Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Bilder Karneval in Venedig 2018 – Reisebericht

*fotowissen war mit vier Redakteuren und sechs Masken on Tour und hat viele Bilder vom Karneval in Venedig 2018 mitgebracht. Bericht einer Reise:

Gruppenbild der Masken mit *fotowissen

Gruppenbild der Masken mit *fotowissen

Vier Fotografen in Venedig 2018

Die vier Fotografen sind ausgesprochene Venedig Fans und lieben die Lagunenstadt wegen seiner Schönheit, Lebendigkeit, des guten Essens und Trinkens, der Morbidität, dem Charme und der Ausblicke, die sich alle paar Meter ändern. Biegt man in Venedig um eine Ecke oder geht eine Treppe hinauf oder hinab, so ändert sich sofort der Blick und immer ist die nächste Ecke schöner als die vorherige.

Man hört nie auf zu fotografieren, selbst wenn man sich wiederholt fragt, ob man diese Aufnahme nicht schon ein Jahr zuvor belichtete. Um alle Zweifel zu beseitigen und diesen Moment gebührend festzuhalten muss man auf den Auslöser drücken.

Chiesa San Giorgio dei Greci

Chiesa San Giorgio dei Greci

Der Flug nach Venedig

Auch im Jahr 2018 war es wie immer. Die Fluggesellschaft Easyjet hatte uns nach der überstandenen Sicherheitsüberprüfung in Düsseldorf mit einem viel zu kleinen Propjet der insolventen Air Berlin befördert. Der Snack mit dem Käse-Butterbrot quietschte im Mund und der Karton Wasser schmeckte beim letzten Schluck unerträglich nach Plastik. Einzig der schwarze Tee war heiß und ließ einen wieder seine Würde zurück finden. Gast einer Airline zu sein muss man sich leisten können.

Fluglektuere und Beinfreiheit bei Easyjet

Fluglektuere und Beinfreiheit bei Easyjet

Die Crew war nach der butterweichen professionellen Landung der beiden Piloten sichtlich erleichtert, als sich nach langer Warterei auf dem italienischen Flughafen endlich ein paar Angestellte bemühten das Gepäck zu entladen. Wir waren heil angekommen und bester Vorfreude auf besseres Essen und echten Espresso.

Venedig aus dem Flugzeug

Venedig aus dem Flugzeug

Die Idee die Vaporeto Tickets vorab im Internet zu kaufen brachte keinen Vorteil. Beim nächsten Mal versuchen wir wieder unsere ersten italienischen Brocken über den Schalter am Flughafen zu werfen. Immerhin sprechen die meisten Menschen in Venedig auch ein bisschen Englisch und viele sogar ein bisschen Deutsch. Was man den Italienern nur ganz selten nachsagen kann, ist Unhöflichkeit oder schlechte Laune. Es ist schön angekommen zu sein.

Bus und Vaporetto

Man muss vom Flughafen noch mal mit Bus oder Schiff auf die Insel. Wir wählten den Bus, der im Wochenticket von EUR 72,- drin ist. Dieser brachte uns sehr zivilisiert und extrem freundlich bis zum Busbahnhof in Venedig. Dort verabschiedeten wir uns von der lächelnden Fahrerin, die uns eine schöne Zeit wünschte. Was für ein schöner Empfang!

Nachtfotografie in Venedig

Das Vaporetto brachte uns in gewohnter Gemächlichkeit nach nur fünf oder sechs Anlegestellen zu unserem Hotel. Der völlig überladene Fotorucksack drückte die Schultern ein letztes Mal nach unten, bevor er auf dem Bett geparkt wurde. Nach kurzem Auspacken wollten wir nur eines: den Flair Venedigs in Bildern einfangen. Dazu wurde meine X-T2 mit dem 35mm F/1.4 Objektiv (eine fantastische Linse!) bestückt und auf Auto-ISO bis 12.800 eingestellt. Es genügte völlig, um die nächtlichen Lichter der Stadt einzufangen.

