Fotografie der Woche

Eine Type von Vielen – *fotowissen Bild der Woche

Eine Type von Vielen - Foto: Frank Sennholz

Inhaltsverzeichnis

Eine Type von Vielen

Das Bild ist ein Ergebnis eines Experimentes: ich hatte abends die Idee, in einem alten Dachbodenfund zu fotografieren, mich ins Innere des Gerätes zu begeben, Ich stellte die alte Schreibmaschine auf den Tisch, beleuchtete sie mit einer LED (Lichttemperatur 2700K), baute das Stativ incl. Makroschlitten auf und begann…

Eine Type von Vielen – Foto: Frank Sennholz – *fotowissen Bild der Woche

Hilfeaufruf von *fotowissen

*fotowissen leistet journalistische Arbeit und bittet um Ihre Hilfe. Uns fehlen in diesem Jahr noch etwa € 28.000,- um den Server, IT, Redaktion und um die anderen Kosten zu decken. Bitte beschenken Sie uns mit dem Spendenbutton, sonst müssen wir in Zukunft die meisten Artikel kostenpflichtig bereitstellen. Das wäre schade, auch weil das weitere unkreative Aufgaben stellt, die wir zeitlich kaum stemmen wollen. Vielen Dank!

Mit Paypal für *fotowissen schenken. Vielen Dank!

Sie fotografieren gerne?

*fotowissen Newsletter

*fotowissen Newsletter mit Editorial jeden SonntagBleiben Sie auf dem Laufenden mit dem *fotowissen Newsletter, der sonntagmorgens bei Ihnen zum Frühstück bereitsteht. Der *fotowissen Newsletter zeigt die neuesten Beiträge inklusive des Fotos der Woche, Testberichte, Tipps und Ideen für Ihre Fotografie und vieles mehr. Einfach anmelden, Sie können sich jederzeit wieder abmelden und bekommen den Newsletter einmal pro Woche am Sonntag:

Newsletter abonnieren >>

Geschrieben von:

Avatar

Foto der Woche (Wahl der Redaktion)

Die *fotowissen Redaktion veröffentlicht die Fotografie der Woche, welche Leser zur Publikation eingesandt haben. Nicht alle eingesandten Fotografien werden veröffentlicht. Wir publizieren grundsätzlich besondere Fotos, die herausstechen.
Die einsendenden Fotografen werden gebeten, die Kommentare unter ihren Fotos zu lesen und zu kommentieren, da sich viele Leser große Mühe mit einer konstruktiven Rezension machen. Das betrifft nicht ausschließlich die eigenen Fotografien, sondern auch die anderer Leser und Autoren bei *fotowissen. Vielen Dank!

9 Kommentare

Bitte schreiben Sie einen konstruktiven Kommentar. Links sind nicht gestattet. (Tipp: Kopieren Sie Ihren Text vor dem Absenden zur Sicherheit).

  • Hallo Frank,

    eine ganz wunderbare Idee alte Sachen wieder ins „Leben zu rufen“.
    Als ich den Titel im Vorspann las, gingen meine Gedanken zunächst in eine ganz andere Richtung.
    Die Type ist vortrefflich ins Bild gesetzt und macht trotz ihres Alters noch eine gute Figur.
    Tolle Idee, mit einer wie ich finde sehr guten Umsetzung, da die „Vielen“ im Hintergrund noch zu erahnen sind.

    Allzeit gut Licht

    Detlef Schöler

    • Hallo Detlef,
      danke für den positiven Kommentar! Ich hatte eigentlich keine exakte Intension für die entstandenen Fotos, die habe ich beim Fotografieren nur selten. Ich fotografiere, weil es mir Freude bereitet und für mich einen neuen Blick auf die Realität eröffnet. Wenn dabei dann etwas Schönes entsteht – um so besser! Der Weg durch die alte Schreibmaschine war mir wichtiger als die fotografischen Ergebnisse.

  • Hallo miteinander, einmal vorweg, die Idee mit dem „Foto der Woche“ finde ich sehr gut. Jetzt zum heutigen Foto, ich war mir beim lesen der Überschrift auch nicht ganz sicher, in welcher Richtung das Thema gehen sollte und war dann positiv überrascht von diesem Foto, das in seinem Schärfeverlauf sehr gut umgesetzt wurde, ein schönes und nachdenklich stimmendes Makro! Und der Hintergrund ist schön unscharf, ohne im Nichts zu verschwinden, bei solchen Technik-Fotos ist es immer gut, daß man zumindestens erahnen kann worum es sich handelt! Eine gute Idee und gutt umgesetzt!

