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APS-C oder Vollformat? Sensoren und Kameras im Vergleich

Artikel ursprünglich verfasst am 29. August 2019

Vielleicht fragen Sie sich: „Soll ich eine APS-C Kamera oder eine Vollformatkamera kaufen?“. Die Entscheidung für den Kauf fällt mit den *fotowissen Hintergrundinformationen sehr viel einfacher. Dieser Vergleich plus unserer Beratung hilft Ihnen bei der Kauf-Entscheidung Vollformat versus APS-C:

APS-C oder Vollformat Sensor Kamera?

Vollformat (oder Mittelformat) für mehr als 32 Mepapixel – Dann sind 50, 60 oder 100 Megapixel möglich

Wirklich kleine Schärfentiefe ist mit dem Vollformat / Mittelformat einfacher

Die Bildqualität von APS-C und Vollformat muss sich nicht grundlegend unterscheiden

Preisvergleiche offenbaren ähnliche Kosten für beide Sensortypen

Große Poster ausschließlich mit Vollformat / Mittelformat

Vollformat versus APS-C?

Sensorgrößen Vergleich - Portrait mit Smartphone versus KameraDer Begriff Vollformat kommt vom Vollformatssensor, der die gleiche Größe hat wie ein Kleinbild-Negativ in analogen Zeiten: 36 × 24 mm. Ein APS-C Sensor hingegen ist kleiner als ein Vollformatssensor. Dem Vollformatssensor sagt man die bessere Bildqualität nach, was heutzutage aber nicht mehr stimmen muss, wenn man die gleichen Megapixel vergleicht. Fakt ist, dass auf den Vollformatssensor mehr Auflösung passt. APS-C Sensoren scheinen zumindest im Jahr 2019 auf etwa 32 Megapixel begrenzt zu sein (Canon EOS 90D). Möchten Sie demnach mehr Megapixel einsetzen, um zum Beispiel größere Abzüge damit anfertigen zu können, sollten Sie zu einem Vollformatssensor oder gar Mittelformatsensor greifen. Hier gibt es Sensoren, die 50 Megapixel, 60 Megapixel oder gar 100 Megapixel bieten.

Gewicht der Kameras

Der APS-C-Sensor in modernen spiegellosen Systemkameras (DSLM) hingegen bietet in der Regel leichtere Objektive mit kleineren Bildkreis. Daher sind zum Beispiel Olympus Kameras, einige Panasonic Kameras, Sony- und Fujifilm Kameras im APS-C Format erheblich leichter als Vollformatkameras. Das Gewicht der Kameraausrüstung ist für viele Fotografen auf Tour, bei einer Fotoreise, einer Urlaubsreise ein Kaufkriterium. Allerdings sollte den Fotoamateuren und Fotografen erklärt werden, dass sie derzeit keine 50 Megapixel Kameras mit APS-C-Sensor erwerben können. Das resultierende Bildformat der APS-C Kamera für ein Bild in Postergröße (240 – 300 dpi) liegt bei etwa 60 cm – 80 cm (längere Kante). Auf Keilrahmen kann man durch die kleinere Auflösung (ca. 200 dpi) auch noch etwas größer ausdrucken lassen. Für ein tolles Fotobuch reicht die Qualität der Sensoren aber alle Mal.

26 Megapixel APS-C Kameras reichen im Posterdruck höchstens bis 80cm (Betrachtungsabstand 1-2 Meter)

Die Sache mit dem Crop Faktor

Der sogenannte Crop Faktor ist ein Vergleichsfaktor. Verglichen wird immer mit dem Kleinbildformat, dem heutigen Vollformat. Daher entwickelte man einen Umrechnungsfaktor für den Blickwinkel. Wenn Sie auf eine Fujifilm APS-C Kamera (Crop 1,5x) wie zum Beispiel eine X-T3 ein 16mm-Objektiv setzen, dann entspricht der Blickwinkel dem eines 24mm-Objektivs im Vollformat. Man redet von 24 mm Kleinbildäquivalenz. In anderen Worten schauen Sie durch eine Fujifilm X-System Kamera mit 16 mm Objektiv, wie durch eine Vollformatkamera mit 24 mm Objektiv. Das Objektiv ändert sich damit nicht in der Brennweite, der Crop Faktor wird nur zur Veranschaulichung, quasi als Referenz herangezogen um den Brennweitenwert umrechnen zu können.

