Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Test Besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive

Artikel ursprünglich verfasst am 3. Juli 2020

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Welches sind die besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive? Welche Fuji GF-Objektive kaufen Fotografen zu welchem Zweck beim Mittelformat-System? Welches GF-Objektiv ist optimal an der GFX 50S, GFX 50R, GFX 100? Hier die detaillierten Informationen mit Test GFX-Objektive:

6 von 9 Fujinon GF-Objektiven fuer die GFX-Mittelformatkameras GFX 50s GFX 50r GFX 100 - Die besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive

Dieses Tutorial „Test Besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive“ wurde im April 2018 erstellt und zuletzt im Juli 2020 erweitert.

11 Fujifilm GFX-Objektive für das Mittelformat

3 GF-Zoomobjektive

4 GF-OIS-Objektive (stabilisiert)

Fujifilms Erfahrung mit der Objektivherstellung, garantiert den Erfolg im Mittelformat

Testbericht die besten Fujifilm Mittelformat Objektive

Genau gesagt nennen sich die Fujifilm Mittelformat-Linsen GFX-Objektive (oder GF-Objektive) und dienen der GFX 50S / GFX 50R / GFX 100 scharfe Bilder auf den etwa 44 x 33mm großen Sensor zu bannen. Der japanische Hersteller bietet uns Fotografen insgesamt zehn Linsen mit verschiedenen Brennweiten für variable Einsatzzwecke. Drei der Optiken sind Zoomobjektive. Vier der neun Linsensysteme bieten einen BildstabilisatorOIS“ für längere Belichtungszeiten aus der Hand. Ein Überblick mit Links zum Händler meines Vertrauen, der Firma Calumet:

 GFX-Objektive
Link zu Calumetphoto
FotoKB-äquiv.-BrennweiteMerkmalTest
GFX Festbrennweiten
1.GF23mm F4 R LM WR**19mmLandschaft, ArchitekturTest
2.GF30mmF3.5 R WR 24mmLandschaft, Architektur, Reportage
3.GF45mm F2.8 R WR **35mmLandschaft, Architektur, ReportageTest
4.GF50mm F3.5 R LM WR40mmLandschaft, Architektur,
Reportage, Straßenfotografie
Test
5.GF63mm F2.8 R WR**50mmLandschaft, Architektur,
Reportage, Straßenfotografie
6.GF110mm F2 R LM WR87mmPortrait, ModeTest
7.GF120mm F4 Macro R LM OIS WR95mmMakro, Produkt, Portrait, Mode
OIS
Test
8.GF250mm F4 R LM OIS WR198mmPortrait, Sport, Action
GFX Zoomobjektive
9.GF32-64mm F4 R LM WR25-51mmLandschaft, Architektur, Straße, Portrait, ReportageTest
10.GF45-100mm F4 R LM OIS WR36-79mmStraße, Portrait, Reportage
OIS
Test
11.GF100-200 mm F5,6 R LM OIS WR 79-158mmPortrait, Reportage
OIS
Test
Makro-Zwischenringe (Makrofotografie)
Makro Zwischenring MCEX-18 G WR
Makro Zwischenring MCEX-45 G WR
** Nicht für Video (lautes Geräusch oder langsamer AF)

Alternative Makrozwischenringe von anderen Herstellern wie Viltrox kann ich nicht mehr empfehlen, denn beim Test zeigte der Viltrox 18mm ein Spiel! Trotzdem der Link zu Amazon:

  1. Makrozwischenring Viltrox DG-GFX 18 mm
    Alternative zum Fuji-Makrozwischenring
  2. Makrozwischenring Viltrox DG-GFX 45 mm
    Alternative zum Fuji-Makrozwischenring

Legende der Fujinon Abkürzungen

Die Legende der Fujifilm Objektiv-Bezeichnungen erklärt:

GF = Diese Objektivreihe ist für den großen Mittelformatigen Sensor entwickelt.

R – Diese Fujinon Objektive besitzen einen Blendenring. Es gibt im Moment ausschließlich Objektive mit einem Blendenring für die Mittelformatkamera.

WR = Wheather Resist, dt. Wetterresistent

LM = Linear Motor für den Autofokus. Nur das 63mm Objektiv besitzt eine andere Lösung.

OIS = Optical Image Stabilization ist das Fujfilm Bildstabilisierungs-System zum Ausgleichen von Zittern und Bewegungen. Das System sitzt wie bei Canon auch im Objektiv. Mit diesen Objektiven können Sie aus der Hand längere Belichtungszeiten fotografieren, als ohne OIS-Stabilisator.

Video Fujifilm GFX Objektive

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Dieses Video zeigt den Test Fujifilm GFX Mittelformat Objektive. Zu dem Zeitpunkt der Videoerstellung waren allerdings noch nicht alle 11 GF-Objektive vorhanden. Es lohnt sich trotzdem, das Video anzusehen.

