Vorwort und Editorial *fotowissen-Newsletter - Wertvoll

Faszination Kameratechnik für Männer

Faszination Kameratechnik für Männer
Faszination Kameratechnik für Männer
Faszination Kameratechnik für Männer: Viele Männer und einige Frauen sind von Kameratechnik fasziniert. Die Technik scheint vor allem auf viele Männer eine unglaubliche Anziehungskraft auszuüben. Was verbirgt sich dahinter?

 

  • Faszination Kameratechnik für Männer
  • Dirk Trampedach: Fotografie mit Liebe und Bewusstsein
  • Canon EOS M ist am Ende
  • Die besten Kameras des Jahres 2024
  • Fotografie früher und heute
  • Die Kameras mit Seele
  • Dirk Trampedach: Street-Photography Menschen hautnah fotografieren
  • Dirk Trampedach: Leere Bilder Fotos vom Nichts
  • Negativer Raum in der Fotografie Tutorial
  • Herbert Neidhardt: Astrofotografie
  • Neues Fotografisches Sehen und Entdecken
  • EXCIRE Foto 2024 KI Bildverwaltungssoftware Test
  • DxO PhotoLab 7 im Test – Neue Funktionen
  • DxO Filmpack 7 Test neue Funktionen

Faszination Kameratechnik für Männer

Kennen Sie die leicht provokative Frage: Wofür brauchst Du schon wieder etwas Neues?

Erwartet wird vermutlich eine Antwort wie: Entschuldige, brauche ich nicht, ist abbestellt.

Aber unsere Antwort lautet vielleicht trotzig: Ist wichtig!

Der Frage und Antwort vorausgegangen waren etliche Tage des Studiums. Testberichte, Kataloge und Meinungen wurden von uns studiert. Was darin an Fakten zu lesen war, gab nicht die Entscheidung. Der Kauf war im Kopf längst beschlossene Sache: Das brauche ich!

Meine Theorie: Wir können annehmen, dass es in der Steinzeit wichtig war, schneller als der Nachbar zu laufen. Zum einen, um vor dem Nachbarn an der Beute zu sein, zum anderen, um dem Tiger zu entkommen. Beim Tiger hat vermutlich derjenige überlebt, der schneller laufen konnte, als der andere. Das Ganze ist heute noch in purer Form auf den Straßen zu erleben, auf denen Männer ohne Sinn und Verstand, aber mit den Erfahrungen der Steinzeit, andere überholen und versuchen ihr Auto vor das des anderen zu bringen. Manchmal auch, um sofort danach von der Autobahn abzufahren.

Folgerichtig ist auch das Auto für viele Männer unglaublich wichtig, denn es muss schneller sein, als das des anderen. Lassen wir das mal als pure Theorie stehen, dann wird klarer, warum sich so vieles um das Auto dreht, obwohl es vielleicht logischer wäre, sich um das Klima zu kümmern.

Faszination Foto-Technik

Eine ähnliche Faszination scheint von Kameras auszugehen. Dabei haben viele Männer immer das schnellste und leistungsfähigste Kameramodell im Sinn und geben dafür viel Geld aus. Ich kann diese Faszination Kameratechnik für Männer durchaus verstehen und teile sie in gewissem Maße, sonst könnte ich nicht so gut über das Thema schreiben.

Interessanterweise sind aber viele Männer nicht hinter Kameras her, um damit zu fotografieren, sondern einfach der Technik wegen. Das ist so ähnlich, wie ein schnelles Auto zu besitzen und es in die Garage zu stellen. Oder wie ein schnelles Auto zu besitzen, was man ohnehin kaum mal schnell fahren kann, weil es zu viele Nachbarn auf der gleichen Strecke zur Beute gibt. Die Automobilindustrie lebt davon.

Und auch die Kameraindustrie hat große Freude an Männern, die in Fotofachgeschäfte kommen und gar nicht mit den teuren Kameras und Objektiven fotografieren. Manch einer schafft es sogar, die gesamte Ausrüstung mit großem finanziellem Verlust in eine andere zu wechseln, ohne jemals hundert Fotos damit belichtet zu haben.

