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Canon Neuigkeiten EOS R5 und EOS R6

Die Canon Neuigkeiten EOS R5 und Canon EOS R6 spiegellosen Systemkameras wurden heute vorgestellt. Zusammen mit einigen Objektiven und einem neuen A3+ Drucker, möchte Canon den Fotografen innovative Produkte anbieten. Ein *fotowissen-Überblick:

Canon EOS R5 - Spiegellose Systemkamera

Canon EOS R5 – Spiegellose Systemkamera – EUR 4.385,58

Video Canon Reimagine EOS R5 / EOS R6, Objektive, Drucker

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Neue Canon EOS R5 und EOS R6

Endlich sind auch die Preise für die neue EOS R5 und EOS R6 bekannt. Die 45 Megapixel EOS R5 kostet 4.385,58 €, Die 20 Megapixel EOS R6 2.631 €. Beide Kameras haben einen verbesserten Autofokus. Canon verlagert Außerdem die Fotografie mit der EOS R5 in die Videografie. Fotografen können entweder bis zu 20 Bilder pro Sekunde aufnehmen oder einen 8K-Video, Aus dem man dann hochauflösende TIF-Bilder entwickeln kann. Eine Übersicht der technischen Daten:

Canon EOS R5 versus EOS R6 Canon EOS R5 Canon EOS R6
Megapixel 45 MP 20 MP
Bildstabilisator IBIS bis 8EV bis 8EV
Video 8K - 30 B/s, 12 BIT RAW
4K - 120 B/s
4K bei 60 B/s
Autofokus -6 EV -6.5 EV
Bilder pro Sekunde
elektronischer Verschluss
20 B/s 20 B/s
Bilder pro Sekunde
mechanischer Verschluss
12 B/s 12 B/s
Bildpuffer 350 JPEG oder
180 RAW
1.000 JPG o.
240 RAW
Speicherkarte CFExpress und SD UHS-II 2x SD UHS-II
AF KI Körper, Gesichter, Augen
Hunde, Katzen,
Vögel im Flug
-
Datenformate JPG / HEIF / RAW JPG / HEIF / RAW
Sucher 5.76 Mio. 120 B/s 3.69 Mio.
Verschluss 1/8.000 s mechanisch 1/8.000 s mechanisch
Schärfentiefe-Kontrolle konfigurierbare Taste konfigurierbare Taste
Staubschutz
Spritzwasserschutz
Ja Ja
Gewicht 650 Gramm
738 Gramm mit Akku und SD-Karte
598 Gramm
680 Gramm mit Akku und SD-Karte
Markteinführung 30.07.2020 27.08.2020
Preis € 4.385,58 2.630,96
Kaufen bei Calumetphoto EOS R5 EOS R6

Eine Reihe von technischen Neuigkeiten ist bei Canon in den spiegellosen Systemkameras angekommen. Die Canon EOS R5 / R6 können bis zu 8EV Stabilisierung mit den entsprechenden Objektiven wie zum beispiel dem RF 24-105mm F4 L IS USM bei 105mm.

Eine wichtige Erweiterung betrifft die Übertragung der Bilder an die Adobe Cloud und Google Cloud für den schnelleren Arbeitsablauf.

R5 bei Calumet >>

Neue Canon RF Objektive

Angekündigt wurden weiterhin diese neuen Canon RF Objektive:

  • Canon RF100-500mm F4.5-7.1 L IS USM, EUR 3.020,87, ab 03.09.2020
  • Canon RF600mm F11 IS STM, EUR 778,86, ab 30.07.2020
  • Canon RF800mm F11 IS STM, EUR 1.022,55, ab 30.07.2020
  • Canon RF 85mm/2,0 Macro IS STM, EUR 681,37, ab 01.10.2020
  • Canon Extender RF 2.0x, EUR 730,12, ab 30.07.2020
  • Canon Extender RF 1.4x, EUR 583,90, ab 30.07.2020

Übersicht aller Canon RF Objektive

Im Juli sind diese Canon RF-Obektive bekannt:

Canon RF Objektive Brennweite "L"-Serie
Markt-Einführung UVP € Kaufen bei Amazon oder Calumetphoto
RF 15-35mm F2.8L IS USM 15-35 mm L 09/2019 2.499,- RF 15-35mm F2.8 L
RF 35mm F1.8 IS STM Makro 35 mm 10/2018 549,- RF 35mm F/2.8
RF 24-70mm F2.8L IS USM 24-70 mm L 09/2019 2.499,- RF 24-70mm F2.8 L
RF 28-70mm F2L USM 28-70 mm L 12/2018 3.249,- RF 28-70mm F2
RF 50mm F1.2L USM 50 mm L 10/2018 2.499,- RF 50mm F1.2 L
RF 85MM F1.2L USM 85 mm L 2.999,- RF 85MM F1.2 L
RF 85MM F1.2L USM DS 85mm
(softes Bokeh)
L 12/2019 3.499,- RF 85MM F1.2 L USM DS
RF 85mm F2.0 Macro IS STM 85 mm 10/2020 682,- RF 85mm F2.0
RF 24-105mm F4L IS UTM 24-105 mm L 09/2018 1.149,- RF 24-105mm F4 L
RF 24-105mm F4-7.1 is STM 24-105 mm 03/2020 499,- RF 24-105mm F4-7.1
RF 70-200mm F2.8L IS USM 70-200 mm L 12/2019 2.849,- RF 70-200mm F2.8 L
RF 24-240mm F4-6.3 IS USM 24-240 mm 09/2019 999,- RF 24-240mm
RF100-500mm F4.5-7.1 L IS USM 100-500 mm L 09/2020 3.020,87 RF100-500mm F4.5-7.1 L
RF600mm F11 IS STM 600 mm 07/2020 778,86 RF600mm F11
RF800mm F11 IS STM 800 mm 07/2020 1.022,55 RF
800mm F11
Extender RF 1.4x 07/2020 583,90 Extender RF 1.4x
Extender RF 2.0x 07/2020 730,12 Extender RF 2.0x

Meinung Canon Neuigkeiten EOS R5 und EOS R6

Mit der EOS R5 und den hochwertigen Objektiven spricht Canon inzwischen vermehrt wohlhabendere Fotoamateure und Profi-Fotografen an. Die Preise der RF-Objektive liegen teilweise in einem Bereich, die sich Hobby-Fotografen nicht mehr leisten wollen. Die preiswerten RF600mm und RF800mm zielen auf Wildlifefotografen und sind mit F/11 nur möglich, weil die neuen Kameras einen Autofokus bis zu -6.5 EV zulassen. Aber mit genau diesen Linsen und dem Autofokus, der Tiererkennung zulässt, werden Wildlifeenthusiasten hellhörig.

Auch das neue RF 85mm F/2 mit Makrofunktion ist sicher eine gute Linse. Das RF85mm f/2 bleibt im bezahlbaren Rahmen, während das RF100-500mm eine gute Reichweite bietet und mit EUR 3.020 wieder auf den vermögenden Hobby-Fotografen zielt.

Canon Reimagine

Die neue EOS R5 ist in mancher Hinsicht revolutionär. 8K-Video wird damit zum neuen Standard, zum Ziel für andere Kameramarken. Die Serienbildgeschwindigkeit des mechanischen und elektronischen Verschlusses ist im Vollformat eine gute Leistung. Der Puffer bietet mit 180 RAW Bildern eine exzellente Zeit auch für Wildlife oder Sport.

Die ungewöhnliche Touchbar war ein misslungener Versuch der Vorgängerkameras. An der neuen R5 ist wieder der Joystick zu finden. Mit dem Kauf der EOS R5 erhalten wir Fotografen endlich eine professionelle spiegellose Vollformat-Systemkamera von Canon, die zwei Kartenslots bietet. Dabei steigt der Preis der Kamera um etwa EUR 200,- für die CFExpress-Karte, die im Moment noch teurer ist.