Einsatzzwecke der GFX-Objektive

Weitwinkel

Während das GF 23mm, GF 30mm, GF 45mm und GF 45-100mm für Landschaftsfotografien und Architekturfotografien eingesetzt werden können, ist das GF 63mm ein „Normalobjektiv“. Seine Brennweite entspricht etwa der Sensordiagonalen. Ganz exakt wären 55mm Brennweite für ein Normalobjektiv der GFX 50R / GFX 50S / GFX 100. Ein GF 50mm F3.5  ist ein kompaktes, flaches, so genanntes Pancake-Objektiv. Diese „Pfannkuchen-Linse“ ist vor allem für die unauffällige Straßenfotografie mit der GFX 50R interessant.

Während die Anfangsblende beim GF 45mm und GF 63mm bei F2.8 (Schärfentiefe vergleichbar etwa F2 im KB) recht offen ist, hat das 23mm eine Offenblende von F4 (vergleichbar F2.8 KB). Mit diesem Weitwinkelobjektiv wollen wir Fotografen aber meist keine Tiefenunschärfe fotografieren und verwenden vorwiegend ein Stativ, daher ist F4 eine gute Lösung (Ausnahme Sternenhimmel). Es ist aber über alle Bereiche extrem scharf und leistungsstark.

Das GF 30mm hat eine Anfangsblende von F3.5, was nicht enorm offen ist, aber das Gewicht der Linse begrenzt. Es ist mit etwa 500 Gramm extrem leicht für ein Mittelformat-Objektiv. Dazu ist das Weitwinkelobjektiv kompakt.

Weitwinkel bis Normalbrennweite

Im Vergleich zum GF 63mm hat das GF-Zoomobjektiv mit 32-64mm eine Anfangsöffnung von F4, was im Kleinbild einer Schärfentiefe von etwa F2.8 entspräche. Ein GF 50mm F3.5 liegt mit der Brennweite ebenfalls nah an der errechneten Normalbrennweite. Den Bereich deckt auch das Zoomobjektiv GF 45-100mm.

Portraitbrennweite

Die beiden Portrait-Festbrennweiten von 110mm und 120mm unterscheiden sich in vielen Details voneinander. Beide können ihren Einsatz im Bereich Portraitfotografie finden, jedoch ist das GF 120mm auch als Makroobjektiv mit einer Vergrößerung von 1:2 nutzbar. Mit dem 45mm Makrozwischenring ist das GF 120mm auch mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 ganz nah dran. Das Bokeh beider GFX-Objektive unterscheidet sich, ist aber in beiden Fällen überzeugend (Bokeh-Vergleich weiter unten).

Die Zoomobjektive GF 45-100mm F4 und das GF 100-200mm F5.6 sind ebenfalls für die Portraitfotografie einsetzbar. Beide leisten insbesondere mit dem OIS aus der Hand beruhigende Dienste und sind besonders für die GFX 50S und GFX 50R interessant, da diese beiden Kameras keinen IBIS bieten.

GF-Teleobjektive

Als leichte GF-Teleobjektive bezeichne ich das GF 110mm, GF 120mm und GF 45-100m. Zu den ausgewachsenen GF-Teleobjektiven zählt das Tele-Zoomobjektiv GF 100-200mm F5.6 wurde 2019 veröffentlicht. Mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 79-158mm bei Blende F5.6 zielt es auf Naturfotografen und Portraitfotografen. Es ist ebenfalls kompatibel mit dem Telekonverter GF1.4X TC WR, der zuerst mit dem GF 250mm angeboten wurde.

Das längste Objektiv im Stall, das GF 250mm F4 ist ebenfalls ein ausgewachsenes Teleobjektiv. Vermutlich strebt die Linse in den Bereich Sport oder Tierfotografie, ist sie doch mit dem Telekonverter GF1.4X TC WR in der Lage, die Brennweite eines kleinbildäquivalenten 288mm-Objektivs nachzuahmen. Jedoch ist das Mittelformat (MF) nicht für überragende Schnelligkeit bekannt und alles an der GFX 50S, GFX 50R oder GFX 100 dient eher der Entschleunigung, als dem schnellen Action-Fotografieren. Natürlich kann man das Objektiv auch hervorragend in der Portraitfotografie oder in der Landschaftsfotografie nutzen, um das Blickfeld zu verdichten. Mit einem der beiden  Makrozwischenringe ist es sicher auch gut für die Makro-Wildlifefotografie einsetzbar, hält es doch einen gewissen Abstand für die Fluchtdistanz zum Beispiel von Schmetterlingen. Auch diese Linse ist bildstabilisiert (OIS) und bei längeren Belichtungszeiten noch verwacklungsfrei aus der Hand zu bedienen.

Gemeinsamkeiten der Fuji GF-Objektive

Die GF-Objektive teilen den enormen Bildkreis, der den größeren Mittelformat-Sensor (44mm x 33mm – 4:3 Format)  ausleuchten muss. Daher sind alle diese Linsen auch schwerer als die bekannten XF-Linsen für die APS-C Sensoren, aber nicht schwerer als qualitativ vergleichbare Kleinbild- / Vollformat-Objektive. Die GF-Objektive sind durchweg hervorragend verarbeitet. Die Drehringe sind leichtgängig und bieten gleichzeitig dem nötigen Widerstand.