Der Kern der ganzen Geschichte sind vermutlich Gefühle, ohne dass viele Männer das jemals zugeben würden. Wir Männer reden über Motortechnik, oder Kameratechnik. Das ist alles vollkommen logisch und muss Sinn machen. Aber hinter der Fassade hat das nichts mit Logik zu tun, sondern mit dem Gefühl, die Technik würde uns schneller ans Ziel bringen oder bessere Fotos schießen. Lassen Sie mich Ihnen versichern, dass ich diese Gefühle bis zu einem gewissen Maße teile. Aber wir sollten im 21. Jahrhundert zugeben können, dass Emotionen eine große Rolle bei allen vermeintlichen Entscheidungen sind, die ohnehin nichts mit dem Verstand zu tun haben.

Eine analoge Kamera genügt

Was wir Männer an Kohle in Kameratechnik stecken, das könnten wir mit einer analogen Kamera für wenige Euro, nicht mal im Traum an Filmen und Abzügen verballern. Wir könnten bis an unser Lebensende mit einer Kleinbildkamera oder Mittelformatkamera tausende Fotos schießen, entwickeln und in Abzüge wandeln lassen, was wir in digitale Ausrüstung stecken. Mit Ausnahme von Sport, Action und Wildlife, wo digitale Technik tatsächlich Sinn macht, ist eine digitale Kamera eine der unsinnigsten Ausgaben, seit es Kameras gibt.

Beispiel:

Kosten also € 26,- für 36 Abzüge. Nehmen wir eine neue digitale Kamera wie die X-T4 mit Kitobjektiv, dann ist die Ausgabe etwa EUR 1.660,-. Im Vergleich können wir etwa 56 Filme bestellen. Das sind etwa 2.000 Fotos / Abzüge, die wir erhalten. Können Sie sich vorstellen, 56 Filme zu belichten? Das habe ich in meinen besten Zeiten nicht in zwei Jahren geschafft.

Digitale Sammelleidenschaft

Und es gibt noch eine weitere, vollkommen unsinnige Steigerung unserer Gefühle über den Verstand. Das ist die Sammelleidenschaft digitaler Fotografien. Ich habe etwa 380.000 Fotos auf dem Rechner, die alle keinen Kunden-Aufträgen entspringen. Es handelt sich um kreative Fotografien aus vergangenen Zeiten und für *fotowissen. Ich könnte das vielleicht auf die besten Fotos reduzieren. Aber stattdessen habe ich das Gefühl, diese Fotografien müssten noch mal für irgendetwas herhalten. In der Tat suche ich immer wieder im Bestand und finde Fotos, um die Artikel anzureichern. Dennoch gibt es eine Sammelleidenschaft, bei der wir alle möglichen Dinge in die Höhle werfen, um sie dort niemals wiederzufinden.

Wären es nicht digitale Daten, dann würden unserer Partner diese Dinge vermutlich wieder aus dem Notausgang der Höhle herauswerfen oder verbuddeln, um es gemütlich zu haben. Da kommen schnell Monologe auf wie:

Ist das wirklich nötig?

Kennen unsere Partner uns lange genug, dann geben sie die Frage nach dem Sinn irgendwann auf. Zu mächtig ist unsere Unvernunft und unser Beuteschema. Der eine sammelt Gitarren, der andere Autos, der nächste Kameras oder Pfannen. Ich setze der Unvernunft die Krone auf und sammle Kameras und Gitarren. Das ist doppelt irrational. Denn fotografieren können wir meist höchstens mit zwei Kameras, spielen ausschließlich mit einer Gitarre. Die Unvernunft macht aber Freude.

Und so kann ich trefflich darüber reden, dass eine Kamera genügt, ohne mich selbst zu reduzieren. Ich habe die beste Ausrede von allen: Ich brauche die alle für Fotokurse. Das stimmt sogar.

Fotografieren oder Sammeln

Wenn ich bemerke, wie viele Männer sich für einen Kameratest interessieren, schaue ich oft wehmütig auf all die Artikel um Fotoideen, Motivation, Fotoausflüge, die wir bei *fotowissen über viele Stunden schreiben. Wir mussten schon ganze Formate wie “Das Foto der Woche” einstellen, weil sich nur noch wenige für ein gutes Foto interessierten.

Das könnte auch damit zu tun haben, dass jeder lieber das Foto selbst erstellen möchte? Womit wir wieder bei der Sammelleidenschaft wären.

Alles, was es braucht, um uns für eine Neue zu interessieren, ist eine lichtstarke Optik auf dem schicken Gehäuse. Stehen wir zu unseren Gefühlen. Lassen wir uns auch weiterhin von der Faszination Kameratechnik verführen. Aber bitte lassen Sie uns auch kräftig mit den Anschaffungen fotografieren.

