Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Empfehlung und Fazit zur Fujifilm X-T20

Die Systemkamera Fujifilm X-T20 ist rein äußerlich eine sehr Hübsche und kommt innerlich mit überzeugenden Werten daher. Die Abstammung von der X-T2 ist nicht zu leugnen, sind doch der 24MP Sensor und der Prozessor identisch. Auch der Autofokus scheint weitestgehend gleich zu sein, sieht man von der zusätzlichen Bedienung über das Touch-Display ab. Wer die Kamera kauft, wird sich über ein intuitives Bedienkonzept, das Retro-Aussehen und hervorragende Optiken sowie Verarbeitung freuen. Genau dies unterscheidet die X-T20 von Rivalen wie einer Sony Alpha 6300 / 6500 oder einer Canon M5.

Fujifilm X-T20 Stimmung- Foto: Stefan M. - Fazit zur Fujifilm X-T20

Fujifilm X-T20 Stimmung- Foto: Stefan M.

Eine Empfehlung und ein Fazit zur Fujifilm X-T20

Noch dazu bietet die Fujifilm X-T20 einige Vorzüge zu Kameras in vergleichbaren Preisklassen. Der elektronische Sensor, welcher dem spiegellosen System geschuldet ist, hat enorme Vorzüge zum Spiegelreflex-System. Die Bedienung, die Verarbeitungsqualität und die wirklich hervorragenden Fujifilm-Optiken mit Namen Fujinon machen das X-System zu einer echten Alternative gegenüber Canon und Nikon, Sony oder anderen Mitbewerbern.

Fujifilm X-T20 kaufen

Wer überlegt eine Kamera zu kaufen, der sollte sich vor dem Fazit zur Fujifilm X-T20 über diese Dinge bewusst sein:

Nicht vorzugsweise geeignet erscheint mir die Fujifilm X-T20 für Produktfotos oder für Studioportraits, in denen hohe Auflösungen gefragt sind. Dafür würde man eine Nikon D810, Fujifilm GFX 50S oder ähnliche Kameras bevorzugen. Auch die langen Telebrennweiten, welche mehrere tausend Euro kosten, sind noch nicht die Domaine von Fujifilm. Für längere Distanzen wie Wildlife und Sport ist eine Nikon D500 derzeit immer die erste Wahl.

Bevor man die Fujifilm X-T20 Kamera kauft, sollte man sie in die Hand nehmen und feststellen, ob man sie gut halten kann. Die Fujifilm X-T20 ist klein und handlich. Damit eignet sie sich vor allem auch für Urlaube, Reisefotografie, Straßenfotografie, Reportagen oder andere sensible Momente. Auch für Familien ist die Systemkamera bestens gerüstet, leistet sie doch in dunkler Umgebung einen sehr guten Autofokus und kann mit hoher ISO gut umgehen. Damit ist sie für ambitionierte Einsteiger, Fotoamateure und Fotografen geeignet.

Die besten Fotos macht man mit der Kamera, die man liebt. Dabei geht es in erster Linie nicht um die Auflösung oder das Rauschen bei hoher ISO, sondern um die Bedienung und die Kreativität, welche vom Werkzeug unterstützt wird. Wer wie ich durch das hübsche Aussehen der Kleinen zum Fotografieren animiert wird, der findet in der Kamera eine perfekte Begleitung.

Fujifilm X-T20 – die Kamera die inspiriert

Fujifilm X-T20 Front - Foto: Stefan M.

Fujifilm X-T20 Front – Foto: Stefan M.

X-T2 oder X-T20?

Ärgerlich ist, dass man sich zwischen der X-T2 und X-T20 entscheiden soll. Am besten hätte die X-T20 noch ein Klappdisplay, welches die hochformatigen Aufnahmen unterstützt, dann wäre sie die (fast) perfekte Kamera. Somit scheint die X-T2 die Eierlegende Wollmilchsau zu sein?

Wohl kaum eine Kamera ist für alle Menschen die Perfekte. Wer die X-T20 kauft, der spart im Vergleich zur X-T2 so viel Geld, dass er sich damit ein hochwertiges Objektiv wie das FUJINON XF10-24mm F4 R OIS zum Body leisten kann.

Spiegelreflex oder Spiegellose Systemkamera?