Alle Fujifilm GF-Objektive zeigen im Test eine exzellente Bildqualität. Meine eigenen Linsen-Tests belegen die absolute Oberklasse des Objektiv-Herstellers-Fujifilm hinsichtlich Schärfe, Mikrokontrast und auch Bokeh. Die meisten GF-Objektive habe ich getestet. Der Autofokus sämtlicher GF-Mittelformat-Objektive ist extrem schnell, vor allem wenn man bedenkt, wie viel Glas bewegt werden muss. Dennoch gibt es drei Linsensysteme, die auf Grund ihrer Autofokus-Behäbigkeit nicht für Video mit Verfolgungs-Autofokus empfehlenswert sind (siehe Tabelle). Dazu gehören das GF 23mm, GF 45mm und GF 63mm.

In Relation zum Bildkreis ist der Autofokus aller Fujifilm GFX Mittelformat Objektive rattenschnell

Ich persönlich habe diese Linsen getestet: GF 23mm, GF 32-64mm, GF 45mm, GF 64mm, GF 45-100mm, GF 100mm, GF 120mm, Makrozwischenring / Makroadapter MCEX-45 sowie Fremdobjektive (Canon TS-E und weitere). Alle Fujifilm Linsen und Canon TS-E Linsen sind bis in die Ecken knackscharf und empfehlenswert. Das Canon TS-E 17mm verzerrt stark und ist mir persönlich zu extrem für Architekturfotografie.

Empfehlung: Die besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive

Einige der genannten GFX Mittelformat Objektive von Fujifilm kann ich Ihnen besonders empfehlen. Bei meiner Auswahl spielt allerdings meine subjektive Meinung eine Rolle und damit möchte ich die verbleibenden Linsen nicht für Sie und Ihre eigenen Anwendungen ausschließen. Im Gegenteil: die verbleibenden Linsen sind allesamt hervorragend.

Test Fujifilm Mittelformat Objektiv GF 23mm F4 R LM WR

Das GF 23mm ist eines der besten GFX Mittelformat Objektive. Für den Einsatzzweck Architektur oder Landschaftsfotografie ist das GF 23mm F4 prädestiniert. Wer ein Tilt-Shift-Objektiv vorzieht, der mag sich bei Canon umsehen und zum Beispiel das Canon TS-E 24mm mit dem Techart-Adapter kaufen. Letzteres ist meine alternative Lösung, aber das GF23mm F4 habe ich zusätzlich in meine eigene Sammlung aufgenommen, denn es ist noch ein Tick schärfer. Das GF 23mm ist hervorragend verarbeitet. Es liefert überragende Bildergebnisse. Die Offenblende F4 genügt uns für die Anwendungszwecke, fotografieren wir Fotografen sowieso oft vom Stativ, mit dem Wunsch einer extremen Schärfentiefe.

Beste Schärfe bei F8 (in der Mitte und den Ecken)

Vignettierung bis F5.6, danach vernachlässigbar

GF23mm F4 R LM WR

GF 23mm F4

Vorteile und Nachteile des GF 23mm F4

Vorteile

+ hervorragende Verarbeitung

+ hohe Auflösung (besser als TS-E 24 mm)

+ wenig Verzeichnung

+ keinerlei chromatische Aberration

+ schneller Autofokus

+ Spritzwassergeschützt / Staubgeschützt

Nachteile

– nicht wirklich gut für den Sternenhimmel zu nutzen

– keine Tilt-Shift Möglichkeit


Fujifilm Mittelformat Objektiv GF 30mm F3.5 R WR

Für einen vorgeschlagenen Preis von EUR 1.799,- erhalten wir Fotografen mit dem Fujinon GF 30mm F3.5 R WR eine leichte und kompakte Mittelformat-Festbrennweite zwischen dem Superweitwinkel GF 23mm und dem Weitwinkel GF 45mm. Die Brennweite des GF 30mm ist mit 24mm kleinbildäquivalent. Die Offenblende F3.5 ist im Vollformat mit einer Schärfentiefe von F2.8 vergleichbar. Das Objektiv ist videotauglich, da es sehr schnell fokussiert und dabei geräuschlos arbeitet. Mit nur 510 g Gewicht, kann es auch als Immerdrauf-Objektiv verwendet werden (ich würde das GF 45mm dafür vorziehen). Es eignet sich besonders für die Landschaftsfotografie, Architekturfotografie und Reportagefotografie.

Vorab-Bewertung: Erste Tests des Objektivs haben eine sehr gute Verarbeitung und Bildqualität ergeben. Der Autofokus ist sehr schnell. Ich werde die Linse für Sie bei *fotowissen ausführlich testen und sehen, für wen sich der Kauf lohnt (Landschaft, Architektur, Straßenfotografie, …).