Fujifilm x-T3 Pro und Contra im Vergleich zu Canon EOS R und Nikon Z6

Herzlich,
Ihr Peter R.

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Dirk Trampedach: Fotografie mit Liebe und Bewusstsein

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Herbert Neidhardt: Astrofotografie

Wer sich mal für eine andere Art der Fotografie, die Astrofotografie, interessiert, der ist hier richtig:

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Wer beim Sehen und Entdecken dazu lernen möchte, der mag diesen Artikel lesen:

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Geschrieben von:

Spiegelreflexkamera Für Einsteiger – Empfehlung

Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

14 Kommentare

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  • Lieber Herr Roskothen

    Nun fühle ich mich mehr als erwischt. Bin ich schon länger daran, dem Wahnsinn ein ende zu setzen. Was ist das nur, was einem so unglaublich schwer das fällt, diese vielen Schubladen voll mit Kameras und Objektiven auf die Zahl 1 zu reduzieren?
    Als Kind hatte ich eine Yashica mit einem 50mm Objektiv und war mehr als glücklich darüber. Konnte ich mir damals nur wenige Filme leisten, da dieses Hobby das damalige Taschengeld deutlich reduzierte.
    Was diese Sonntagmorgen Lektüre jedoch jetzt wieder deutlich anregt, ist die Wahrnehmung, dass diese Kameras ja im Grunde dazu da sind etwas abzulichten. Gleichzeitig falle ich damit ja in die nächste Kategorie des Bildersammelns. Nunja, hier kostet es zumindest nur „digitalen“ Platz. Ein verfluchter Kreislauf.
    Und trotzdem kann ich es nicht lassen. Bin gerade froh darüber sammle ich keine Autos oder Bagger oder Schiffe oder … :-)
    Sonntagsgrüsse an Sie und vielen Dank für Ihre wunderbaren Artikel, die ich mir stets genüsslich zu Gemüte führe.

    • Dem obigen Text kann ich mich nur anschliessen. Meine komplette Canon-Ausrüstung ist nun im Archiv, bereit um sie bei Gelegenheit dem Enkel zu übergeben. Als Ersatz ist die Panasonic Leica DMC-FZ1000 jederzeit und überall einsatzbereit. Natürlich ist es immer eine Ansicht der individuellen Bedürfnisse.

  • Grüezi Herr Roskothen aus der Schweiz
    Ich kann Ihre Argumente nur teilweise nachvollziehen. Es werden im Artikel verschiedene Themen vermixt: Die Protzerei, das Sammeln, die Seele der Kamera (Retro ist in) und die eigentliche Kameratechnik. Ich fotografiere mit 2 Canon EOS R5 und zugehörigen Objektiven. Ich bin damit in fotografische Bereich vorgestossen, die mir wegen der unzulänglichen Kameras bisher nicht zugänglich waren. Zum Beispiel Stabilisator oder hohe ISO. Aus einem fahrenden Geländefahrzeug heraus fliegende Adler mit einem 100-500er Zoom zu fotografieren, knackescharf, das ist schon faszinierend. Mit analog ist Ende der Fahnenstange. KI ist ebenfalls immer wieder ein negativ besetztes Thema. Alles, was ich bisher schon in Lr/Ps mühsam von Hand bewerkstelligte, macht KI nun kinderleicht. Auswahl eines stärkenden Bildteils, dann mit generativer Füllung einfach delete eingeben, das war’s dann. Man sollte hier nicht die dunklen Wolken am Horizont sehen, sondern die praktische Hilfe annehmen.
    Herzliche Grüsse aus Zürich
    Ralf Turtschi

    • Sie haben mich irgendwie missverstanden und die Selbstironie nicht erwischt, Herr Turtschi. Lesen Sie den Artikel bitte noch mal genau, auch die Passage über Wildlife, Action und Sport.

      Herzlich,
      Peter R.

  • Schmunzelnd habe ich mich in dem Artikel wiedergefunden. Das “schlechte Gewissen” plagt einen dann doch, wenn man bedenkt, dass der Vorsatz “mit der (neuen) Kamera mache ich dann alles anders und besser” dann doch nicht so funktioniert hat. Schön, das es anderen offensichtlich auch so geht, so kann man sein eigenes Gewissen wieder beruhigen. Sehr schöne Botschaft in diesem guten Artikel. Merci.

