Individueller Fotokurs - Besser fotografieren lernen

Adobe veröffentlicht 7.5 Mio. Kundendaten – Auch Ihre eMail-Adresse?

Artikel ursprünglich verfasst am 28. Oktober 2019

Adobe hat Kundendaten „veröffentlicht„. Die Daten von über 7,5 Mio. Cloud-Nutzern waren der Öffentlichkeit preisgegeben. Angesichts dieser Panne darf man sich die Frage stellen, welcher Cloud man vertrauen darf:

Adobe verliert 7,5 Millionen Kundendaten

Adobe veröffentlicht 7,5 Millionen Kundendaten

Ist Adobes Cloud sicher?

Ob Adobes Datenspeicher sicher ist, kann man nach dem neuesten Datenleck mit einem deutlichen „Nein“ beantworten. Die Daten von 7.5 Mio. Cloud-Usern waren durch einen Fehler des Unternehmens eine Woche lang im Internet offen einsehbar. Dazu gehörten alle sicherheitsrelevanten Daten außer dem Passwort und den Zahlungsinformationen. Betroffen waren Name, Adresse, eMail-Adresse und vermutlich noch weitere Daten. Es ist völlig klar, dass Datendiebe an Ihren Namen, Ihre Adresse und sogar an Ihre eMail-Adresse kommen konnten und Sie mit Pishing-eMails bombardieren könnten.

Antworten Sie nicht auf vermeintliche Adobe eMails, die von Dieben gesandt werden!

Vertrauen Sie keiner vermeintlichen Adobe-eMail, da diese dem Zweck dienen könnten, Ihr Passwort oder Zahlungsinformationen herauszufinden. Die kommenden Pishing-E-Mails werden vermutlich sehr echt aussehen und könnten Sie als Adobe-Kunden sogar mit dem Namen und Titel anreden. Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um eine Pishing-E-Mail handeln könnte, klicken Sie keinesfalls auf einen der Links in dem Schreiben. Gehen Sie ausschließlich direkt über das Internet auf die Adobe Webseite.

Meine Meinung – Adobe darf keine Daten mehr erhalten

Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob man seine Bilder, hochsensible Kreditkarteninformationen oder seine Adresse dem Adobe-Unternehmen anvertrauen kann. Mein Tipp: Man sollte weder seinen Namen, seine Adresse, noch seine wertvollen Bilder in die Hand eines unsicheren Services, wie dem von Adobe legen. Adobe hatte bereits 2013 eine noch schlimmere Datenpanne, welche sogar verschlüsselte Zahlungsinformationen und Passwörter preisgab. Wenn Sie eine Alternative zur Adobe Software suchen, dann schauen Sie bitte in diesen ausführlichen Artikel:

Beste Adobe Photoshop Lightroom Alternative >>

Die 2013 Adobe-Panne >>

Adobes Statement zum neuerlichen Datenverlust >>

Wenn Sie Fragen zu dem Vorgang haben, gehen Sie auf die Adobe Webseite und schreiben dem Unternehmen.

Autor: Peter Roskothen

Ich, Peter Roskothen bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer Fotokurse sowie Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Fotoamateure und ambitionierte Fotografen. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

Meine ganz eigene Homepage mit Fotografien, Fotokursen und Webdesign finden Sie unter Peter Roskothen Fotokunst & Design.

3 Kommentare

  1. Au man, ja, das ist bitter. Aber mal Hand auf´s Herz: Was im Zusammenhang mit Clouds, oder dem Internet als solches, ist „sicher“? Ich glaube, der User im Allgemeinen hat nur die Chance, in Sachen Vertrauen eine gewisse Beharrlichkeit zu entwickeln-bis zum nächsten Mal. Dann folgt der Aufschrei, und es geht mangels Alternativen von vorne los. Ich denke, das ist der Preis, den wir zahlen.
    Ich kann mich jedenfalls noch dran erinnern, was das vor etlichen Jahren bzgl. Privatsphäre/Datenschutz für einen hysterischen Tumult auslöste, als die sogenannte Volkszählung durchgeführt werden sollte. Das war gegenüber den akuten Problemen fast schon niedlich.
    Herzlich grüßend, Dirk

