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APS-C oder Vollformat? Sensoren und Kameras im Vergleich

Vielleicht fragen Sie sich: “Soll ich eine APS-C Kamera oder eine Vollformatkamera kaufen?”. Die Entscheidung für den Kauf fällt mit den *fotowissen Hintergrundinformationen einfacher. Dieser Vergleich plus unserer Beratung hilft Ihnen bei der Kauf-Entscheidung Vollformat versus APS-C:

APS-C oder Vollformat Sensor Kamera?

Vollformat (oder Mittelformat) für mehr als 32 Mepapixel – Dann sind 50, 60 oder 100 Megapixel möglich.

Kleine Schärfentiefe ist mit dem Vollformat / Mittelformat einfacher.

Die Bildqualität von APS-C und Vollformat muss sich nicht grundlegend unterscheiden.

Preisvergleiche offenbaren ähnliche Kosten für beide Sensortypen.

Große Poster ausschließlich mit Vollformat / Mittelformat.

Vollformat versus APS-C?

Der Begriff Vollformat kommt vom Vollformatsensor, der die gleiche Größe hat wie ein Kleinbild-Negativ in analogen Zeiten: 36 × 24 mm. Ein APS-C Sensor hingegen ist kleiner als ein Vollformatsensor. Dem Vollformatsensor sagt man die bessere Bildqualität nach, was heutzutage aber nicht mehr stimmen muss, wenn man die gleiche Anzahl der Megapixel vergleicht. Fakt ist, dass auf den Vollformatsensor mehr Auflösung passt.

APS-C Sensoren scheinen bislang auf etwa 32 Megapixel begrenzt zu sein (Canon EOS 90D). Möchten Sie demnach mehr als 32 Megapixel einsetzen, um zum Beispiel größere Abzüge damit anfertigen zu können, sollten Sie zu einem Vollformatsensor oder gar Mittelformatsensor greifen. Hier gibt es Sensoren, die 50 Megapixel (Canon EOS 5DsR, Fujifilm GFX 50SR), 60 Megapixel (Sony Alpha 7R IV) oder gar 100 Megapixel (Fujifilm GFX 100)  bieten.

Sensorgrößen Vergleich - Portrait mit Smartphone versus Kamera

Sensorgrößen Digitalkameras Smartphone, MFT, APS-C, Vollformat, Mittelformat

Gewicht der Kameras

Der APS-C-Sensor in modernen spiegellosen Systemkameras (DSLM) bietet in der Regel leichtere Objektive mit kleineren Bildkreis / Durchmesser (da Glas schwer wiegt, sind Objektive mit kleineren Durchmessern leichter). Daher sind zum Beispiel Olympus Kameras, einige Panasonic Kameras, Sony- und Fujifilm Kameras im APS-C Format erheblich leichter als Vollformatkameras. Das Gewicht der Kameraausrüstung ist für viele Fotografen auf Tour, bei einer Fotoreise, einer Urlaubsreise ein Kaufkriterium. Allerdings sollte den Fotoamateuren und Fotografen erklärt werden, dass sie derzeit keine 50 Megapixel Kameras mit APS-C-Sensor erwerben können. Das resultierende Bildformat der APS-C Kamera für ein Bild in Postergröße (240 – 300 dpi) liegt bei etwa 60 cm – 80 cm (längere Kante). Auf Keilrahmen kann man durch die kleinere Auflösung (ca. 200 dpi) auch noch etwas größer ausdrucken lassen. Für ein tolles Fotobuch reicht die Qualität der Sensoren aber immer.

26 Megapixel APS-C Kameras reichen im Posterdruck bis 80cm (Betrachtungsabstand 1-2 Meter).

Die Sache mit dem Crop Faktor

Der sogenannte Crop Faktor ist ein Vergleichsfaktor. Verglichen wird immer mit dem Kleinbildformat, dem heutigen Vollformat. Daher entwickelte man einen Umrechnungsfaktor für den Blickwinkel. Wenn Sie auf eine Fujifilm APS-C Kamera (Crop 1,5x) wie zum Beispiel eine X-T4 ein 16mm-Objektiv setzen, dann entspricht der Blickwinkel dem eines 24mm-Objektivs im Vollformat. Man redet von 24 mm Kleinbildäquivalenz. In anderen Worten schauen Sie durch eine Fujifilm X-System Kamera mit 16 mm Objektiv, wie durch eine Vollformatkamera mit 24 mm Objektiv. Das Objektiv ändert sich damit nicht in der Brennweite, der Crop Faktor wird nur zur Veranschaulichung, quasi als Referenz herangezogen um den Brennweitenwert umrechnen zu können.