Venedig - Vaporetto

Venedig – Vaporetto

Die Menschen hinter den Masken

Später trafen wir unsere Modelle, die Menschen hinter den Masken in der Pizzeria mit chinesischen Kellnern. An einer großen Tafel wurde gequatscht, was das Zeug hielt. Wir hatten uns einige Jahre nicht gesehen und erzählten sehr menschlich von vielen Erinnerungen. Wer die Masken kennt, die sonst beim Posieren kein Wort sagen, wird erstaunt sein, wie menschlich es ohne Verkleidung zugehen kann.

Überhaupt kam es uns allen vor wie ein Lottogewinn: Unsere eigenen Masken! Für uns hatten die Sechs eine Pause von zwei Jahren durchbrochen und wollten unsere Fotografien bekommen. Welche Ehre und welcher Druck auf unseren fotografischen Schultern!

Die Fotoausrüstung für Venedig 2018

Schon vor dem Flug war es eine Kunst, die richtigen Kameras und Objektive heraus zu suchen. Meine Frau Geraldine machte sich das Leben leicht und zurrte im MindShift-Rucksack die Panasonic Lumix FZ 1000 um die Hüfte. Die Kamera belichtete volle vier Tage lang schwarzweiß quadratisch Masken-Portraits und Venedig-Fotos.

Britta und Klaus hatten viele Canon- und Tamron-Linsen an den guten EOS Spiegelreflex Vollformaten befestigt. Dazu kamen Reisestative.

Fujifilm für Portraits

Ich entschied mich für die Fujifilm X-T2 mit dem 35mm F/1.4, dem 56mm F/1.2 und dem 55-200mm F3.5-4.8. In Begleitung war eine Canon EOS 5DsR mit Tamron 45mm F/1.8, Canon 85mm F/1.8 und einem 24mm TS-E für die Architektur. Zu wenig gebraucht habe ich das 55-200mm Fujinon. Viel schöner war das Freistellen der Masken mit den sehr offenen Blenden der Festbrennweiten.

Canon für Architektur

Zu meiner Überraschung zog das Canon EF 85mm F/1.8 weithin sichtbare violette Kanten bei Gegenlichtaufnahmen. Immerhin sind die mit Lightroom schnell wieder beseitigt. Extrem positiv überrascht war ich vom Canon 24mm TS-E, welches nicht nur gestochen scharfe Bilder von Venedig erlaubte. Auch die fehlenden stürzenden Linien vom Campanello San Marco sind eine Wohltat.

Ein Gruppenfoto ging mir voll in die Hose, weil ich es mit dem noch leicht getilteten 24mm TS-E versuchte. Das versteht man unter Lehrgeld, wenn man mit einer neuen, geliehenen Linse wichtige Selfies unternimmt. Ich verbuche es unter der „Rache des TS-E“ für billige Aufgaben.

Alle vier Redakteure nutzten Godox, Canon und Metzblitzgeräte für die Maskenportraits. Es ist elementar zu Blitzen, um die Augen weit hinter den Masken einzufangen.

Fotoausruestung Venedig Reise 2018

Fotoausruestung Venedig Reise 2018

Schlepperei unter Fotografen

Ansonsten war jeder Tag voller Schlepperei und hätte mir mit nur einer Kameramarke doch mehr Spaß bereitet. Aber was tut man nicht alles für die schönste Stadt des Karnevals. Zwei Aufgaben, Stadtfotografie und Maskenfotografie beim Karneval in Venedig 2018 zollten ihren Tribut.

Und so waren alle vier Redakteure zur Mittagszeit damit beschäftigt in zwei Stunden Schlaf wieder für den Abend gerüstet zu sein. Der Vollständigkeit halber muss auch das eine oder andere Glas Alkohol und Cola Light für die Müdigkeit verantwortlich gehalten werden.

Drei Tage Masken Fotografie – Bilder Karneval Venedig 2018

Ein Tag Burano

Am ersten Tag ging es im Trupp hinaus nach Burano. Offenbar hatten auch viele andere Fotografen und Masken dieses bunte Ziel. Die Fähre hatte jedenfalls trotz des niedrigen Wasserpegels 2018 und des vielen Objektiv-Glases keine Schwierigkeiten uns überzusetzen.