  • Welch wundervoller Artikel, insbesondere mit dem subtilen Hinweis zu den vortrefflichen Seiten und Beiträgen über Ideen des Fotografierens hier auf Fotowissen.eu.
    Das gute an diesen Beiträgen ist, sie kosten uns am Ende kein Geld, bringen aber bei Ausführung viel Freude.

    Ich selbst habe mir seit einiger Zeit angewöhnt, nur neues Equipment zu kaufen, wenn dies etwas wirklich Notwendiges ergänzt oder dafür Vorgänger verkauft werden. Aber auch das kann teuer werden, selbst, wenn man innerhalb einer Produktlinie bleibt. (GFX50s zu GFX100II / x-pro 2 zu ???). Aber mal ehrlich, der Autofokus der alten Versionen ist nun mal sehr langsam und sachlich gesehen, benötigten man einen schnellen Autofokus. Insbesondere bei meiner Art der Fotografie: Stillleben“ und Landschaft. Meine Frau weiß noch nichts davon. Und ich habe insbesondere Sorge, sollte ich mal nicht mehr sein, sie meine Ausrüstung auf Basis jener Preise anbietet, von denen ich erzählt habe, was die Ausrüstung nur gekostet hat.

    Vor einiger Zeit habe ich mit einem neuen rein rationalen Thema angefangen – FinaArt Prints und Rahmung. Nun sitze ich Stunden vor verschiedenen Papieren und sinniere darüber, ob Glossy oder Pearl Glossy bzw. metallic; Baryta Natur oder Baryta mit Aufhellern (weiß ist ja nicht gleich weiß). Auch das Marktstudium der Rahmen ist wichtig. Schwarz, Edelstahl oder Holz; mit oder ohne Passepartout; eine Einheitsgröße mit angepasstem Passepartout oder doch unterschiedlich große Rahmen. Oh Gott, und welches Glas? Plexi-, Weiß-, oder Museumglas? Und in welchem Grad entspiegelt?

    Ich reagiere mittlerweile ziemlich gereizt, wenn meine Frau abwertend von Hobby spricht. Sieht sie denn nicht, dass das eine ernste Sache ist?

    Zum Glück habe ich Kontakt zu einer Kuratorin der Deutschen Börse Photography Foundation. Ich fragte sie um Rat bzgl. Rahmung etc. Sie gab mir einen wichtigen Hinweis …. „Bernhard, das ist alles lediglich Geschmackssache.“ …. Echt jetzt? Frauen machen es einem manchmal bewusst nicht leicht. Zum Glück haben wir Männer, in diesem wichtigen Thema, Verständnis füreinander.

    Liebe Grüße,
    Bernhard

  • Lieber Peter,
    schon das Foto ist klasse und das kleine Augenzwinkern macht den Artikel besonders sympathisch. Ein bißchen Selbstironie steht uns ganz gut zu Gesicht. Wie Du weißt, fotografiere ich erst seit knapp 3 Jahren engagiert und nach wie vor mit wachsender Begeisterung. Meine Disziplin ist vor allem die Highspeed Tropfenfotografie. Es ist eine zeit- aber auch materialintensive Fotografie und oft genug funktioniert irgendein Teil nicht. Also habe ich alles doppelt. DSLR, DSLM, Macroobjektive, Blitze, Steuergerät, einen zweiten Laptop….manche würden sagen, es handelt sich um ein Materiallager. Und ein digitales Archiv gibt es natürlich auch, in dem nur die Tausende der “wirklich besten Fotos” verschwinden. Ob man eine Ausrüstung gerne benützt, um das zu tun was Freude bereitet, ist doch entscheidend und macht den Unterschied zum einfachen sammeln und haben wollen.
    Glücklicherweise bin ich kein Sammler. Obwohl: ich besitze 14 Paar Ski, wovon ich nur noch 3 Paar wirklich fahre. Manche stehen als Dekoration in einer Ecke oder dienen als Regal. Trotzdem will ich mich nicht davon trennen, stehen diese Ski doch für ganz besondere Erlebnisse. Manchmal nehme ich einen davon in die Hand und erinnere mich an…. so wird es mir wahrscheinlich auch mit meiner Lieblingskamera gehen, die ich für die Tropfen verwende. Wenn die den Geist aufgibt, stelle ich sie auf den Schreibtisch und benütze die Reservekamera. Und natürlich brauche ich dann eine Reserve für die Reserve….
    Dein Artikel hat mir Spaß gemacht. Danke und Gruß,
    Michael

  • Lieber Herr Roskothen,
    wenn meine Frau mich fragt, wieviel Kameras ich denn noch brauche, frage ich sie immer: wieviel Paar Schuhe sie noch braucht? Das ist was ganz anderes wird dann gemurmelt, aber ich kann dann kaufen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Egon Engel
    P.S. Freue mich Sonntags immer auf Ihre Beiträge.