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  • Mehr Geschwindigkeit als andere KartenHochgeschwindigkeit, fortlaufende Aufnahme und verbesserte Workflow-Effizienz weit über das hinaus, was existierende SanDisk-Speicherkarten liefern können, durch Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1500 MB/Sek. und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 800 MB/Sek
  • Ruckelfreie 4K-Video-LeistungDas CFexpress-Design macht 4K-Videoaufnahmen im RAW-Format mit einer nachhaltigen Leistung bei geringer Latenz für Ihre Videoaufzeichnung
  • XQD KompatibilitätDie Karte mit ausgewählten XQD-Kameras ist abwärtskompatibel, die mit Firmware zur Aktivierung von CFexpress aktualisiert werden kann, die CFexpress-Karte Typ B verbindet vorhandene Geräte mit der Technologie der Zukunft

Die EOS R6 zielt auf den Hobby-Fotografen, der nicht ganz so viel Geld anlegen möchten. Im Grund ist die EOS R6 eine EOS R Nachfolge-Kamera. Inzwischen existieren einige RF-Objektive für Hobby-Fotografen, die erschwinglich sind (ohne “L” im Namen). Immerhin ist auch diese spiegellose Systemkamera mit zwei Kartenslots ausgestattet und damit auch für Profis interessant.

Wir müssen abwarten, wie gut der Autofokus der R5 wirklich ist, welche Leistung die R5 und R6 tatsächlich bringen. Noch sind alle Angaben von Canon. Bei der Präsentation ist klar geworden, dass die EF-Objektive nur eine Übergangslösung für R-Fotografen sein können. Canon muss für die spiegellosen Kameras neu gerechnete RF-Objektive herausbringen, um die Qualität zu steigern. Die EOS R5 wird die besten Resultate nur mit den teuren “L” RF-Objektiven bringen. Das bedeutet auch für Canon-Fans eine kompletten Wechsel (fast ein Markenwechsel). Immerhin gibt Canon viel Gas und hat inzwischen einige RF-Objektive im Programm, andere werden von anderen Objektiv-Herstellern folgen.

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Canon Neuigkeiten EOS R5 und EOS R6

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Über den Autor

Peter Roskothen

Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

9 Kommentare

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  • Die R5 ist eine wunderschöne Kamera. Die Bedienung sieht einfach und logisch aus. Da könnte man schwach werden :). Wegen der Coronakrise ist es aber aktuell kein Thema.
    Das Objektivsortiment ist allerdings noch bescheiden. Die neuen, langen Brennweiten sind als Fernobjektive konstruiert. D.h. die Baulänge entspricht der Brennweite. Bei einem Teleobjektiv ist die Baulänge kürzer als die Brennweite. Das bedeutet, es sind richtige Klopper. Blende 11 für Wildlife ist nicht der Bringer, da solche Aufnahmen oft morgens und abends gemacht werden. Man muss auf jeden Fall mit der ISO richtig hoch und dann ist der Vorteil des VF wieder weg. Die Preise sind extrem überteuert. Canon muss nun richtig Gas geben und neue Objektive auf den Markt bringen und zwar für den Alltag sinnvolle und bezahlbare. Das 1.8 85 geht in die richtige Richtung. Schauen wir mal was noch kommt.

  • Ich habe die Canon 5D Reihe bis zur Mk III sehr schätzen gelernt, verbinde manch schönes Foto mit dieser Kamera-Reihe und seinen L-Optiken, die meine Amateur-Fotografie sehr erleichterten.
    Ich wünsche Canon (aber auch den anderen Anbietern) Erfolg, denn ein guter Markt für Kunden ist ein Markt mit hartem Wettbewerb um das beste Produkt und die sinnvollsten, kundenorientierten Innovationen.

    Hatte heute tagsüber kurz einige erste Kommentare gelesen und mich gefragt, ob so etwas wie die ersten Infos zur R5 mich mit meiner rein persönlichen Art der Fotografie dazu bringen könnte, meine Canon Ausrüstung nicht in Kürze zwecks alleiniger Konzentration auf das X-System zu verkaufen.
    Die Antwort ist: zu 99% nein.
    Mir scheint es, daß in Bezug auf meine Art der Fotografie Fujifilm der Marktführer ist, weil FF mittlerweile 8-9 Jahre Vorsprung bei DSLM hat, und es mir so erscheint, daß die R Modelle lediglich weiterentwickelte DSLRs sind, bei denen der Spiegelkasten dem Druck des Marktes folgend durch einen EVF ersetzt wurde. So ein klein wenig ist die R5 auch eine „we too“ Kamera für den Hersteller Canon: FF vorne, Canon hinterher.