Sicherlich ist die X-T20 eine gute Wahl, hat sie doch fast alles und mehr, was klobigere Kameras auch können. Sie bietet im Vergleich zum Spiegelreflex-System erhebliche Vorteile in Sachen Sucher, Vorschau der Schärfentiefe, Helligkeit, Farbe oder Schwarzweiß und das Betrachten der fertigen Bilder. Meine persönliche Vorliebe für die spiegellosen Systeme drückt sich darin aus, dass ich die Fujifilm X-T2 jeder Spiegelreflexkamera vorziehe. Ich würde auch die X-T20 jederzeit einer Canon 80D, Canon 7D Mark II oder Nikon D7500 vorziehen.

Schwieriger wird die Wahl der Kamera mit dem Anspruch an höhere Auflösungen. Hier bietet Fujifilm keine Kleinbildsensoren, so genannte Vollformatkameras, sondern ausschließlich die sehr professionelle Mittelformat-Kamera GFX 50S mit 50 Megapixel-Sensor.

Wer jedoch mit einer Fujifilm den großen Kamera-Herstellern ein Schnippchen schlagen möchte, der ist sehr gut aufgehoben mit der X-T20. Die APS-C Kamera hat alles, was man für eine Hochzeitsreportage, eine Reise oder für Familienfotos benötigt. Sie ist die Kamera, mit der ein ambitionierter Einsteiger der Fotografie lange wachsen und Spaß haben kann. Und letztlich geht es doch auch wie zum Beispiel beim Autokauf vor allem darum, ob man die Kamera hübsch findet und sich in sie verliebt.

Verliebt in eine Kamera – Unbedingt kaufen!

Nach meinem Test ist mir klar, dass ich eine klare Kaufempfehlung für die besprochenen Fotogenre gebe! Eine besondere Empfehlung ist die X-T20 für alle, die Fujifilm-Emulationen oder Schwarzweiße Fotos lieben und gerne bereits vor der Aufnahme im Sucher das Ergebnis betrachten.

Pro und Contra spiegellose X-T20

Pro Fujifilm X-T20
  • Hervorragende JPGs direkt aus der Kamera
  • Sehr gute ISO Eigenschaften Stativaufnahme zu nah am Akkufach
  • Programmierbare Knöpfe
  • Autofokus mit bis zu 325 Punkten, die bis zum Bildrand reichen FN Knopf auf Kamerarücken oben beim Auslöser nicht benutzbar
  • Tolle Filmsimulationen bis hin zu hervorragendem Schwarzweiß
  • 4K Video mit Mikfofoneingang Kein Kopfhörerausgang für Video
  • Sehr guter elektronischer Sucher mit tollen Einblendungen
  • Schnelle Bildfolge von 8 Bildern pro Sekunde
  • Sehr gute Dynamik
  • Handlich und leicht – ideal für Familie, Reise, Reportage und Straßenfotografie
  • Hervorragende Bedienung, klasse Bracketing-Einstellungen
Contra Fujifilm X-T20
  • Klappdisplay nicht im Hochkantformat nutzbar
  • Stativaufnahme zu nah am Akkufach
  • FN Knopf auf Kamerarücken oben beim Auslöser nicht benutzbar
  • Kein Joystick für den AF, dafür aber Wippe möglich
  • Nur ein SD-Kartenslot
  • Kein Kopfhörerausgang für Video

Links der Fujifilm X-T20 zu Calumet Photographic

Testfoto Fujifilm X-T20 - bearbeitet aus RAW, FUJINON XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR - unruhiges Bokeh

Testfoto Fujifilm X-T20 – bearbeitet aus RAW, FUJINON XF50-140mm F2.8 R LM OIS WR – unruhiges Bokeh

Dies ist eine Serie von Beiträgen - Fujifilm X-T20 Test - Lesen Sie die ganze Serie:

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Fotokurs Fujifilm Kameras

Einen Dank an die Firma Fujifilm für die Leihstellung. Wir hatten und haben keine Vorteile von den Teststellungen. Wir erhalten von Fujifilm keinen Cent und keine Preisnachlässe. Wir testen unabhängig und kritisieren bei Bedarf. Fujfilm wirbt auch nicht in diesen Webseiten. Also keiner Vorteile für uns, anders als in Magazinen, wo Fujifilm Werbung schaltet!

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Fazit zur Fujifilm X-T20

Peter Roskothen

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fotojournalist sowie Fototrainer und schreibe auf *fotowissen für andere Foto-Amateure und ambitionierte Fotografen. Die digitale Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design. Bei Google Plus finden Sie mich unter Google+

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