Ausführlicher Artikel zum Crop >>

Der Crop Faktor der Sensoren beträgt:

  • Vollformat 1x (Referenzgröße / entspricht Kleinbildformat)
  • APS-C-Sensor Canon 1,6x
  • APS-C-Sensor andere Hersteller (Nikon, Sony, Fujifilm,…) 1,5x
  • Micro-Four-Thirds-Sensor Kameras (Olympus, Panasonic) 2x
  • Fujifilm GFX Mittelformatsensor 0,79x

Die Sache mit der Schärfentiefe

Der Crop-Faktor muss allerdings auch auf die Blende angewendet werden, wenn man die Schärfentiefe von APS-C versus Vollformat vergleichen möchte. Vergleichen wir also ein 16 mm F1.4 Objektiv, so entspricht dies einem kleinbildäquivalenten 24 mm Objektiv mit einer Offenblende von F2 (die Blende nur in Sachen Schärfentiefe). Folgerichtig ist es mit einer Vollformatkamera oder Mittelformatkamera, bei entsprechend offenblendigen Linsen, einfacher mit weniger Schärfentiefe zu arbeiten.

Für Vollformat-Kameras sind sogar Objektive von 85 mm Brennweite und F1.2 zu erhalten. Diese Objektive müssten bei einer Fujifilm-X-System-Kamera eine Brennweite von 56mm bei Offenblende F0.8 bieten. Ein solches Objektiv mit einer so großen Offenblende gibt es derzeit nicht zu kaufen. Das offenblendigste Objektiv von Fujifilm ist das XF56mm F1.2, was umgerechnet einem Vollformatobjektiv mit F1.8 entspricht. Eine kleine Schärfentiefe kann demnach ein Kaufargument für das Vollformat oder das Mittelformat darstellen.

Preisvergleich 85mm Objektive Vollformat versus APS-C (mit äquivalenter Brennweite und Blende)

  Fujifilm XF56mm F1.2 Canon EF 85mm F1.8
(Spiegelreflex)
Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM Nikon Z 85 mm F1.8 S
Preis UVP in EUR 999,- 479,- 689,- 899,-

Hier kommt aber auch gleich ein kleiner Einwand: Wer benötigt eine solche kleine Schärfentiefe außer Modefotografen? Wenn Sie mit einer Vollformatkamera und 85 mm Objektiv Portraits fotografieren und 2 Meter von Ihrem Model entfernt stehen, dann können Sie keine Blende F1.2 einsetzen, da nicht mal die Nasenspitze scharf ist, wenn Sie auf das Auge fokussieren (4 cm Schärfentiefe). Wir müssen auf diese Distanz auf eine Blende F2.8 (8,7 cm Schärfentiefe) oder F4 (12,4 cm Schärfentiefe) abblenden, um mindestens von der Nasenspitze bis zum Auge Schärfe zu erhalten.

Wenn es Ihnen nicht auf eine extrem kleine Schärfentiefe ankommt, dann kommt eine APS-C Kamera als Anschaffung infrage.

Bildqualität – Vollformat oder APS-C im Vergleich

Vergleichen Sie die Bildqualität vom Vollformat und APS-C-Sensor, dann stellt sich zumindest bei Fujifilm heraus, dass eine 24 Megapixel oder 26 Megapixel Fuji-Kamera einer Canon-Vollformatkamera in nichts nachsteht.

Anmerkung: Weil ich die Qualität der beiden unterschiedlich großen Sensoren vergleiche, bin ich selbst (Autor Peter R.) 2016 von schweren Canon Vollformat Spiegelreflexkameras auf Fujifilm APS-C Kameras gewechselt. Vor meinem Wechsel habe ich eine Canon EOS 5D Mark IV (30 Megapixel, UVP 4.065,-) mit einer Fujifilm X-T2 (24 Megapixel, UVP 1.699,-) verglichen und war aus verschiedensten Gründen begeistert von Fuji. Bei meinem Markenwechsel von Canon zu Fuji spielte außerdem das geringere Gewicht und die intuitive Bedienbarkeit der Fujifilm Kameras eine Rolle. Hinzu kamen funktionale Einschränkungen bei Canon Kameras, die ich nicht weiter für meine professionelle Fotografie hinnehmen wollte.