Maske Martina auf hoher See

Maske Martina auf hoher See bei der Fahrt mit dem Vaporetto nach Burano

Die Masken waren bereits auf dem Hinweg verkleidet und es dauerte eine kleine Zeit, bis wir die wunderschönen Kostümen zu den Freunden zuweisen konnten. Überraschend waren die vielen schönen Details an den mühevoll geschneiderten Kleidern und Kostümen. Ist man mit der Schneiderei nicht vertraut, so wird man diese Mühe nicht zu schätzen wissen. Immerhin kann die Verzierung eines Schuhs in Form einer Schleife mit Schnalle schon mal zwei Stunden Arbeit bereiten.

Die bunten Kulissen Buranos boten die perfekt Kulisse für unsere Fotografie. Immer wieder fanden sich die passenden Farben für die Inszenierung der Masken. Es viel auf, dass viele Fotografen sich stillos und ohne Dank an den Masken versuchten. Die Professionalität unsere verkleideten Freunde aus Stuttgart zeigte sich im genügsamen Umgang mit vielen Untiefen der Umgangsformen und der vielen Geduld beim Posieren. Unsere Hochachtung und Komplimente an Euch, liebe Freunde!

Der Abend wurde im La Bitta mit einem ausgiebigen Fachgespräch beendet. Leider verhinderte der Hunger und die Länge der Zeche die Annahme der Einladung zum Vivaldi Konzert. Das ist nur eine der vielen kulturellen Venedig 2018 Veranstaltungen, welche dem abendlichen kulinarischen Genuss der Lagunenstandt weichen musste. Man schafft einfach nicht alles in drei Tagen!

Ein Tag San Zaccaria

Tag zwei brachte uns zur Kirche San Zaccaria nahe dem Markusplatz. Die Kulisse bietet wunderschöne Hintergründe und ein besonderes Licht. Dennoch hatten wir nach bereits einer Stunde die Möglichkeiten ausgeschöpft und wanderten zu einigen Brücken und Gassen der Umgebung. Nach etwa drei Stunden Fotografie mit einem wunderbaren Spritz zum Abschluss in der Bar am Markusplatz, hatten wir den gewohnten Level der Erschöpfung erreicht und legten uns zu einem längeren Mittagsschlaf ins Heiabettchen des Hotels, um für den Sonnenuntergang ausgeschlafen zu sein.

Maske vor Chiesa di San Zaccaria

Maske vor Chiesa di San Zaccaria

Britta hatte nicht nur die Reise, sondern auch den abendlichen Aufstieg auf das Kaufhaus in professionellster Art stabsmäßig gut vorbereitet. Es gelang unserer Profi-Reiseorganisatorin außerdem die abendliche Sonne für einen kurzen, aber entscheidenden Moment zwischen den Wolken und dem Horizont hervorzuzaubern. Das Tilt- / Shiftobjektiv machte vom Stativ einen fabelhaften Job und es gelangen knackschafe 50 Megapixel-Fotos mit einer überragenden Canon EOS 5DsR.

Canal Grande bei Nacht von oben

Canal Grande bei Nacht von oben

Meine weitaus bessere Hälfte lobte derweil die Fujifilm X-T2, die sie für den Abend gegen die Panasonic eintauschte. Es gelangen ihr auch hiermit wunderbare schwarzweiße Aufnahmen aus der Hand mit hohen ISO-Werten. Ohne mein Einwirken lobte sie das 35mm F/1.4, welches ihr eine ebensolche Freude machte, wie mir bei Portraits und Städtereisen.

Klaus und Britta fotografierten ihrerseits erfolgreich bei wenig Licht mit Canon EOS 6D / 5D Mark IV und stabilisierten Tamron 24-70mm Linsen. Beide haben eine große Freude an der Bildqualität sowie der Ersparnis der Objektive im Vergleich zu den Canon Linsen ohne Stabilisierung.

Tag Drei an der Santa Maria della Salute

Es ist eine gute Tradition unter Masken am Freitag auf dem Platz vor der Santa Maria della Salute den Fotografen zu posieren. Auch hier tummelten sich viele Fotografen, die den menschlichen Umgang nicht gelernt hatten und Teils perückensträubende Formfehler begangen. Was auch immer sich dieser Fotoamateur dabei denkt, den seit 15 Jahren venedigerfahrenen Clown herum zu kommandieren und mit 300 Millimetern sein Gesicht zu einem Pfannkuchen zu verformen, mir drehte sich der Magen um.