    Zweifellos waren die DSLR von Canon so gut, daß man sie nicht radikal ändern musste – sonst hätte man nicht überwiegend Berufsfotografen mit ihren Modellen gesehen.
    Aber für mich ist das Konzept von FF näher an Kunden wie mir.

    Dies ist für mich leichter gesagt als es andere tun – denn ich bin kein Wildlife Fotograf, benötige keine astronomisch schnelle Bildfolge, sondern eine Kamera, die hohe Bildqualität und sehr gute Optiken hat und die vielen kleinen, unspektakulären, aber segensreichen Hilfen bietet, die man für sich und seine Fotografie möglichst intuitiv und ergonomisch nutzen kann.
    Gewicht, Platzbedarf und Fotografenfreundliche Bedienung sind mir mit der XE-3 und irgendwann dieses Jahr spätestens auch der X-T4 derart überzeugend optimiert, daß ich mir nicht vorstellen kann, noch mehr zu benötigen.

    Bei anderen Fotografen mit anderen fotografischen Schwerpunkten mag das anders sein – gut für Canon, Nikon und all die anderen.

    Was ich bemerkenswert fand, ist die Info, daß es Canon als erstem Hersteller gelungen ist, durch sicherlich extrem anspruchsvolle und innovative Technologie das IS der Objektive mit dem IBIS synergistisch zusammen arbeiten zu lassen und damit noch einmal 2 Blenden mehr im Gesamtergebnis bei der Bildstabilisierung herauszuholen.
    Aber auch das ist eher für andere Fotografen wichtig, wie Wildlife, Sport, etc.
    Für mich ist es eher egal, ob mein Equipment nun „nur“ 6 oder „sogar“ 8 Blenden umfasst.

    Meiner Meinung nach ist die Hardware inzwischen bei vielen Anbietern derart gut, daß man sich quasi asymptotisch einem sinnvollen, praxisrelevanten technischen Endpunkt annähert, und die Unterschiede zunehmend marginal werden.

    Hingegen werden die ganz persönlichen Fähigkeiten des einzelnen Fotografen bei der Wahrnehmung von Motiven und Ihrer kreativen Umsetzung weiterhin und künftig eher zunehmend entscheidend sein, ebenso die Fähigkeiten, mittels sinnvoller nachträglicher Bearbeitung aus guten Fotos noch bessere zu machen. Und eine leichte und kompakte Ausrüstung, die man eben tatsächlich „immer dabei“ haben kann.
    Im Grunde befinden wir uns in einer wunderbaren Zeit für Fotografen: die modernen Kameras machen inzwischen nahezu ALLES möglich, was sinnvoll ist. Die enormen Möglichkeiten werden vermutlich nur von einem exotisch kleinen Nutzeranteil überhaupt gekannt, geschweige denn wirklich genutzt. Und 90% des Rests erledigen hocheffiziente Bearbeitungsprogramme.

    Die beste Investition ist es wohl, sich selber fotografisch fortzubilden, und auch mal entspannt neue Modelle (egal, welchen Herstellers) an sich vorbei ziehen zu lassen.

    Für bezahlbar halte ich eine R5 eher nur für Profis und Betuchte. Über 4.000 € nur für das Gehäuse!

    Allen gutes Licht

    Wünscht
    DWL

  • Selbstverständlich ist die Zielgruppe der R5 der gewerbliche Fotograf, denn die Wirklichkeit beim Hobbyfotografen sieht oft anders aus. Die R6 kommt schon näher in den bezahlbaren Bereich, die Objektive sind aber genauso teuer. Und das ist der Punkt, was nützt etwas Ersparnis beim Gehäuse, wenn die Linsen ebenso teuer bezahlt werden. Interessant ist die R6 auf jeden Fall für den Wechsler von Canon DSLR wegen des Adapters für die EF-Objektive.
    Vermutlich wird der Preis der R6 noch sinken, dann ist sie auf jeden Fall eine gute Empfehlung.