Ausführlicher Artikel zum Crop >>

Der Crop Faktor der Sensoren beträgt:

  • Vollformat 1x (Referenzgröße / entspricht Kleinbildformat)
  • APS-C-Sensor Canon 1,6x
  • APS-C-Sensor andere Hersteller (Nikon, Sony, Fujifilm,…) 1,5x
  • Micro-Four-Thirds-Sensor Kameras (Olympus, Panasonic) 2x
  • Fujifilm GFX Mittelformatsensor 0,79x

Die Sache mit der Schärfentiefe

Der Crop-Faktor muss allerdings auch auf die Blende angewendet werden, wenn man die Schärfentiefe von APS-C versus Vollformat vergleichen möchte. Vergleichen wir also ein 16 mm F1.4 Objektiv, so entspricht dies einem kleinbildäquivalenten 24 mm Objektiv mit einer Offenblende von F2. Folgerichtig ist es mit Vollformatkamera oder Mittelformatkamera bei entsprechend offenblendigen Linsen einfacher mit weniger Schärfentiefe zu arbeiten. Im Vollformat sind sogar Objektive von 85 mm Brennweite und F1.2 zu erhalten. Diese Objektive müssten bei einer Fujifilm-X-System-Kamera eine Brennweite von 56mm bei Offenblende F0.8 bieten. Ein solches Objektiv mit einer so großen Offenblende gibt es derzeit nicht zu kaufen. Das offenblendigste Objektiv von Fujifilm ist das XF56mm F1.2, was umgerechnet einem Vollformatobjektiv mit F1.8 entspricht. Eine kleine Schärfentiefe kann demnach ein Kaufargument für das Vollformat oder das Mittelformat darstellen.

Preisvergleich 85mm Objektive Vollformat versus APS-C (mit äquivalenter Brennweite und Blende)

 Fujifilm XF56mm F1.2Canon EF 85mm F1.8
(Spiegelreflex)
Nikon Z 85 mm F1.8 S
Preis UVP in EUR999,-479,-899,-

Anmerkung: Canon Objektiv ist ein Spiegelreflexobjektiv, für spiegellose Canon Kameras ist keines mit F1.8 als RF-Objektiv verfügbar – kein Vergleich möglich.

Hier kommt aber auch gleich ein kleiner Einwand: Objektive von 85 mm Brennweite mit F1.2 dienen fast ausschließlich größeren Distanzen. Fotografiert man damit ein Porträt in etwa anderthalb Metern Entfernung, muss man auch dieses Objektiv auf eine Blende von F2 oder F2.8 abblenden, um noch von der Nasenspitze bis zum Auge scharf zu sein. Wenn Sie diese extrem kleine Schärfentiefe nicht suchen, können Sie mit APS-C Kameras hervorragende Aufnahmen erstellen.

Wenn es Ihnen nicht auf eine extrem kleine Schärfentiefe ankommt, dann kommt eine APS-C Kamera als Anschaffung infrage.

Bildqualität – Vollformat oder APS-C im Vergleich

Vergleichen Sie die Bildqualität vom Vollformat und APS-C-Sensor, dann stellt sich zumindest bei Fujifilm heraus, dass eine 24 Megapixel oder 26 Megapixel Fuji-Kamera einer Canon-Vollformatkamera in nichts nachsteht.

Anmerkung: Weil ich die Qualität der beiden unterschiedlich großen Sensoren verglich, bin ich selbst (Autor Peter Roskothen) von schweren Canon Vollformat Spiegelreflexkameras auf Fujifilm APS-C Kameras gewechselt. Vor meinem Wechsel habe ich eine Canon EOS 5D Mark IV (30 Megapixel, UVP 4.065,-) mit einer Fujifilm X-T2 (24 Megapixel, UVP 1.699,-) verglichen und war aus noch anderen Gründen sehr begeistert von Fuji. Bei meinem Markenwechsel von Canon zu Fuji spielte außerdem das geringere Gewicht und die intuitive Bedienbarkeit der Fujifilm Kameras eine Rolle. Hinzu kamen funktionale Einschränkungen bei Canon Kameras, die ich nicht weiter für meine professionelle Fotografie hinnehmen wollte.

Preisvergleich Vollformat und APS-C Systemkameras

Vergleichen Sie im Jahr 2019 eine Canon, Nikon und Fujifilm Systemkamera, so werden Sie schnell herausfinden, dass die Vollformat Kameras einen unwesentlich höheren Anschaffungspreis haben. Hier ein Preisvergleich:

 Fujifilm X-T3 mit 18-55 mm F2.8-4Canon EOS RP mit RF 24-105 mm F4Nikon Z6 mit 24-70 mm F4
Megapixel26 MP26 MP24 MP
Straßenpreis EUR1.899,-2.149,-2.399,-

Diese drei Kameras sind technisch nicht identisch, und haben viele verschiedene Eigenschaften. Ein Vergleich fällt sehr schwer, da zum Beispiel die Autofokussysteme völlig unterschiedlich schnell und präzise arbeiten. Auch die Bildfrequenz, das Design und die Bedienung aller drei Kameras ist sehr unterschiedlich. Die Fujifilm Kameras bieten nach meiner Erfahrung außerdem die beste Bildqualität, sogar im Vergleich zum Vollformat (gleicher Megapixel). Der Preisvergleich ist also sehr schwierig, da es Vorlieben in der Bedienung und in der Technik jedes einzelnen Fotografen gibt.