Aber nach ein bisschen Wartezeit und einem bissigen Kommentar bekam ich das wahre Gesicht zu sehen und erhielt in wenigen Sekunden die professionelle Vielfalt von Poesie über Erstaunen, bis hin zum Lachen. Mein tiefer Dank an Dich, Du lieber toller Clown aus der Schweiz! Ich war verzückt von Deiner Lebenslust, Deinem Charme und der Liebe die in Deinen Posen erstrahlen.

Die Entscheidung, vom völlig überlaufenen Kirchplatz auf einen nahe gelegenen Platz voller Sonne auszuweichen, sollte durch wunderschöne Portraits belohnt werden. Die sechs Kostümierten boten ein wunderschönes Bild welches wir vier Fotografen dankbar belichteten durften.

Mit einem gemeinsamen Schlückchen Spritz ging eine wunderschöne Zeit mit Freunden zu Ende. Der nächste Morgen lud morgens um 6:30 Uhr noch auf den Markusplatz ein. Britta fotografierte die Masken und ich selbst hatte das Glück den Campanillo San Marco im leichten Morgendunst gerade mit Shift belichten zu dürfen.

Campanile di San Marco am Morgen bei Nebel

Campanile di San Marco am Morgen bei Nebel

Venedig, was bist und bleibst Du auch in 2018 für eine wunderschöne und schützenswerte Stadt voller toller Menschen, Essen und dem schönsten Karneval, den ich kennen lernen durfte.

Fotos Venedig beim Karneval 2018

Venezia 2018 Monochrome Bilder

Obwohl ich doch ein absoluter Schwarzweiß-Fan bin, habe ich mich bei diesem Reisebericht für Farbe entschieden und meine Frau Geraldine schoss die monochromen Fotos vom Carnevale di Venezia 2018. Es sind nicht nur monochrome Bilder, sondern auch quadratische Abmessungen, in den sie die Stadt und die Masken festhielt. Nun fragt man sich als FotografIn vielleicht: Wie kann man etwas so ein buntes Treiben auf Schwarzweiß reduzieren? Hier die Bilder:

Unser großer Dank an Britta und Klaus, die sechs wunderbaren Masken und das gastfreundliche Venedig für die schöne Zeit!

Peter Roskothen mit Erna auf Burano

Peter Roskothen mit Erna auf Burano – Ein Dank an alle befreundeten Masken!

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Dies ist eine Serie von Beiträgen - Venedig - Lesen Sie die ganze Serie:

© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – Bilder Karneval in Venedig 2018

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fotojournalist sowie Fototrainer und schreibe auf *fotowissen für andere Foto-Amateure und ambitionierte Fotografen. Die digitale Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

10 Kommentare

  1. Lieber Peter, ein toller Reisebericht über eure Zeit in Venedig 2018. Ehrlich und schön zugleich. Deine Schwester !

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  2. Liebe Geraldine,
    ich finde es großartig, dass du konsequent s/w fotografierst. Auch ein so farbenreiches Ereignis wie der Karneval verliert dadurch nicht an Reiz. Nichts desto trotz mag ich doch deine Street Aufnahmen noch mehr als jene der Masken. Aber das mag daran liegen, dass deine Bilder erst zum Ende des tollen Beitrages kommen. Vielleicht solltest du dich mit deinen Aufnahmen das nächste Mal an den Anfang schummeln??? ;-)
    Allerdings ist mein absoluter Favorit der Markusplatz im Morgendunst. Das hat uneingeschränktes Sehnsuchtspotenzial!
    Toller Bericht und wunderschöne Aufnahmen! Liebe Grüße
    Maike

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Hallo Maike,

      vielen Dank für Deinen Kommentar!

      Tatsächlich habe ich mir im Vorfeld zum venezianischen Karneval überlegt, ob es Sinn macht, dieses von Farben geprägte Ereignis monochrom festzuhalten. Ich hatte aber drei Argumente, die mich dafür gestimmt haben:

      Ich hatte das große Glück, schon mehrfach fotografisch beim Karneval in Venedig dabei zu sein. Mit der selbst gestellten Aufgabe, dieses Mal schwarz-weiß quadratisch zu fotografieren, hatte ich die Chance, das ganze aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Das reizte mich sehr.