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  2. „Ich glaube, der User im Allgemeinen hat nur die Chance, in Sachen Vertrauen eine gewisse Beharrlichkeit zu entwickeln-bis zum nächsten Mal. Dann folgt der Aufschrei, und es geht mangels Alternativen von vorne los. Ich denke, das ist der Preis, den wir zahlen.“

    Warum bis zum nächsten mal letargisch warten und ständig nur hoffen, es wird mir schon nicht’s passieren. Warum lassen sich alle (Nutzer, Presse, …) immer wieder einlullen und verweigern sich nicht einfach diesem Scheiss.
    Sicher machen die Cloud-Dienste vieles einfacher. Aber wirklich einfacher? Ich denke nur bequemer. Denn wenn man ein wenig Hirnschmalz und Zeit opfert, braucht man diesen Sch… nicht wirklich. Die Firmen die diese Dienste anbieten werden nie, nie!!! sichere Systeme anbieten, denn das kostet richtig Geld, ihr Geld und man könnte die Dienste nicht mehr so unkompliziert nutzen, was es für die Nutzer unattraktiver macht. Die wollen, müssen damit Geld verdienen!
    Aber welche Funktionen brauchen wir denn wirklich? Mit wem müssen wir wirklich Daten tauschen?
    Früher meinten alle Zeitschriftenschreiberlinge auch immer MS-Office seihe das nonplusultra und man bräuchte es ja unbedingt um kompatibel zu anderen zu sein. Ich nutze schon immer SoftMaker Office und hatte noch nie Probleme. Wenn ich jemandem was zukommen lasse dann als PDF per Email oder per Fax.
    Ich bin dabei mir eine eigene Cloud einzurichten. Der Server, ein NAS steht bei mir zu Hause. Daten zwischen Handy, Tablet und PC tausche ich in meinem Homenetz aus oder wenn nach außen, dann über einen VPN-Tunnel.
    Leider klappt das so richtig im Moment nur mit dem NAS meines Sohnes, da dieses in einer größeren Stadt mit richtig gutem Internetanschluß steht. Deutschlands Internetpolitik läßt grüßen.
    Auf dem NAS liegt dabei alles von meiner Familie. Kontakte, Termine, Datenbanken, Dokumente, Bilder (RAW, Fotoalbum, …), Musik, Videos, …
    So kann ich unterwegs meine Bilder anschauen, anderen zeigen, wenn ich will diese auch bearbeiten, kann mir meine! Musik anhören, Videos anschauen. Und das alles ohne Fremdcloud, teure Abo’s, Werbeeinblendungen.
    Wenn ich jemandem Bilder zeigen möchte, dann schicke ich ihm nen Link mit entsprechenden Zugriffsrechten auf mein „öffentliches“ Fotoalbum.
    Ich brauche keinen Cloudspeicher einkaufen, gebe keine Bildrechte automatisch an Dritte ab, was viele noch gar nicht gerafft haben, ich nutze auch keine Software welche ein Abo erfordern, muss mich aber selber um die Organisation und Sicherheit meiner Daten kümmern. Das ist natürlich nicht so bequem und kostet etwas Zeit und manchmal auch ein wenig Geld für gute Software.
    Aber jeder muss für sich selber wissen was ihm diese Freiheit über seine Daten wert ist.
    Bequem oder sicher, beides geht nicht wirklich.
    Ich fände es schön, wenn auch die Zeitschriften diesbezüglich kritischer und userorientierter wären und öfter Lösungsvorschläge bringen würden, statt sie 1000ste Anleitung zu Adobe-Produkten, gähn, welche ich schon vor einiger Zeit von meinem PC gelöscht habe. Warum bringen diese nicht mehr Anleitungen über alternative Programme, braucbare Backupstrategien, eigene Cloudlösungen?
    Ausgetretene Pfade verlassen ist halt unbequem und man muß das Hirn benutzen. Lach.
    Bitte nicht mißverstehen, das stellt lediglich meinen Meinung dar und keine Kritik !

    mit freunlichen Grüßen
    Dirk Ryl

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  3. Dem stimme ich komplett zu. ich benutze sowas auch nicht. Weder Clouds, noch Leasing-Software.
    LG, Dirk

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