Wer mehr über Fujifilm erfahren möchte >>

Postergröße bei Megapixel

Fragen Sie sich also jetzt, welche Postergröße Sie an die Wand hängen, dann hilft Ihnen unsere *fotowissen Postertabelle für die verschiedenen Megapixel Auflösungen der Sensoren. Wir haben hier nicht unterschieden zwischen dem APS-C-Sensor oder einem Vollformatsensor, sondern lediglich nach den entsprechenden Megapixeln. Wie Sie feststellen werden, ist beim APS-C-Sensor etwa bei 60 cm längere Kante des Posters Schluss. Diese Größe können Sie zwar durch Interpolation in einer entsprechenden Software (Photoshop, Affinity Photo, Luminar, …) noch einmal etwas hochrechnen, aber spätestens bei 80 cm Postergröße hört es auf:

*fotowissen Tabellenvergleich Megapixel PostergrößePostergröße (300 dpi)
(hervorragende Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Poster (240 dpi)
(gute Auflösung)
Angabe etwa / ca.
16 Megapixel
(Fuji X-100S, Panasonic FZ 1000, ...)
40 x 30cm52 x 34 cm
24 Megapixel
(EOS 5D II, Fujifilm X-T20, Sony Alpha 6000, ...)
50 x 34cm60 x 40cm
30 Megapixel
(Canon 5D IV, ...)
57 x 38 cm71 x 47 cm
50 MP - 3:2
(Canon 5DsR, Nikon D850, ...)
75 x 50 cm90 x 60 cm
50 MP - 4:3
(Fuji GFX 50SR)
70 x 52 cm87 x 65 cm
100 MP - 4:3
(Fujifilm GFX 100)
100 x 75 cm123 x 92 cm

Tipp: Hochrechnen der Auflösung für größere Ausgabeformate - Bilder skalieren

Sie können die Ausgabegröße Ihres Bildes z. B. in Capture One sehr gut steuern. Hier lässt sich ein Bild exakt auf das Ausgabeformat umrechnen, welches Sie sich wünschen. Dazu stellen Sie Capture One in den Proof Modus, nachdem Sie zu 100% in Ihr Bild hineingezoomt haben. Wenn Sie eine genaue Anleitung wünschen, dann schreiben Sie unten einen Kommentar und wir überlegen einen Video dazu anzufertigen. Alternativ lassen Sie das Bild von einem guten Fachlabor auf Ihr gewünschtes Ausgabeformat bringen. Das Fachlabor wird Sie auch fragen, wie der Betrachtungsabstand sein wird, denn davon hängt die Schärfung auch maßgeblich ab.

Fazit Beratung Vollformatsensor versus APS-C-Sensor

Wenn Sie eine Wahl treffen wollen zwischen der einen Kamera mit kleinerem Sensor und einer Kamera mit einem Vollformatssensor oder einem Mittelformat Sensor, dann müssen Sie sich zunächst einmal fragen, wie Sie Ihre Poster an die Wand hängen möchten. Wenn Sie die maximale Grenze bei 80 cm lange Kante legen, dann reichen ihnen APS-C Sensoren mit etwa 24-32 Megapixeln aus. Möchten Sie größer gehen, so sollten Sie gleich im 50 Megapixel Vollformat- oder Mittelformat-Bereich suchen. Hier kommen derzeit Kameras infrage wie eine Canon EOS 5DsR, Nikon D850, Sony Alpha 7R IV oder eine Fujifilm GFX 50S / GFX 50 R (besser, da die Objektive auch diese Auflösung unterstützten).

Bedenken Sie bei den Megapixelboliden im Vollformat oder Mittelformat allerdings auch die Folgekosten: Für diese Kameras benötigen Sie einen sehr schnellen PC oder Mac, eine große SSD Festplatte für die erste Bildbearbeitung und auf Dauer auch ein NAS-Festplatten-System für die dauerhafte Abspeicherung ihrer Fotos. Außerdem sind die Kameras und Objektive oftmals entsprechend teurer als die APS-C Objektive.

Der APS-C-Sensor von Kameras wie einer Canon EOS 7D II, EOS 80 D, EOS 90 D, Nikon D5300, Sony A6000 – A6600 oder einer Fujifilm X-T2 / X-T3 / X-T20 / X-T30 genügt für viele Fotoamateure, die ihre Poster nicht größer als maximal 80 cm an die Wand hängen. Der Vorteil dieser Systemkameras mit der APS-C-Sensor ist eindeutig das geringere Gewicht für Wanderungen oder andere Sportarten.

