Fotoblog / Fotogalerie Landschaftsfotografie Reise mit Kamera

Äthiopien

Äthiopien ist ein Land, in dem die Gegensätze nicht krasser sein können. Es ist landschaftlich ein Traum. Da bis Mitte September noch Regenzeit ist, hatten wir das Glück, die Natur noch im saftigen Grün zu sehen. Wir sind von der Haupstadt Addis Abeba (die dritt höchste Haupstadt der Welt mit 2370m üNN) Richtung Norden bis zum Tana-See (er ist mit 1786m üNN der höchstgelegene See Afrikas) gefahren. Unterwegs ging es zu den blauen Nilfällen, wobei man sich nicht vom Namen täuschen lassen darf. Das Wasser gleicht von der Farbe mehr einem Kaffee mit Milch. Weiter nach Lalibela (2500m üNN). Benannt nach König Lalibela. Dann folgte die Fahrt über Dessie wieder zurück nach Addis Abeba. Wir legten ca. 1645 km in einem Bus quer durch Äthiopien zurück. Bei einer Temperatur von ca. 26°C, trotzdem sehr anstrengend. Man ist bei den Straßenverhältnissen dort schon mal 12 Stunden unterwegs. Es kann auch passieren, dass unterwegs einfach mal ein Stück Straße fehlt. Dann heißt es: raus aus dem Bus und zu Fuß weiter (in einer Höhe von ca.3500m üNN) bis zu einer Stelle, wo der nächste Bus einen wieder einsammelt. Man sollte also gut zu Fuß sein. In der dünnen Luft ca. 5 km bergauf zu laufen treibt den Puls durchaus in die Höhe. Aber man wurde von einer traumhaften Landschaft belohnt, was die ein oder andere Strapaze wieder vergessen ließ.

Zwischendurch ging es durch viele Dörfer, in denen man damit konfrontiert wurde, unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben. Wellblechhütten ohne Wasserversorgung und Strom. Die einzige Wasserversorgung bestand oft nur durch einen kleinen Bach, der durch das Dorf fließt.

Heute zeige ich ein paar Bilder von der schönen Landschaft. Mal gucken, ob ich noch einen zweiten Teil über die Menschen in Äthiopien mache.

 

 

Über den Autor

Joachim Böttcher

Hallo. Ich bin Hobbyfotograf. Meine erste Kamera habe ich mir 1986 gekauft. Eine Minolta x 300. Das war der Beginn einer Fotoleidenschaft. Wie die meißten von uns folgte dann "learning by doing". Fotozeitschriften wälzen, gucken wie machen es die anderen und selber versuchen. Seitdem habe ich mir die ein oder andere Kamera zugelegt. Es folgte die erste Kamera mit Autofocus, dann wurden die Digitalkameras erschwinglich. Die Panasonic Lumix DMC G3 habe ich mir gekauft als sie auf den Markt kam. Mit ihr fotografiere ich seitdem.

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