  • Sehr geehrter Herr Roskothen,
    Ich denke doch, dass Canon wieder voll im Rennen ist und 8 k wird Standard!
    Ob Fuji es schafft da gegen zu halten?
    Lg
    Schellenberger

  • @ Martin Berding

    Mich überzeugt Ihre Darstellung zur strikten Trennung zwischen R5 und R6 nicht so sehr..
    Die 5D Reihe zeigte doch, wie hart kalkulierte Preise für Gehäuse mit überwiegend professioneller Technik (fertigungstechnisch im Baukastensystem) zunächst von Profis als Zweit-/Drittgehäuse ausserhalb des Bereichs Sport und Wildlife gekauft wurden, dann aber innerhalb nur eines Jahres dank des überzeugenden P/L Verhältnisses auch sehr rasch von ambitionierten Fotografen im Amateurbereich vom Geheimtip zum heißgeliebten Gehäuse avancierten. So wurde die 5D für viele Jahre zu einer echten Cash-Cow.

    Spätestens mit der MkIII gab es zudem einen sehr guten AF UND eine bis dahin einmalig gute Videofunktion, welche durch eine von Videoenthusiasten entwickelte modifizierte Firmware den von Canon aufgebauten „Schutzwall“ für die eigenen Videokameras knackte und aus der 5D eine derart günstige, leichte, flexible und sehr gute „Wollmilchsau“ machte, daß man bis heute im Fernsehen bei Aussenaufnahmen für Interviews etc. Sehr häufig bis fast überwiegend die 5D mit den passenden L-Objektiven sieht, wenn mal wieder die gesamte Interviewszene MIT kameramensch und Tonmensch gezeigt werden, auch beim ÖRTV.

    Eine 35mm DSLM wie die R6 ist zu teuer, die Abstufung bei den MP im Vergleich zur Konkurrenz bei dem Preis nicht marktgerecht.
    Die RF Objektive haben zwar nicht alle, aber doch ganz überwiegend eine sehr hohe Auflösung – aber wer möchte denn bitte gerne mit Festbrennweiten knapp oberhalb eines Normalobjektivs arbeiten, die 1-2 kg wiegen ?

    Ich will die R5/6 nicht schlechtmachen, sie haben sicherlich ihre Qualitäten – aber zu dem Preis und bei dem Feld der Konkurrenz werden sie vermutlich wie Blei in den Regalen liegen – ich prognostiziere daher, daß Canon bald schon massiv mit „Cashback“ nachhelfen muss, um die Gehäuse und die RF Objektive an den Kunden zu bringen…

    @
    Martin

    Überlegen Sie mal, wie die Entwicklung beim 4k-Video lief:

    Kameras und Wiedergabemedien anfangs extrem teuer, die Kunden hatten sich erst kurz davor mit HDTV versorgt.
    Es gab über Jahre kaum Filme zu kaufen im 4k Format, also gab es lange keinen Kaufdruck beim Kunden.
    Zudem sehen sich immer mehr Leute auch Filme auf mobilen Geräten an, bei deren Bildschirmgröße ist 8k ein schlechter Scherz…
    Selbst für große TV-Bildschirme ist 8k schon fast zu fein auflösend. Nicht zufällig werden ja in Verkaufsräumen für hochauflösende TV-Bildschirme lediglich die wenigen Motive in Endlosschleife gezeigt, wo man die vergleichsweise geringen Unterschiede noch sieht..

    Preise und die enormen Dimensionen der nötigen Bildschirme setzen der Lust, sein Wohnzimmer in ein Heimkino zu verwandeln, doch deutliche Grenzen.
    Von der Hardware, mit der man die riesigen Datenmengen in akzeptabler Zeit verarbeiten/bearbeiten kann, ganz zu schweigen…

    Aber es gibt sicherlich Leute, die sich die R5/R6 deswegen anschaffen.
    Ich kenne durchaus eine Reihe von Leuten (damit meine ich NICHT Sie) , die bspw. ein Vermögen in gigantische Stereoanlagen investierten und sie nicht mit guten Tonkonserven, sondern ausschliesslich mit einem Dutzend TEST-CDS und Test-LPs hören.
    Die hören aber nicht Musik, sondern machen sich und Besuchern mit dem Anhören von Extrembeispielen (die bei normaler Musik so gut wie nie vorkommen oder lediglich sehr exotische Momente von wenigen Sekunden im wirklichen Leben repräsentieren) vor, die kaum bis nicht hörbaren Unterschiede würden ihre Kaufentscheidung bestätigen.