Preisvergleich Vollformat und APS-C Systemkameras

Vergleichen Sie im Jahr 2021 eine Canon, Nikon und Fujifilm Systemkamera, so werden Sie schnell herausfinden, dass die Vollformat Kameras einen unwesentlich höheren Anschaffungspreis haben. Hier ein Preisvergleich:

  Fujifilm X-T4 mit XF 16-80 mm F4 Canon EOS R6 mit RF 24-105 mm F4 Nikon Z6 mit 24-70 mm F4
Megapixel 26 MP 26 MP 24 MP
UVP EUR 2.299,- 2.859,- 2.499,-

Diese drei Kameras sind technisch nicht identisch, und haben viele verschiedene Eigenschaften. Ein Vergleich fällt schwer, da zum Beispiel die Autofokussysteme unterschiedlich arbeiten. Auch die Bildfrequenz, das Design und die Bedienung aller drei Kameras unterscheidet sich. Der Preisvergleich ist schwierig, da es Vorlieben in der Bedienung und in der Technik jedes einzelnen Fotografen gibt.

Wer mehr über Fujifilm erfahren möchte >>

Wer mehr über Canon erfahren möchte >>

Postergröße bei Megapixel

Frage: Welche Postergröße können wir Fotografen mit welcher Megapixel Auflösung an die Wand hängen?

Antwort: Die große *fotowissen Postertabelle für die verschiedenen Megapixel Auflösungen der Sensoren gibt Aufschluss. Wir haben nicht unterschieden zwischen dem APS-C-Sensor oder einem Vollformatsensor, sondern lediglich nach den entsprechenden Megapixeln. Wie Sie feststellen werden, ist beim APS-C-Sensor etwa bei 60 cm längere Kante des Posters Schluss. Diese Größe können Sie zwar durch Interpolation in einer entsprechenden Software (Photoshop, Affinity Photo, Luminar, …) noch einmal etwas hochrechnen, aber bei 80 cm Postergröße hört es etwa auf, wenn Sie auch noch nah an das Poster heran gehen möchten (geringer Betrachtungsabstand):

*fotowissen Tabellenvergleich Megapixel Postergröße Postergröße (300 dpi)
(hervorragende Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Poster Auflösung (240 dpi)
(gute Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Poster (200 dpi)
(gute Auflösung bei Distanz)
Angabe etwa / ca.
Leinwand (150dpi)
12 Megapixel
(iPhone, Kompaktkamera)
34 x 25cm 42 x 32cm 51 x38cm 68 x 51cm
16 Megapixel
(Fuji X-100S, Panasonic FZ 1000, ...)
41 x 27cm 52 x 34 cm 62 x 41cm 82 x 51cm
24 Megapixel
(EOS 5D II, Fujifilm X-T20, Sony Alpha 6000, ...)
50 x 34cm 60 x 40cm 76 x 51cm 102 x 68cm
30 Megapixel
(Canon 5D IV, ...)
57 x 38 cm 71 x 47 cm 85 x 57cm 114 x 78cm
50 MP - 3:2
(Canon 5DsR, ...)
74 x 50 cm 92 x 61 cm 110 x 74cm 147 x 98cm
50 MP - 4:3
(Fuji GFX 50SR)
70 x 52 cm 87 x 65 cm 105 x79cm 140 x 105cm
100 MP - 4:3
(Fujifilm GFX 100/S)
100 x 75 cm 123 x 92 cm 148 x 111cm 197 x148cm
Tipp: Hochrechnen der Auflösung für größere Ausgabeformate - Bilder skalieren
Sie können die Ausgabegröße Ihres Bildes z. B. in Capture One steuern. Hier lässt sich ein Bild exakt auf das Ausgabeformat umrechnen, welches Sie sich wünschen. Dazu stellen Sie Capture One in den Proof Modus, nachdem Sie zu 100% in Ihr Bild hineingezoomt haben. Wenn Sie eine genaue Anleitung wünschen, dann schreiben Sie unten einen Kommentar und wir überlegen einen Video dazu anzufertigen.

