu kamen noch drei Objektive, ein Sigma-Makro 105mm, ein 35mm”Immerdrauf” und das Zoom von Tamron 70-300mm. Ich habe noch meine heißgeliebte alte Nikon F801s mit im Einsatz. So bin ich wirklich für alle fotografischen Aufgaben gerüstet…… und das für relativ wenig Geld, denn für alles habe ich noch nicht mal 1500 € ausgegeben. Wenn ich mir allerdings auch schon die Preise für gebrauchte Kameras anschaue und dafür 1000€ und mehr nur für den Kamerabody zahlen muss (sicherlich gibt´ s auch noch günstigeres, aber in welchem Zustand und Alter !!), frage ich mich wo das alles noch hin geht. Denn letztlich ist doch der Fotograf für die Bilder verantwortlich. Ob ein Bild lebt, aussagefähig ist, ist keine teure Kamera notwendig. Auch keine gebrauchte. Denn zum hobbymässigen Fotografieren, auch wenn der Anspruch höher ist als “knippsen”, braucht es keine professionelle gebrauchte Kamera.

  • Das Fotografieren wird nicht teurer sondern es werden unsinnige Begehrlichkeiten geweckt. Einen fliegenden Spatz in aller Schärfe abzubilden war schon immer teuer. OLYMPUS ist extra teuer wegen einer Sondersituation
    ähnlich wie alter Singel Malt den es bald nicht mehr zu kaufen gibt. Street ist die billigste Art zu fotografieren da reicht eigentlich ein Handy.

  • Ja, es stimmt: Fotografieren wird immer teurer. Allerdings: Die Lebenshaltungskosten sind allgemein gestiegen, besonders die Energiekosten, und das schlägt sich eben auch in den Preisen für Foto-Zeugs nieder. Davon abgesehen findet auf dem Fotomarkt gerade ein harter Überlebenskampf statt, bei gleichzeitig immer weiter sinkendem Marktvolumen. Dass da die Preise steigen müssen, damit die Hersteller überhaupt noch neue Produkte entwickeln können, die sie anschließend nur noch an erheblich weniger Kundschaft als noch vor fünf, sechs Jahren verkaufen können, ist eigentlich zwangsläufig.

    Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Ja, zumindest für mich als Amateurfotograf. Ich kaufe mir keine neuen Foto-Sachen mehr, sondern gebrauchte, die sind günstiger. Ich kaufe nicht unbedingt die Produkte des Originalherstellers (bei mir: Nikon), sondern schaue auch mal über den Tellerrand, was Sigma, Tamron, Viltrox usw. zu bieten haben. Und siehe da, es findet sich durchaus sehr gute Qualität für deutlich weniger Geld. Statt eines “Joghurtbechers” (viel Plaste und Elaste plus ein bisschen Glas) von Nikon kaufe ich mir ein hervorragend verarbeitetes (Metall plus ein bisschen mehr Glas, und die Streulichtblende aus Metall ist serienmäßig dabei) Objektiv von Viltrox, für den halben Preis und auch noch eine halbe Blende lichtstärker (1:1.4 statt 1:1.8), wobei die optische Qualität nicht spürbar schlechter ist, wenn man auf Pixelpeeping bei 200 % Vergrößerung in den entferntesten Bildecken verzichtet.

    Also: Ja, das Fotografieren ist teurer geworden, ebenso wie das übrige Leben auch. Aber es gibt Wege aus diesem Dilemma, man muss solche Probleme halt nur kreativ angehen statt resigniert festzustellen, dass alles angeblich immer schlechter wird.

    • Hallo Captain,

      danke für den Input. Ich sehe das auch kreativ, obwohl ich als Journalist für Fotografie auf der Höhe der Zeit sein muss. Die Kameras sind alle auf höchstem Niveau, das Fotografieren damit war noch nie so einfach. Das stellen wir schnell fest, wenn wir wieder analog fotografieren, dann müssen wir ganz schön nachdenken, um die Belichtung korrekt einzustellen. Auch alles andere ist schwieriger, zumal man Zeit mitbringen muss. Das von Ihnen geschätzte Viltrox ist welches genau bitte?

      Herzlich,
      Peter R.

  • Das vor allem die Objektivpreise scheinbar unverhältnismäßig teuer werden, wundert mich nicht. Zum einen sind durch die globalen Krisen Rohstoff-, Energie- und Transportkosten deutlich angestiegen, was auch diese Produkte trifft. Aber dann steigen vor allem die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Linsen: Als Canon mit der 5DS / 5DS R die ersten 50MP Vollformatsensoren vorgestellt hat, waren die meisten EF-Objektive nicht in der Lage, diese hohe Auflösung zu bedienen. Die geradezu inflationäre Steigerung der Sensorauflösungen führt meiner Meinung nach dazu, dass Objektive, die derartig hohe Auflösungen für den Sensor in hoher optischer Qualität bereitzustellen in der Lage sind, unverhältnismäßig teuer werden müssen. Auf die in naher Zukunft zu erwartenden 100MP auflösenden Vollformatsensoren haben sich die Hersteller bereits eingestellt oder rüsten ihr Objektivangebot gerade um. Wenn wir auf die Preise für die Mittelformatobjektive von Fujifilm, Hasseblad oder PhaseOne — die bis zu 150MP auf dem großen Mittelformatsensor bieten — schauen, bekommen wir wohl eine Ahnung davon, was auf uns zukommen wird…
    Insofern sind Ihre Ratschläge, wo und wie die Fotografie zu günstigen Preisen noch möglich sein kann, für viele Amateure Gold wert. Als Verbraucher können wir uns oft nur in der Form zur Wehr setzen, indem trotz Engagement und Enthusiasmus nicht sofort jedes neue Gerät gekauft wird, nur weil es für einen deutlich höheren Preis einige wenige Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Equipment zu bieten scheint.

    • Guten Tag Herr Krüger,

      ich stimme Ihnen zu. Sie formulieren es richtig, es hat sicherlich mit den hohen Anforderungen an die Optik zu tun. Vielen Dank für Ihre Sichtweise und Ihren geschätzten Kommentar!

      Herzlich, Peter R.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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