      Mit meiner Kamera sehe ich zwar die Motive/Aufnahmen bei entsprechender Einstellung sowohl im Sucher als auch im Playback-Modus schwarz-weiß quadratisch, sie sind aber zusätzlich in Farbe vorhanden, so dass ich notfalls auf die bunten Bilder hätte ausweichen können.

      Zu guter Letzt, wenn mir die ersten schwarz-weißen Ergebnisse nicht gefallen hätten, hätte ich sofort auf farbig umstellen können – Digital macht‘s möglich ?.

      Es hat mir auf jeden Fall viel Spaß bereitet. Allerdings teile ich neidlos Dein Kompliment an das Bild vom Markusplatz im Morgengrauen, das Peter geschossen hat. So früh stehe ich (zumindest im Urlaub) leider nicht auf! Hmm, das könnte evtl. eine neue Aufgabe für mich beim nächsten Fotoausflug werden – Ich bin aber nicht digital und wahrscheinlich nicht so einfach umzustellen, he-he. LG Geraldine

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  3. Vielen Dank für diesen Bericht. Es werden viele schöne Architektur Fotografien gezeigt. Hierzu hätte ich eine Frage. Zwar versuche ich gleich bei der Aufnahme stürzende Linien zu vermeiden, aber nicht immer gelingt mir dies. Meine übliche Vorgehensweise ist dann die Bearbeitung in PS mit Hilfe der manuellen Objektivkorrektur. Wurden bei den hier gezeigten Bildern auch noch Korrekturen durchgeführt und wenn ja, mit welcher Methode?

    LG

    Thomas

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    • @Thomas – Du kannst stürzende Linien nicht vermeiden, wenn Du nicht weit genug zurück gehen kannst und / oder kein Weitwinkel hast, welches das Motiv ganz drauf bekommt, obwohl die Kamera mit der Wasserwaage neutral ausgerichtet wurde (dabei ist viel Boden drauf, der nachträglich gecropt wird). Dann musst Du nach oben fotografieren und bekommst stürzende Linien. Diese kannst Du besonders gut in Lightroom oder auch Capture One Pro wieder begradigen. Vorausgesetzt Du lässt genug Fleisch um das Objekt.
      Bei der softwaremäßigen Korrektur bekommst Du aber Bildprobleme und Unschärfen dort, wo das Bild auseinandergezogen wurde. Diese siehst Du wie immer erst im Poster oder bei einer genauen Ansicht auf dem Monitor.
      Diese Aufnahmen sind mit dem Canon 24mm TS-E Mark II Objektiv fotografiert. Dieses Objektiv wird für hohe Gebäudes geshiftet. Damit ist bereits bei der Aufnahme alles gerade, ohne störende Bodeninformationen. Ich kann gerne mal einen Bericht dazu erstellen. Bis dahin ist die beste Quelle diese:
      https://youtu.be/81w7Qug_aQM
      Ich hoffe ich konnte Dir gut helfen? Tatsächlich sind die TS-E Objektive von Canon ein Grund auch noch mit einer SLR zu fotografieren. Ein anderer sind die Kameras mit extremer Auflösung wie die 5DsR. Ansonsten sind andere Kameramarken vor Canon und Nikon, was die Innovationen und Leistung angeht.

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      • Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Werde noch einige Fragen zu dem Thema sammeln und dann wird es mal wieder Zeit für einen Fotokurs bei dir. ;-)

  4. Lieber Peter,

    vielen Dank für die Komplimente, die wir nur zurückgeben können. Es waren tolle, anstrengende, frühe und aufregende und doch entspannte Tage mit Euch in Venedig! Jederzeit gerne wieder!
    Allerdings muss ich mich jetzt auch mal beschweren! Du hast die Messlatte mit Deinen Bildern sehr, sehr hoch gelegt. Da traue ich mich ja kaum, meine bescheidenen Bilder zu zeigen ;-) Aber egal, es war toll und ich danke vor allem unseren tollen Masken, die das Erlebnis einfach perfekt gemacht haben!

    Ich hoffe auf eine Wiederholung in den nächsten Jahren ;-)

    LG
    Britta

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