FUJINON GF30mmF3.5 R WR

FUJINON GF30mmF3.5 R WR (Foto: Fujifilm)

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Tolles Fuji Mittelformat-Objektiv für Landschaftsfotografen und Architekturfotografen

Vorteile 

+ hervorragende Verarbeitung

+ schneller Autofokus

+ Spritzwassergeschützt / Staubgeschützt

+ versatil

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Nachteile

– kein Bildstabilisator

Technische Daten Fujinon GF 30mmF3.5 R WR
Objektivkonstruktion13 Elemente in 10 Gruppen (inkl. 2 asphärische und 2 ED Linsen)
Brennweite30mm
Kleinbildäquivalente Brennweite24mm
Offenste BlendeF/3.5
Kleinbildäquivalente BlendeF/2.8
Kleinste BlendenöffnungF/32
Naheinstellgrenze 32cm
Durchmesser x Längeø84mm x 99,4mm
Gewicht510g
Filterdurchmesserø58mm
MarkteinführungJuli 2020
Preis UVP EUR1.799-
Kaufen bei CalumetGF30mmF3.5 R WR

 


Test Fujifilm Mittelformat Objektiv GF 32-64mm F4

Darf man ein zweitausendfünfhundert Euro teures Zoomobjektiv als Kitobjektiv bezeichnen? Vermutlich kaufen viele Mittelformat-Einsteiger / -wiedereinsteiger /-umsteiger dieses Zoom als erstes Objektiv an der GFX 50S/R. Das GF 32-64mm ist universell nutzbar, sowohl für weitwinklige Fotogenre, als auch für das eine oder andere Portrait, Corporate, die Reportage oder Produktfotos. Was auch immer wir Fotografen damit fotografieren, stellen wir schnell fest, dass wir mehr eine Blende F8, F11 nutzen möchten, als die Anfangsöffnung F/4. Die Schärfentiefe im Mittelformat ist oft niedrig, was sich zum Freistellen von Motiven wunderbar eignet.

Ich setze das GF 32-64mm-Zoomobjektiv gerne ein, obwohl es nicht den üblichen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 24-70 mm umfasst. Mit kleinbildäquivalenten fünf 20-51 mm ist es aber eines der besten Zoomobjektive, welches ich jemals in meinem Leben benutzt habe. Dieses GF-Zoomobjektiv ist über den gesamten Bereich scharf und liefert einen hohen Mikrokontrast. Insofern ist auch der Preis für dieses Linsensystem mehr als gerechtfertigt. Es fehlt allerdings ein OIS, wie bei dem neueren GF 45-100mm, welches vermutlich das 32-64mm als Einstiegsobjektiv ablöst.

Beste Schärfe bei Blende F5.6

Vigenettierung bei F4 und F5.6

GF32-64mm F4 R LM WR

Fujifilm GF32-64mm F4

Ein Grund für die Nutzung größerer Blendenzahlen im MF, sind die extrem kleinen Schärfentiefenbereiche. Diese führen oft dazu, dass nur die Nase oder das Auge, nicht aber beide scharf abgebildet werden. Wer große Schärfentiefen mag und benötigt, der wird im MF nur im Weitwinkelbereich fündig.

Vorteile und Nachteile des GF 32-64mm F4

Vorteile

+ hervorragende Verarbeitung

+ hohe Auflösung für ein Zoom

+ wenig Verzeichnung

+ keinerlei chromatische Aberration

+ schneller Autofokus

+ Spritzwassergeschützt / Staubgeschützt

+ versatil

Nachteile

– kleiner Zoombereich (dafür gute Auflösung)

– kein Bildstabilisator


Test Fujifilm Mittelformat Objektiv GF 45mm F2.8 R WR

Mit einer kleinbildäquivalenten 36mm Sichtweise ist das GF 45mm F2.8 R WR vermutlich die universellste Festbrennweite von Fuji. Zunächst erscheint die Linse nicht weiter aufregend. Geht man aber mit nur einem Objektiv hinaus, ist es versatil einsetzbar. Man kann mit dieser Brennweite tatsächlich sehr gut Naturfotografie, Landschaftsfotografie und mit einigem Abstand auch Portraitfotografie erledigen. Legt man zusätzlich den Makrozwischenring mit 45mm in die Fototasche, dann gelingen sogar nahe Makroaufnahmen, bei denen man allerdings nur wenige Millimeter vom Objekt entfernt ist. Besser geeignet ist hier der kleinere Makrozwischenring 18mm.

Es überrascht nicht weiter, dass dieses Linsensystem ebenfalls scharf abgebildet. Zusammen mit dem Wetterschutz und Staubschutz kann man es in staubigen Umgebungen besser auf der spiegellosen Kamera belassen, wenn man mit einer Brennweite zufrieden ist. Das Objektiv liegt prima in der Hand und ist auch an den GFX Kameras in guter Balance. Schade das diesem Objektiv ein Stabilisator fehlt. Wenn schon kein Stabilisator, dann wäre eine Blende F2.0 schön gewesen um das bisschen Bokeh noch zu verstärken. Immerhin ist das Bokeh schön weich und rund, sicherlich auch Dank der neun Blendenlamellen.

Schon bei Blende F2.8 ist es nicht nur in der Mitte, sondern auch an den Rändern Knack scharf. Die beiden besten Blendeneinstellungen für die Schärfe sind F4 und F5.6. Eine erste Diffraktion sieht man bereits ab F11. Die Blende F32 ist nicht mehr wirklich einsetzbar und Fuji hätte besser auf diese letzte Blendenöffnung verzichtet. Es existiert keine chromatische Aberration, die ich beobachtet hätte. Bei Blende elf 2.8 besitzt das Objektiv noch eine kleine Vignetten, die aber bei vier schon verschwindet.

Der Autofokus ist schnell, wie bei allen GFX-Objektiven. Er übertrifft in der Schnelligkeit das GF 63 mm.