Alternativ lassen Sie das Bild von einem guten Fachlabor auf Ihr gewünschtes Ausgabeformat bringen. Das Fachlabor wird Sie auch fragen, wie der Betrachtungsabstand sein soll, denn davon hängt die Schärfung maßgeblich ab.

Fazit Beratung Vollformatsensor versus APS-C-Sensor

Wenn Sie eine Wahl treffen wollen zwischen der einen Kamera mit kleinerem Sensor und einer Kamera mit einem Vollformatssensor oder einem Mittelformat Sensor, dann müssen Sie sich zunächst einmal fragen, wie Sie Ihre Poster an die Wand hängen möchten. Wenn Sie die maximale Grenze bei 80 cm lange Kante legen, dann reichen ihnen APS-C Sensoren mit etwa 24-32 Megapixeln aus. Möchten Sie größer gehen, so sollten Sie gleich im 50 Megapixel Vollformat-Bereich oder Mittelformat-Bereich suchen. Hier kommen derzeit Kameras infrage wie eine Canon EOS R5, Nikon Z7 II, Sony Alpha 7R IV oder eine Fujifilm GFX 50S II / GFX 50 R / GFX 100S (besser, da die Objektive auch diese Auflösung unterstützten).

Bedenken Sie bei den Megapixelboliden im Vollformat oder Mittelformat allerdings auch die Folgekosten: Für diese Kameras benötigen Sie einen sehr schnellen PC oder Mac, eine große SSD Festplatte für die erste Bildbearbeitung und auf Dauer auch ein NAS-Festplatten-System für die dauerhafte Abspeicherung ihrer Fotos. Außerdem sind die Kameras und Objektive oftmals entsprechend teurer als die APS-C Objektive.

Der APS-C-Sensor von Kameras wie einer Canon EOS 7D II, EOS 80 D, EOS 90 D, Nikon D5300, Sony A6000 – A6600 oder einer Fujifilm X-T2 / X-T3 / X-T20 / X-T30 genügt für viele Fotoamateure, die ihre Poster nicht größer als maximal 80 cm an die Wand hängen. Der Vorteil dieser Systemkameras mit der APS-C-Sensor ist eindeutig das geringere Gewicht für Wanderungen oder andere Sportarten.

Ein Vollformatsensor hingegen kann höhere Auflösungen bieten, die zum Beispiel 50 Megapixel erreichen und sind damit auch für größere Poster ausreichend. Überlegen Sie sich jedoch, wie viele Poster Sie in dieser Größe in Ihrem Zuhause aufhängen, dann relativiert sich der finanzielle und materielle Aufwand relativ schnell. Dennoch: Wenn Sie einmal ein Bild abziehen möchten, welches sie zum Beispiel im Urlaub oder von einem wichtigen Verwandten geschossen haben, dann kann Ihre Kamera gar nicht genug Megapixel bieten und sie müssen sich im Vollformat oder Mittelformat umschauen.

Warum Mittelformat?

Wenn die besten Objektive an hochauflösende Vollformat Kameras angeschlossen werden, welche 50 oder 60 Megapixel bieten, dann stellt sich in Tests manchmal heraus, dass diese Kameras maximal 33-36 Megapixel auflösen. Die Qualität des Sensors wird also durch die Objektive im Vollformat ausgebremst. Es kann daher nicht verwundern, dass Mittelformat Kameras immer wieder die bessere Qualität abliefern. Der größere Bildkreis und die Qualität der Mittelformat-Objektive ist für hervorragende Bildqualität ebenso verantwortlich, wie der Sensor.

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, warum also überhaupt APS-C Sensoren? Auch hier gilt: Die Bildqualität ist nur so gut wie die Objektive. Daher habe ich mich selbst für meine professionelle Fotografie für das Fujifilm X-System bei kleineren Auflösungen und für das Fujifilm GFX System (Mittelformat) für größere Auflösungen entschieden.