    • Hallo Gisela,
      Wie ich schon zu Detlefs Kommentar geschrieben habe, das Ergebnis ist mir nicht so wichtig wie der Weg dorthin. Ich habe einige Gestaltungsregeln verinnerlicht und wende sie an, ignoriere sie oder breche sie bewusst. Auch wenn das Ergebnis nicht so wichtig ist – wenn es mich und andere berührt, freue ich mich!

  • Guten Tag Herr Sennholz,

    mein Kompliment, weil ich sehe, welche Gedanken Sie sich gemacht haben. Das Haupt-Motiv und die restlichen Typen sind hervorragend platziert und ausgeleuchtet, sonst würde es nicht so gut auf mich wirken. Das 4:3 Format hat mal wieder seinen Reiz.

    Besondere Aufmerksamkeit legen Sie auf die Schärfentiefe, die genau ausbaldowert ist. Schwierig dabei ist der Winkel des Sensors, der mit der Type parallel sein musste. Ich vermute Sie haben eine Blendenreihe erstellt, bei der Ihnen diese Ausführung am besten gefiel?

    Das Foto sieht einfach aus, ist es aber nicht, das wird jeder Fotograf, der es probiert sofort herausfinden. Eine wunderbare Umsetzung.

    Herzlich,
    Ihr Peter R.

    • Hallo Peter,
      vielen Dank für das Kompliment! Die Gedanken waren bestimmt da, aber nicht bewusst. Vieles geht mittlerweile automatisch, so wie auch das Fahrradfahren automatisch wird und man es nicht wirklich verlernt. Mir war einfach nicht bewusst, wie schwierig die Aufnahme war, es hat nur länger gedauert als bei den meisten anderen.
      Ich habe übrigens keine Blendenreihe erstellt, das wäre zwar einfacher gewesen, hätte mir aber den Spass genommen, so wie es auch eine AI bei der Bildbearbeitung tut.
      Frank

  • Hallo Herr Sennholz,

    ein spannendes Foto haben sie da eingereicht! Ich erlaube mir, zuerst einen ihrer Sätze in den Kommentaren zu zitieren, weil ich den bemerkenswert finde:

    „Der Weg durch die alte Schreibmaschine war mir wichtiger als die fotografischen Ergebnisse.“

    Den lese ich nun schon zum X-ten mal, und lande immer wieder bei der Frage, was als Resumé herausgekommen wäre, sollten die fotografischen Ergebnisse nicht so schön geworden sein, wie dieses Foto es ist.

    Richtig klasse finde ich, dass die wichtige Fläche scharf ist, obwohl die Type ja leicht gedreht zur Kamera steht. Das alles vor dem Hintergrund, mit einer einzigen Aufnahme umgesetzt worden zu sein, macht mir richtig Freude, weil ich eine Ahnung dazu habe, dass das Foto VOR Drücken des Auslösers entstand. Auf diese Art Fotografie stehe ich total.

    Am Foto gefällt mir auch, dass die anderen Typen zu erahnen sind. Für mein Empfinden sind sie allerdings ein bisschen zu unscharf. Das ist aber eine persönliche Geschmackssache. Ich teste solche Bilder mit Schärfe/Unschärfe gerne, indem ich das Hauptmotiv einfach mal zudecke. Auf die Frage, ob ich dann zur Bildaussage den Rest erahnen, erraten, oder erkennen muss, suche ich eine Antwort, denn die gibt mir Klarheit über die Wichtigkeit des Hintergrundes. Aus meiner Sicht wäre eine etwas höhere Deutlichkeit der Typen hinten zumindest dem vergebenen Titel dienlicher, aber auch das ist hauptsächlich meinem Geschmack geschuldet.

    Lieben Dank für das Zeigen des wunderbaren Fotos, und herzliche Grüße!

    Dirk Trampedach

    • Hallo Dirk,
      dein Kommentar hat mich zum Nachdenken und -fühlen gebracht.
      Was wäre das Resumé gewesen, wenn die Ergebnisse nicht so schön geworden wären? Die Antwort war deutlich: wenn mich etwas fasziniert und berührt, ist fast immer ein schönes Ergebnis dabei! Und es ist wahr: das Bild entstand tatsächlich VOR dem Drücken des Auslösers..
      Frank

  • Eine sehr inspirierende Idee, bin schon dabei, im Keller und in den Schränken nach alten Schätzen zu suchen und mit Fokus Staking und den heutigen Möglichkeiten zu experimentieren, Danke dafür.
    Das Foto mit dem Schärfe-Unschärfe-Spiel gefällt mir gut, auch die Farbgebung.