Fujifilm GF45mm F2.8 R WR

Fujifilm GF 45mm F2.8 R WR

Vorteile und Nachteile des GF 45mm F2.8

Vorteile

+ hervorragende Verarbeitung

+ hohe Auflösung

+ keine Verzeichnung

+ keinerlei chromatische Aberration

+ schneller Autofokus

+ Spritzwassergeschützt / Staubgeschützt

Nachteile

– schlechte Naheinstelltgrenze von 45cm

– kein großes Bokeh

– F2 wäre wünschenswert gewesen

– kein Bildstabilisator

Technische Daten GF45mm F/2.8 R WR
Objektivkonstruktion11 Elemente in 8 Gruppen
Brennweite45mm
Kleinbildäquivalente Brennweite36mm
Offenste BlendeF/2.8
Kleinbildäquivalente BlendeF/2
Kleinste BlendenöffnungF/32
Naheinstellgrenze 45cm
Durchmesser x Längeø84mm x 88mm
Gewicht490g
Filterdurchmesserø62mm
MarkteinführungNov. 2017
Preis UVP EUR1.799-
Kaufen bei Calumet

Test Fujifilm Fujinon GF 45-100mm F4 R LM OIS WR

Ausführlicher Testbericht >>

Der Test des GF 45-100mm F4 bestätigt eine hervorragende Bildqualität. Das Zoom ist überdies mit einem Bildstabilisator ausgestattet, welches es vor allem auch für die GFX 50R und GFX 50S prädestiniert. Das GF 45-100mm ist genauso gut verarbeitet wie die anderen GF-Objektive und relativ preiswert für ein Mittelformat-Objektiv. Darüber hinaus ist es besonders gut im Fotostudio einsetzbar, da dort eine variable Brennweite von Vorteil ist und wir sowieso meist mit etwas kleineren Blenenöffnungen arbeiten. Kaufempfehlung GF 45-100mm!

Test Fujifilm Fujinon GF 45-100mm F4 R LM OIS WR

Fujifilm GF 45-100mm F4

ObjektivFUJINON GF45-100mmF4 R LM OIS WR
OptischerAufbau16 Elemente, 12Gruppen(inkl. 3asphärischeElemente, 1 ED-Element und 1 Super-ED-Element)
Brennweitef=45-100mm (36-79mm Kleinbildäquivalent)
Größte BlendenöffnungF4
Kleinste BlendenöffnungF32
Kleinbildäquivalente Schärfentiefe etwaF/2.8
Beste Schärfe bei BlendeF/11
Anzahl der Blendenlamellen9 (kreisrunde Öffnung)
Blendenstufen1/3-EV-Stufen (19Schritte)
Fokusbereich0.65m bis ? (45mm Weitwinkel)
0.82m bis ? (100mm Tele)
Maximaler Abbildungsmaßstab0,13x (Tele)
Maximaler Durchmesser x Länge ?93 mm x174,5mm
Gewicht (ohne Objektivdeckel und Sonnenblende)1.005Gramm
Filterdurchmesser82mm
LieferumfangWechselobjektiv FUJINON GF45-100mmF4R LM OIS WR, vorderer ObjektivdeckelFLCP-82, hinterer ObjektivdeckelRLCP-002, Gegenlichtblende, Objektiveinschlagtuch, Bedienungsanleitung
Verfügbar abEnde Februar 2020
UVP2.399,- EUR
ShopBei Calumet bestellen

Test Fujifilm Mittelformat Objektiv GF 110mm F2 R

Zunächst bleibt festzustellen, dass es sich beim GF 110mm F2 R um eine hervorragende Optik handelt, die es an der GFX 50R / GFX 50S / GFX 100 mit Blende F2 schafft, ein Objekt in sieben Metern Entfernung freizustellen (Beispielfoto #1). Für Modefotografen und Portraitfotografen stellt sich demnach keine Frage, ob sie diese Linse in den Objektivpark aufnehmen. Schärfe, Mikrokontraste und Bokeh sind so überragend, dass man sich sofort in diese hochvergütete Linse verlieben muss.

Vorsicht ist geboten im Mittelformat, wenn man die Blende F2 oder F2.8 des GF 110mm auf kurze Distanz nutzt. Zwar ist der Augen-Autofokus der GFX-Spiegellosen absolut akkurat, jedoch bleibt je nach Distanz die Nasenspitze unscharf, da die Schärfentiefe sehr klein bleibt (äquivalent mit etwa F/1.6 im Kleinbild).

GF110mm F2 R LM WR

Fujifilm GF 110mm F2

Keines der besten fünf GFX-Objektive liefert auffällige Blendenflecke (Lens Flares). Der Autofokus ist nicht der schnellste im spiegellosen Bereich, aber für das Mittelformat hervorragend.

Vorteile und Nachteile des GF 110mm F2

Vorteile

+ hervorragende Verarbeitung

+ hohe Auflösung

+ wenig Verzeichnung

+ keinerlei chromatische Aberration

+ schneller Autofokus

+ exzellentes Bokeh

+ Spritzwassergeschützt / Staubgeschützt

Nachteile

– kein Stabilisator


Test Fujifilm Mittelformat Objektiv GF 120mm F4 Macro R LM OIS WR

Das einzige Makroobjektiv im Stall des GF-Systems ist mit einer Anfangsblende von F4 gleich zwei Lichteinheiten dunkler als das GF 110mm. Dennoch ist es mit einer im Kleinbildformat vergleichbaren Anfangsöffnung von F2.8 lichtstark genug, gerade angesichts der kleinen Schärfentiefen im MF (kleinbildäquivalente Anfangsblende ca. F/2).