  • Sehr geehrter Herr Roskothen,

    da haben Sie wieder mal Recht!
    Vor kurzem fand in meiner Heimat ein deutschlandweites Treffen von Sammlern von Kugelschreibern statt! Einer hat 20.000 Kugelschreiber!!! Der andere sammelt Kugelschreiber mit Sportmotiven! Bei uns sind es Fotografien oder Fototechnik!
    Wenn bei mir ein Objektiv mehr als ein halbes Jahr nicht zum Einsatz kam, brauche ich es offensichtlich nicht und verkaufe oder tausche es. Ich hatte es davor so wie so schon gebraucht gekauft. Wenn ich ein neues Objektiv gebraucht kaufe, muss ein Objektiv aus dem Bestand gehen- und so hält sich das “Befüllen der Höhle” bei mir in Grenzen.
    Etwas anderes sind die Fotobücher- da gibt es mittlerweile sehr viel bei mir- die ich aber relativ oft aus dem Regal hole und alleine oder mit Familie anschaue. Vom Rechner fliegen die Bilder einmal im Jahr runter- die Festplatte ist nämlich zu klein! Gesichert sind die Bilder dann auf externen Platten, aber nur die besten, nach 2maliger Auslese.
    Ich finde, dass digitale Fotografie ein Segen ist! Und wenn wir “inflationär” fotografieren- na und?! Das muss ja nicht schlecht sein! Man hat eben nicht immer die Zeit sich vor dem Fotografieren Gedanken über den Bildaufbau zu machen oder das richtige Licht zu suchen- zack: Motiv vorbei! Solange man hinterher mehr Zeit für das Aussortieren der schlechten Bilder als für das Bearbeiten verwendet ist das gut! Und solange wir uns auch mit bewusstem Fotografieren abgeben (dank fotowissen. eu gibt es ja genügend Tipps und Anregungen) ist auch digitale Fotografie wertvoll!

    Ihnen einen schönen Fotoherbst!

  • Servus ?
    habe mich direkt gefreut das es heißt auch ein paar Frauen betrifft es, denn das ist bei mir genau der Fall. Zwei Sony Profi Kameras, die natürlich ständig und mit Leidenschaft im Einsatz sind. Doch die Auswahl an natürlich ? Lichtstarken Objektiven ist enorm und teuer. Anschaffungen immer selbstverständlich gut argumentiert für einen selbst. Wie viele Bilder auf den externen liegen, bin ich gerade ziemlich überfragt, doch in sieben Jahren kommt bestimmt einiges zusammen und mal ehrlich was sind heute noch 5TB??
    In diesem Sinne, eine die sich ebenfalls erwischt fühlt bei dem Artikel.

  • Als ich den Artikel gelesen hatte fand ich mich voll bestätigt.
    Habe Kamerabodys und Objektive von Leica. Die sind fast 30 Jahre alt, aber einwandfrei.

    Überlege auch gerade ob eine Leica M11 das richtige für mich wäre. Objektive hätte ich ja.

    Aber genau diese Rechnung hatte ich aus Spaß auch angestellt. Wenn ich 2-3 Filme im Monat fotografiere, diese im Fachlabor entwickeln lasse, die Digitalisierung mit einer älteren Digitalkamera selber vornehme und dann in Lightroom oder CaptureOne bearbeite, kann ich das zwischen 12 und 15 Jahren machen. Ob die M11 nach diese Zeit noch auf der digitalen Höhe ist mag ich bezweifeln. Ob sie noch zum Reparieren ist wenn mal was ernsteres sein sollte glaub ich eher nicht.

    Heutzutage wird dann eine Inzahlungnahme des alten defekten Digitalbodys angeboten. Dann muss man wieder etliche tausend Euro draufzahlen.

    Aber jeder kann sich das schön rechnen. Wenn man etwas unbedingt möchte spielen Vernunftgründe meistens nicht die Rolle. Es ist halt ein Hobby. Wenn man damit Geld verdienen muss, ganz klar Digital.

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

Willkommen bei *fotowissen sagt Peter Roskothen im Namen aller Autoren.

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