    Wohlgemerkt:
    Ich sehe das entspannt: jeder soll kaufen, was er will.
    Aber ich sehe Canon nicht mit 8k „wieder im Geschäft“, erst recht nicht mit den RF Objektiven.
    Obwohl ich länger gerne mit Canon DSLR fotografierte und es denen wirklich gönnen würde, aus dem tiefen Tal wieder herauszukommen, was Kameras anbelangt. Allein schon der Vielfalt und des Wettbewerbs wegen…

    Allen gutes Licht – egal ob mit 4MP oder mit 8k.

    Wünscht
    DWL

  • Es sind faszinierende technische Neuentwicklungen, die Canon — aber auch alle anderen Hersteller — auf den Markt bringen. Ich persönlich fürchte nur, dass viele Hobbyfotografen von derartigen Entwicklungen auch das eine oder andere Mal eher abgeschreckt werden und lieber zu einfacher zu bedienenden Geräten mit weniger hohen Ansprüchen an das Umfeld bei der Nachbearbeitung (schnelle Rechner mit größten Speicherkapazitäten, leistungsfähige Apps und Hochleistungsmonitore) wechseln. Für meine Person muss ich feststellen, dass ich die Neuerscheinungen vieler Kameramodelle und Objekitve immer noch mit großen Interesse verfolge, aber nicht mehr das Bedürfniss verspüre, meine bewährte Ausrüstung durch neue Geräte zu ergänzen.

    Die Zukunft wird es zeigen, ob sich diese aufwändigen Fotogeräte am Markt erfolgreich durchsetzen können oder nur auf dem Markt der professionellen Nutzer und einiger technikverliebter Freaks ein Nischendasein fristen werden.

  • Noch eine Bemerkung zu 8k und der damit verbundenen Möglichkeit, einzelne frames als Foto zu nutzen:

    Prinzipiell „nur“ eine konsequente Fortschreibung der Maschinengewehrfotografie mit Bildfolgen von inzwischen ja technisch möglichen „normalen“ 20-30 Fotos/sek. – jetzt eben auf 50-/60/sek erhöht.

    ich sehe ausserhalb von Sport- und wildlife Fotografie sowie dem üblichen Pressekonferenzgeratter kaum sinnvolle Einsatzmöglichkeiten.

    Gelegentlich könnte man bei sehr schwierig umzusetzenden Bildideen, wo bspw. Ein Passant auf der Straße exakt an einer bestimmten Stelle vor einem Plakat o.ä. „Positioniert“ werden soll, damit eine viel bessere Trefferquote haben, ok.

    Aber sonst?

    Ich bin skeptisch, ob die damit verbundene extreme Belastung der Elektronik auf Dauer noch die gleiche Zuverlässigkeit wie zuvor bei Profikameras.

    ich tippe mal darauf, daß die Anzahl der Hotspots auf dem Sensor deutlichst zunehmen wird.

    Ok, bei 40 MP ist das keine relevante Größe, aber zuträglich für den Sensor und die restliche Bildverarbeitende Elektronik und auch die Speicherelektronik wird das Ganze vermutlich nicht sein.

    Nun, wir werden in den nächsten 2 Jahren sehen, ob meine Befürchtungen richtig oder falsch sind.

    Canon wird das vermutlich ausgiebig getestet haben. Hoffentlich…

    Gruß
    DWL

    • Hallo DWL,

      richtig gedacht, danke Dir! Vor allem der Rolling-Shutter-Effekt ist nicht für Action, Sport und Wildlife geeignet. Sonst würde der Canon Ambassador-Fotograf den Seeadler mit 8K filmen und nicht mit x Bildern pro Sekunde und mechanischem Verschluss belichten. Die Funktion 8K wird sicher nur selten genutzt und ist eine gute Marketingidee, sonst nichts. Wenn ich zur Straßenfotografie raus gehe, dann möchte ich das eine Foto schießen. Das ist eine Herausforderung. Dazu bedarf es ein bisschen Geduld, Glück und vor allem einer Kamera, die ich wie meine Westentasche kenne.
      Die EOS R wird noch zeigen müssen, wie sie sich unterscheidet. Der Autofokus interessiert mich sehr.
      Herzlich,
      Peter

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