Die Anwendungsbereiche liegen sicher in der Studiofotografie und können Portrait oder Produkte treffen. Naturfotografen werden an dieser Linse ihre wahre Freude haben. Zwar kann man nicht ganz so nah heran, denn bei 50cm ist Schluss (besser mit Makrozwischenring). Jedoch ist das für die meisten Blumen und kleineren Tiere immer noch gut nutzbar. Mit dem 45mm Makrozwischenring lassen sich auch mit dieser Linse 1:1 Abbildungen erreichen.

Die Schärfe ist über alle Zweifel erhaben, das Bokeh bei F4 naturgemäß nicht so ausgeprägt wie beim GF 110mm mit F2. Der Bildstabilisator hilft uns Fotografen beim freihändigen Ablichten von Gesichtern, Makroobjekten und anderen Anwendungen. Ich habe mit 1/30 Sekunden aus der Hand knackscharfe Bilder produziert. Hilfreich dabei ist die richtige Haltetechnik.

Beste Schärfe bei Blende F5.6

GF120mm F4 Macro R LM OIS WR

Fujifilm GF120mm F4 Macro

Vorteile und Nachteile des GF 120mm F4 Macro R LM OIS WR

Vorteile

+ hervorragende Verarbeitung

+ hohe Auflösung

+ keine Verzeichnung

+ keinerlei chromatische Aberration

+ tolles Bokeh für F4

+ schneller Autofokus für ein Makroobjektiv

+ Fokusbegrenzung

+ Spritzwassergeschützt / Staubgeschützt

Nachteile

– ohne Makrozwischenring „nur“ 1:2 Auflösung


Welche Linse ist besser? GF 110mm F2 oder GF 120mm F4

Die Qual der Wahl zwischen dem Fujifilm GF110mm F2 und GF120mm F4 Macro R LM OIS WR

Die Qual der Wahl zwischen dem Fujifilm GF110mm F2 und GF120mm F4 Macro

Die Qual der Wahl hat jener Fotograf, der gerne eine Portraitlinse kaufen möchte und sich schwer zwischen dem GF 110mm F2 und GF 120mm F4 entscheiden kann.  Hat das GF 120mm einen Bildstabilisator und die Makrofähigkeit, verlockt beim GF 110mm die Anfangsblende und das Bokeh. Vielleicht ist es ein bisschen hilfreich anzumerken, dass F/2 im Mittelformat für Portraitfotos sowieso nicht wirklich nutzbar ist, bleiben dabei mindestens eines der zwei Augen und die Nase, die Ohren schon unscharf.

Andererseits ist es verlockend diese Offenblende auch mal für frontal stehenden Personen anzuwenden und diese Fotos mit Alleinstellungsmerkmal auf Ausstellungen in großen Postern zeigen zu dürfen. In der Modefotografie ist die Offenblende hilfreich, stellt doch die Gesichtserkennung des spiegellosen Mittelformatsystems neun von zehn Bildern das Motiv scharf. Das Verhältnis darf man im professionellen Spiegelreflexbereich erst einmal vergeblich suchen.

Und natürlich ist auch mit einer Mindestdistanz von 80cm oder dem 45mm Makrozwischenring noch die Makrofotografie und Naturfotografie mit dem 110er verlockend. Lassen sich auch in der Naturfotografie stimmungsvolle Bilder mit einer punktuellen Schärfe belichten.

Einfach fällt die Wahl auch angesichts der Leistungen beider GF-Objektive nicht. Fujifilm gehört zu den weltbesten Herstellern von Objektiven, wenn er nicht sogar der beste Objektivhersteller weltweit ist. Viele Fotoamateure und auch Profis wissen nicht, dass die Fujifilm Optiken zu den gefragtesten in der Videobranche gehören.Der japanische Hersteller hat viel Erfahrung mit der Objektivherstellung, daraus resultiert auch der Erfolg im Mittelformat.

Das Bokeh der Fujifilm GF Objektive GF 110mm und GF 120mm

Das Bokeh der beiden Objektive ist überragend. Auch mit dem 120mm kann man wunderschöne weiche Hintergründe erzeugen. Hier ein Vergleich:

Das Bokeh vom Fujifilm GF110mm F2 Objektiv

Das Bokeh vom Fujifilm GF 110mm Objektiv

Das Bokeh vom Fujifilm GF120mm F4 Objektive

Das Bokeh vom GF 120mm Objektiv

Die GFX 50R, GFX 50S und GFX 100 sind die universellste Kameras für Optiken

Meiner Meinung nach sind die 50s / 50R / 100 die universellsten Kameras auf der Welt für Fujifilm eigene und fremde Optiken. Sie können mit diversen Adaptern hunderte Linsen an die MF-Kameras schrauben. Unter anderem lassen sich die Canon Tilt-/Shift-Objektive mit dem Techart Adapter an der Großen nutzen. Ich selbst habe das TS-E 24mm und TS-E 135mm probiert und konnte etwa 90% der Shiftdistanzen nutzen ohne Vignettierungen zu erzeugen. Auch andere offenblendige Canon-, Nikon-Linsen und Mittelformat Objektive können mit Adaptern an der Kamera genutzt werden. Entweder unterstützt dabei der Adapter wie im Falle von Techart den Autofokus und IS (Bildstabilisator) oder man nutzt die manuelle Fokuslupe und das Fokuspeaking zum einfachen manuellen Scharfstellen. Der spiegellose Sucher ist für das Tilten und Shiften von großem Vorteil, da das Einstellen damit wesentlich unterstützt wird.


