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Flattern im Herbstwind – *fotowissen Bild der Woche

Flattern im Herbstwind - Foto: Ingrid Röhrner - *fotowissen Bild der Woche

Flattern im Herbstwind

Auf meinem Spaziergang in der Mittagspause beobachtete ich die flatternden Ahornblätter im wunderbaren Herbstlicht. Mir kam die Idee, die Bewegung abzulichten. Deshalb die Belichtung mit 1/40 und einer Blende von 22, da ich keinen Filter dabei hatte. Mir gefällt das Ergebnis, weil die Nachbarblätter ziemlich scharf blieben. Ich “sehe” noch das Rauschen der Blätter im Park.

Foto: Ingrid Röhrner

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12 Kommentare

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  • Mir gefällt das Bild nicht weil ich ohne Erklärung vor allem das unscharfe große Blatt unten in der Mitte sehe und die schöne Verbstimmung nicht wirklich genießen kann.
    Hiltrud Schmitz

    • Das ist kein konstruktiver Kommentar, Frau Schmitz. Konstruktiv wäre, wenn Sie uns sagen, wie Sie es besser gemacht hätten.

      Herzlichen Gruß,
      Peter R.

    • Liebe Frau Schmitz,

      es ist absolut in Ordnung, wenn Ihnen mein Bild nicht gefällt. Mit der “Unschärfe” trifft man nicht jeden Geschmack. Ich mag daran, dass ich hier nicht nur die wunderschönen Herbstfarben ablichten kann, sondern auch das Element Wind aufzeigen darf. Dies gelingt meiner Meinung nach besonders in der Bewegungsunschärfe. Aber nichts für ungut!
      Herzliche Grüße,
      Ingrid Röhrner

  • Liebe Frau Röhrner,

    meinen Glückwunsch zu diesem schönen Herbstfoto. Die Fotografie lebt von der Bewegung des Blatts im Wind, von dem ich jeden Moment erwarte, dass es herunter fällt.

    Das Bild lebt außerdem vom Gelb-Blau Kontrast, von der Unschärfe der Blätter im Hintergrund, trotz der F22. Es zeigt, wie schön Sie fotografieren, dass Sie in den Himmel schauten und wissen, mit der Kamera umzugehen.

    Vielen Dank und lieben Gruß,
    Ihr Peter R.

    • Lieber Herr Roskothen,
      vielen Dank für Ihre so positive Kritik. Genau DAS wollte ich einfangen, weil ich es so erleben und sehen konnte. Bewegung einzufangen mit Unschärfe gefällt mir ausnehmend gut und sie sollte den Wind in den Blättern widerspiegeln. Zudem faszinieren mich die extremen Farbkontraste im Herbst.
      Herzliche Grüße,
      Ingrid Röhrner

  • Witziges Bild! Gut gesehen und vor allem gut fotografiert! Die Bewegung des Blattes ist schön eingefangen, könnte auch ein Foto mit einem Lensbaby sein. Fast meint man, das Blatt wackeln zu sehen! So macht Mittagspause Spass!
    Danke fürs Zeigen!
    Herzliche Grüße
    F.Seeber

    • Lieber Herr Seeber,
      ich danke Ihnen! Ja, genauso wollte ich das Blatt “einfangen”, nämlich wackelnd, um den Wind “sehen” zu lassen, der durch die Blätter fuhr.
      Mit dem Lensbaby fotografiere ich auch sehr gerne; es hebt die Art der Fotographie auf eine andere, meiner Meinung nach malerischere Ebene.
      Herzliche Grüße,
      Ingrid Röhrner

      • Liebe Frau Röhrner,

        Bewegung zu fotografieren macht Spaß, ist aber nicht immer einfach. Welche Kamera nutzen Sie?

    • Lieber Herr Seeber,
      dieses Bild machte ich mit der Sony A 7 III und dem Telezoom 70 – 200mm, F4.
      Meine Lensbaby-Aufnahmen entstehen mit der Canon 5 D Mark III.

      Viel Spaß beim Fotografieren!

      Herzliche Grüße
      Ingrid Röhrner

  • Hallo Frau Röhrner,

    schönen Dank für dieses interessante Herbstgeflatter!

    Eigentlich sehen wir das ja dieser Tage überall, aber es auch mal einzufangen, ist eine klasse Idee. So, wie es aussieht, war das Wetter, bis auf die Brise, ja sogar eher unherbstlich. Wie sie das Foto und die Herangehensweise beschreiben, möchte ich es als gelungen bezeichnen, man sieht förmlich das Rauschen!
    Was mir nur ein wenig fehlt, oder etwas zu kurz kommt, ist ein dienlicher Bildaufbau. Ich habe lange hingeschaut, um festzustellen, dass für mich das gesamte linke Drittel vieles hat, was dem Foto nicht gut tut. Vor allem die obere linke Ecke mit dem großen, sehr scharf abgebildeten Blatt, stielt ihrem Hauptmotiv fast schon die Schau. Mein Blick entdeckt im Foto eine Achse, und zwar der Ast, der links unter dem Motiv beginnt, und nach rechts oben verläuft. Ich glaube, ich würde gerne einen Beschnitt vornehmen wollen, der die untere Spitze des Astes so weit wie möglich zur unteren linken Bildecke schiebt. Und dem großen Blatt oben möchte ich gerne die Größe nehmen. Herauskommen könnte eine bildfüllende Achse, darauf ihr noch markanteres Hauptmotiv, und ein etwas sortierterer Hintergrund.

    Herzlichen Dank für die Bereitstellung ihres schönen Fotos!

    Freundliche Grüße, Dirk Trampedach

    • Hallo Herr Trampedach,

      finden Sie nicht, dass durch den Beschnitt die Gesamtaussage des Bildes verliert? Ich weiß genau, was Frau Röhrner gesehen hat: das Wackeln im Wind manchen manchmal nur ein, zwei Blätter, während die anderen still hängen. Und das ist doch sehr gut dargestellt, Würde man das Bild beschneiden, wäre das “Alleinstellungsmerkmal” des Wackelkandidaten nicht mehr so klar zu erkennen.
      Ich hätte mich vielleicht etwas mehr nach rechts gestellt, um den Wackler vom darunterliegenden Blatt freizustellen.
      Herzliche Grüße
      Frank Seeber