Ein Vollformatsensor hingegen kann höhere Auflösungen bieten, die zum Beispiel 50 Megapixel erreichen und sind damit auch für größere Poster ausreichend. Überlegen Sie sich jedoch, wie viele Poster Sie in dieser Größe in Ihrem Zuhause aufhängen, dann relativiert sich der finanzielle und materielle Aufwand relativ schnell. Dennoch: Wenn Sie einmal ein Bild abziehen möchten, welches sie zum Beispiel im Urlaub oder von einem wichtigen Verwandten geschossen haben, dann kann Ihre Kamera gar nicht genug Megapixel bieten und sie müssen sich im Vollformat oder Mittelformat umschauen.

Warum Mittelformat?

Wenn die besten Objektive an hochauflösende Vollformat Kameras angeschlossen werden, welche 50 oder 60 Megapixel bieten, dann stellt sich in Tests immer wieder heraus, dass diese Kameras maximal 33-36 Megapixel auflösen. Die Qualität des Sensors wird also durch die Objektive im Vollformat ausgebremst. Es kann daher nicht verwundern, dass Mittelformat Kameras immer wieder die bessere Qualität abliefern. Der größere Bildkreis und die Qualität der Mittelformat-Objektive ist für hervorragende Bildqualität ebenso verantwortlich, wie der Sensor.

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, warum also überhaupt APS-C Sensoren? Auch hier gilt: Die Bildqualität ist nur so gut wie die Objektive. Daher habe ich mich selbst für meine professionelle Fotografie für das Fujifilm X-System bei kleineren Auflösungen und für das Fujifilm GFX System (Mittelformat) für größere Auflösungen entschieden.

Vorteile und Nachteile von Vollformatsensoren und APSC-Sensoren

Pro und Contra bei gleicher Auflösung
(z.B. 24 MP)
Vollformat-KameraCrop-Kamera
Rauschverhaltenin der Regel weniger Rauschenin der Regel höheres Rauschen
Dynamikumfangmeist etwas höhermeist etwas niedriger
Mögliche Schärfentiefe
(durch größere Offenblende)
kleinergrößer
Objektiveschwererleichter (Crop-Objektive passen nicht an Vollformatkameras)
Bodyschwererleichter
Preis Body und Objektiveetwas höheretwas niedriger
Architekturfotografiebesser geeignet dank vorhandener Shift-Objektive für anspruchsvolle gerade Linieninzwischen viele kleine Brennweiten vorhanden (8mm,...), aber keine Shift-Objektive - daher oft stürzende Linien
Wildlife / Sport / Action
(Bildausschnitt bei gleicher Brennweite z. B. 400mm)
kleiner, sieht weiter weg aus (Nachteil)größer, sieht näher dran aus (Vorteil)

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – APS-C oder Vollformat? Sensoren und Kameras im Vergleich

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

5 Kommentare

  1. Ein sehr schöner Artikel. Gerade die Sache mit den großen Prints ist spannend.
    Ich besitze eine X-T30 und bin sehr zufrieden. Wäre eine Möglichkeit für ein großes Print, mehrere Bilder als Panorama zusammenzusetzen?

    Ein Video zu Capture One würde mich sehr interessieren.

    Auf diesen Kommentar antworten
      • Lieber Herr Roskothen,

        vielen Dank für die prompte Antwort. Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass die Megapixel-Zahl eigentlich zweitrangig ist, wenn man sich noch ein wenig mit der Fotobearbeitung auseinandersetzt.
        Indem ich mehrere Bilder zu einem Panorama „stitche“, erhalte ich doch mit nahezu jeder Kamera die Möglichkeit, 100 MP Bilder zu erstellen.

        Oder mache ich hier einen enormen Denkfehler? Ich nehme an, ein zusammengesetztes Bild steht einem „natürlichen“ 100 MP Bild qualitativ nach, korrekt? Wie groß ist der Unterschied?
        Ein solcher Bildervergleich würde mich brennend interessieren.

        Herzliche Grüße
        Stephan

  2. Kein Denkfehler. Das passt. Lassen Sie unbedingt den Polfilter weg, wenn Sie Panos fotografieren.
    Herzlich, Peter Roskothen

    Auf diesen Kommentar antworten
    • Vielen Dank!
      Und – entschuldigung – noch eine Nachfrage.
      In Ihrem Video zu Focus-Stacking habe ich (schmerzlich) gelernt, was ich bei meinen Landschaftsaufnahmen in Südkorea falsch gemacht habe *seufz*.
      Spricht – abgesehen von dem langen Bearbeitungsprozess – etwas dagegen, ein Panorama aus mehreren Bildern zu stitchen, die jedes für sich per Focusstacking gemacht wurden?
      Liebe Grüße
      Stephan

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