Test Fuji GF 50mm F3.5 R LM WR

Im Grunde gehört diese Linse nicht auf diese Seite über die besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive, denn es ist das schwächste GF-Objektiv. Das heißt aber nicht, dass es nicht gut wäre, sondern ausschließlich, dass es nicht ganz so scharf ist, wie die anderen Linsensysteme.

Das Fujifilm GF 50mm F/3.5 ist eine kompakte Linse und wird deshalb auch Pancake-Objektiv genannt. Mit einer kleinbildäquivalenter Brennweite von 40mm und kleinbildäquivalenter Schärfentiefe von F/2.8 ist es nicht besonders offenblendig und lichtstark, dafür aber kompakt. Im Grunde lohnt die Linse vor allem als Reportageobjektiv für die GFX 50R, welche mit einem kompakten Gehäuse daher kommt. Die Linse ist ausreichend scharf und besitzt für ein Mittelformatobjektiv auch einen schnellen Autofokus. Allerdings ist das GF 45mm F/2.8 sowohl offenblendiger, als auch schärfer.

Vorteile und Nachteile des GF 50mm F3.5 R LM WR

Vorteile

+ hervorragende Verarbeitung

+ hohe Auflösung

+ keine Verzeichnung

+ wenig chromatische Aberration

+ tolles Bokeh für F/3.5

+ schneller Autofokus

+ geringes Gewicht von 335g

+ Spritzwassergeschützt / Staubgeschützt

+ Preis

Nachteile

– Naheinstellgrenze von 55cm

– schwierig auf das Bajonett montierbar, da zu wenig Anfaßfläche

– Offenblende F/3.5


Fuji GF 100-200mm F/5.6 Zoom

Dieses Zoomobjektiv ist ein Linsensystem für die Reise. Mit umgerechnet 80-160mm kleinbildäquivalenter Brennweite ist es als Telezoom für die Portraitfotografie oder Reisefotografie geeignet. Gemeinsam mit dem GF 45mm kann es eine gute Kombination für den Rucksack auf Reisen sein. Schade, dass die Offenblende nicht besser sein konnte. Aber man muss dazu natürlich auch den geringen Anschaffungspreis betrachten und dann relativiert sich die Offenblende wieder.

Was fehlt im Fujifilm GF-System?

Fujifilm konnte nicht auf die Einsetzbarkeit von Canon TS-E Objektiven hoffen, als es das GF-System entwickelte. Hinsichtlich der genutzten Fotogenre, Architektur und Landschaft, wäre ein Shift-Objektiv in der Planung sinnvoll. Zwischenzeitlich waren Tilt- / Shift-Objektive angekündigt und sind wieder aus der Roadmap / Planung herausgenommen worden. Ansonsten fehlt vielleicht noch ein 18mm Superweitwinkel im Sortiment.

Wäre die nächste GFX-Kamera mit einer schnelleren Bildfolge und schnellerem AF ausgestattet, könnte man über ein 500mm Objektiv für die Anwendungen in Sport oder Wildlife nachdenken. Aber beide Fotogenre sind keine Mittelformat-Domainen. Zu viele Kameras auf dem Markt können das um Längen besser (z.B. Sony). Die 50S / 50R / 100 kommt immer dann zum Einsatz, wenn es um Auflösung, Plastizität und Leuchtkraft geht.

So bleibt diese Fotogenre:

  • Coporate-Fotografie
  • Modefotografie
  • Portraitfotografie
  • Landschaftfotografie / Naturfotografie / Makrofotografie
  • Architekturfotografie
  • Produktfotografie
  • Kunst

Fuji-GF-Lieblingsobjektiv

Ein GF-Objektiv

Dürfte ich persönlich nur ein GF-Objektiv aussuchen, welches ich kaufen und mitnehmen dürfte, dann wäre es das GF 45mm oder GF 32-64mm. Das GF 45mm würde ich wegen der Offenblende vorziehen. Die Schärfe beider GFX-Objektive ist jedenfalls extrem gut.

Zwei GF-Objektive

Dürfe ich persönlich zwei GF-Objektive kaufen und mitnehmen, wären es das GF 23mm und das GF 32-64mm.

Drei GF-Objektive

Bei drei GF-Objektiven wählte ich das GF 23mm, GF 32-64mm und GF 120mm Makro.