Vorteile und Nachteile von Vollformatsensoren und APSC-Sensoren

Pro und Contra bei gleicher Auflösung
(z.B. 24 MP)
Vollformat-Kamera Crop-Kamera
Rauschverhalten in der Regel weniger Rauschen in der Regel höheres Rauschen
Dynamikumfang meist etwas höher meist etwas niedriger
Mögliche Schärfentiefe
(durch größere Offenblende)
kleiner größer
Objektive schwerer leichter (Crop-Objektive passen nicht an Vollformatkameras)
Body schwerer leichter
Preis Body und Objektive etwas höher etwas niedriger
Architekturfotografie besser geeignet dank vorhandener Shift-Objektive für anspruchsvolle gerade Linien inzwischen viele kleine Brennweiten vorhanden (8mm,...), aber keine Shift-Objektive - daher oft stürzende Linien
Wildlife / Sport / Action
(Bildausschnitt bei gleicher Brennweite z. B. 400mm)
kleiner, sieht weiter weg aus (Nachteil) größer, sieht näher dran aus (Vorteil)

Dieser Artikel wurde zuerst im August 2019 veröffentlicht und zuletzt für Sie im November 2021 überarbeitet. Der Beitrag war eine Arbeit von etwa 50 Stunden. Es wäre klasse, wenn Sie über die Links kaufen, dann können wir auch in Zukunft kostenlose Beiträge auf *fotowissen veröffentlichen. Bitte schauen Sie sich auch den Fotokurs unten an. Vielen Dank.

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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter P. Roskothen Fotokunst & Design.

8 Kommentare

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  • Ein sehr schöner Artikel. Gerade die Sache mit den großen Prints ist spannend.
    Ich besitze eine X-T30 und bin sehr zufrieden. Wäre eine Möglichkeit für ein großes Print, mehrere Bilder als Panorama zusammenzusetzen?

    Ein Video zu Capture One würde mich sehr interessieren.

      • Lieber Herr Roskothen,

        vielen Dank für die prompte Antwort. Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass die Megapixel-Zahl eigentlich zweitrangig ist, wenn man sich noch ein wenig mit der Fotobearbeitung auseinandersetzt.
        Indem ich mehrere Bilder zu einem Panorama “stitche”, erhalte ich doch mit nahezu jeder Kamera die Möglichkeit, 100 MP Bilder zu erstellen.

        Oder mache ich hier einen enormen Denkfehler? Ich nehme an, ein zusammengesetztes Bild steht einem “natürlichen” 100 MP Bild qualitativ nach, korrekt? Wie groß ist der Unterschied?
        Ein solcher Bildervergleich würde mich brennend interessieren.

        Herzliche Grüße
        Stephan

      • Ich benutze Capture one Pro 21 und wäre an einem Video zu diesem klasse Beitrag interessiert.
        Al Mille

    • Vielen Dank!
      Und – entschuldigung – noch eine Nachfrage.
      In Ihrem Video zu Focus-Stacking habe ich (schmerzlich) gelernt, was ich bei meinen Landschaftsaufnahmen in Südkorea falsch gemacht habe *seufz*.
      Spricht – abgesehen von dem langen Bearbeitungsprozess – etwas dagegen, ein Panorama aus mehreren Bildern zu stitchen, die jedes für sich per Focusstacking gemacht wurden?
      Liebe Grüße
      Stephan

  • Hallo Peter,

    die Ausgabegrösse auf Papier beschäftigt mich schon lange und ich frage mich was da möglich ist da ich mit meine Bilder immer riesig an einer Wand/in einer Ausstellung vorstelle, d.h. durchaus auch einmal als 2×3 m großes Bild. Ist so etwas mit 20 bis 30 MP überhaupt möglich ohne auf einen „riesigen Betrachtungsabstand“ zu gehen. Gibt es technische Möglichkeiten so etwas zu bewerkstelligen?

    Ich bin heute auf Deine Website gestoßen und finde die Themen gut aus- bzw. aufgearbeitet und präsentiert!

    Gut Licht und herzliche Grüße
    Hans Holz

    • Hallo Hans,

      Du kannst solche Poster ohne weiteres aufhängen, musst dann aber wirklich für Abstand sorgen. Es gibt auch auf Bahnhöfen riesige Werbetafeln, die aus der Ferne gut aussehen. Geeignet sind Motive wie zum Beispiel Portraits, an die sowieso keiner nah heran tritt. Nicht aber Bilder, die neugierig auf Details machen. Das ist einer der Gründe für hochauflösende Mittelformatkameras.

      Gruß,
      Peter

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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