Darf ich vier GFX-Objektive aussuchen, dann das GF 23mm, GF 32-64mm, GF 45-100mm und GF 120mm Makro

Fazit – Die Besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive

Mit wirklich hervorragenden Linsen ist Fujifilm im Mittelformat umfangreich ausgestattet. Dass Canon dem Mitbewerber unfreiwillig Schützenhilfe leistet und mit den TS-E Objektiven eine hervorragende Architekturkamera aus der 50R /50S / 100 macht, ist ein günstiger Umstand für einen der besten Objektivhersteller der Welt.

Meine eigenen besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive sind das GF 23mm, GF 45mm, GF 32-64mm und das GF 120mm. Als Fremdobjektiv nutze ich das Canon TS-E 24mm Mk II und TS-E 90mm (Mk I) mit großer Freude an der spiegellosen Systemkamera. Welche Objektive nutzen Sie für welchen Zweck? Über Kommentare zu dem Artikel, der etwa 64 Arbeitsstunden in Anspruch nahm, würde ich mich freuen.

Weitere Infos zu den Mittelformat Objektiven

Meine Fotoausrüstung der GFX

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Fujifilm-GFX-Kameras
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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Die besten Fujifilm GFX Mittelformat Objektive

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Fotograf und Fototrainer Peter RoskothenWenn Sie mehr wissen möchten zum Fujifilm-Mittelformatsystem, dann biete ich Ihnen einen individuellen Fotokurs für die GFX an. Der Fotokurs baut auf Ihrem vorhandenen Wissen auf, egal ob Sie Grundwissen oder fortgeschrittenes Wissen über die Fotografie mit der Kamera besitzen. Wir kümmern uns gemeinsam um alle wichtigen Aspekte der Kamera. Sie erhalten von mir Tipps für die Tastenprogrammierung der 50R / 50S / 100 und wir unterhalten uns über die besten Möglichkeiten Outdoor oder im Fotostudio. Selbstverständlich können Sie bei Gefallen auch die Bildgestaltung oder das künstlerische Fotografieren besonderer Anforderungen erweitern. Stellen Sie einfach alle Fragen, die Sie haben. Der Kurs macht viel Spaß und bringt Sie kräftig nach vorne…

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Autor: Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

6 Kommentare

  1. Guter sachlicher bericht !

    Beantworten
  2. Ja guter Bericht.
    Das System würde mich reizen, wenn es ein Top 35mm Objektiv mit ø2.0 geben würde.
    Lichtstärke und Freistellung im Normal bis WW-Brennweitenbereich ist leider nicht so leicht gegeben im MF.

    Mich würde interessieren, wie der Blendenumfang/Dynamik des Fujiisensors im Vergleich zu PhasOne IQ3 ist
    Haben sie mal Verglichen?

    Beantworten
    • @Georg – Warum stellt man denn mit einem 28mm Objektive (KB-äquivalent) frei? Das nutzt man doch wohl eher für Motive wie Landschaften oder Architektur? Aber man angenommen, man möchte das gerne tun: Sie können fast alle Fremdobjektive von Canon und anderen Herstellern nutzen (via Adapter). Von Canon gibt es ein 35mm F/1.4, welches man mit unterstütztem AF nutzen kann.

      Ich habe keine Phase One zum Vergleich. Sie?

      Gruß,
      Peter Roskothen
      Chefredakteur

      Beantworten
      • Hallo Herr Roskothen,
        gerade im Nahbereich kann man in der Landschaft mit Offenblene schöne Wirkungen erzielen.
        Es stimmt, die meisten benutzen WW um möglichst viel Tiefenschärfe zu erreichen.
        Aber ein KB 28mm 1.4 im Nahbereich fokussiert zaubert eine wunderschöne Unschärfe in den Hintergrund. Man muss ein ww nur mal anders als die 90% der Benutzer gebrauchen.

        Das mit den Canonobjektiven hört sich interessant an, wie steht es denn mit dem Bildkreis und der Eckenausleuchtung?
        Der Fujisensor ist ja schon etwas größer als der Bestimmungszweck der Canon KB Objektive.

        Zu PhaseOne: nein ich habe kein PhaseOne Rückteil. Aber als Bildbearbeiter habe ich regelmässig mit den Daten zu tun und bin von der Dynamik und Auflösung echt hin und weg…

  3. Hallo Herr Roskothen

    Das mit den Lens Flares das es keine gibt kann ich Ihnen nicht bestätigen. Ich habe das 23 GFX und bin sehr enttäuscht was Lens Flares betrift. Auch wenn die Sonne schon untergegangen ist und der Himmel sich rot gefärbt hat, habe ich einen roten grossen Flares in der Bildmitte! Das hatte ich vorher mit Nikon nicht gekannt .

    LG Noldi Suter

    Beantworten
  4. Kurz zu meiner Person,ich war 40 Jahre Berufsfotograf an der Uni Basel und am Museum der Kulturen, habe mit nahezu allen System gearbeitet. Hasselblad, Sinar und Fuji. Ich verstehe die negative Kritik am GF 50mm nicht, das Objektiv arbeitet in einigen Einstellungen besser als das 45mm, natürlich ist das 110mm eines der besten, vergleiche ich aber Preis und Leistung würde ich das 50mm rund um empfehlen, habe neulich eine Stadtserie in Paris gemacht und ziehe das 50mm dem 45 mm vor.
    Mit freundlichem Gruss Markus Gruber

    Beantworten

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