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APS-C oder Vollformat? Sensoren und Kameras im Vergleich

Dieser ausführliche Artikel von Peter Roskothen bietet eine umfassende Beratung und Vergleich zwischen APS-C- und Vollformatsensoren sowie Mittelformatsensoren, die Fotografen bei der Entscheidung für eine Kamera helfen sollen. Die Kernpunkte umfassen: Vergleich der Sensortypen, Bildqualität und Dynamikbereich, Preis und Gewicht, Tiefenschärfe und Bokeh, Empfehlungen und Schlussfolgerung.

Vielleicht fragen Sie sich: “Soll ich eine APS-C Kamera oder eine Vollformatkamera kaufen?”. Die Entscheidung für den Kauf der besten digitalen Kamera fällt mit den *fotowissen Hintergrundinformationen einfacher. Dieser Vergleich plus unserer Beratung hilft Ihnen bei der Kauf-Entscheidung Vollformat versus APS-C. Wir geben zusätzlich Kameraempfehlungen:

APS-C oder Vollformat Sensor Kamera?

Zwei digitale Kameras mit unterschiedlichen Sensoren: Eine Vollformatkamera links im Vergleich zu einer APS-C-Kamera rechts. Der Artikel “APS-C oder Vollformat? Sensoren und Kameras im Vergleich” wurde zuerst im Juni 2020 veröffentlicht und zuletzt im Jahr 2024 für Sie überarbeitet.

Vollformat (oder Mittelformat) für mehr als 40 Mepapixel – Dann sind 50, 60 oder 100 Megapixel möglich.

Preisvergleiche offenbaren ähnliche Kosten für beide Sensortypen.

Große Poster ausschließlich mit Vollformat / Mittelformat?

Pro und Contra Vollformat versus APS-C

Wenn wir das Vollformat versus APS-C vergleichen, dann wird hier in der Übersicht schnell klar, welche Vorteile und Nachteile beide Sensoren und digitalen Kameratypen haben:

Pro und Contra bei gleicher Auflösung
(z.B. 24 MP) Vollformat versus APS-C
Vollformat-Kamera Crop-Kamera, APS-C oder MFT
Rauschverhalten in der Regel weniger Rauschen in der Regel höheres Rauschen
Dynamikumfang meist etwas höher meist etwas niedriger
Mögliche Schärfentiefe
(durch größere Offenblende)
kleiner größer
Objektive schwerer leichter (Crop-Objektive passen nicht an Vollformatkameras)
Body schwerer leichter
Preis Body und Objektive etwas höher etwas niedriger
Architekturfotografie besser geeignet dank vorhandener Shift-Objektive für anspruchsvolle gerade Linien inzwischen viele kleine Brennweiten vorhanden (8mm,...), aber keine Shift-Objektive - daher oft stürzende Linien
Wildlife / Sport / Action
(Bildausschnitt bei gleicher Brennweite z. B. 400mm)
kleiner, sieht weiter weg aus (Nachteil) größer, sieht näher dran aus (Vorteil)
Straßenfotografie relativ auffällig unauffälliger

Vollformat versus APS-C?

Der Begriff Vollformat kommt vom Vollformatsensor (Kleinbildsensor), der die gleiche Größe hat wie ein Kleinbild-Negativ in analogen Zeiten: 36 × 24 mm. Damit steht auch schon das Seitenverhältnis der Fotos fest, es ist 3:2. Ein APS-C Sensor (ebenfalls 3:2) hingegen ist kleiner als ein Vollformatsensor. Dem Vollformatsensor sagt man die bessere Bildqualität nach, was heutzutage aber nicht mehr stimmen muss, wenn man die gleiche Anzahl der Megapixel vergleicht. Fakt ist, dass auf den Vollformatsensor mehr Auflösung passt.

APS-C Sensoren schienen bislang auf etwa 32 Megapixel begrenzt zu sein (Canon EOS 90D). Im September 2022 hat Fujifilm mit der X-H2 den ersten APS-C Sensor mit 40 Megapixeln vorgestellt. Möchten Sie demnach mehr als 40 Megapixel einsetzen, um etwa größere Abzüge damit anfertigen zu können, sollten Sie zu einem Vollformatsensor oder gar Mittelformatsensor greifen. Hier gibt es Sensoren, die 45-50 Megapixel (Canon EOS 5DsR, Canon EOS R5, Nikon Z7 II, Fujifilm GFX 50SR II), 60 Megapixel (Sony Alpha 7R IV) oder gar 100 Megapixel (Fujifilm GFX 100S)  bieten.

Sensorgröße Vergleich

Sensorgrößen Vergleich - Portrait mit Smartphone versus Kamera
Sensorgröße Vergleich

Sensorgrößen Digitalkameras Smartphone, MFT, APS-C, Vollformat, Mittelformat. Sensorgröße Vergleich

Was ist ein MFT-Sensor?

Ein MFT-Sensor ist ein Sensor, der in spiegellosen Systemkameras verwendet wird. “MFT” steht für “Micro Four Thirds” und bezieht sich auf den Standard, der von Olympus und Panasonic für ihre spiegellosen Kameras entwickelt wurde.

Der MFT-Sensor hat etwas kleinere Abmaße als der APS-C-Sensor, der in DSLR-Kameras verwendet wird, aber größer als der Sensor in Kompaktkameras. Die Größe des MFT-Sensors von etwa 17 x 13 mm ermöglicht es, kompakte Kameragehäuse zu entwickeln, während immer noch eine hohe Bildqualität und Flexibilität gewährleistet ist.

Ein MFT-Nachteil oder MFT-Vorteil ist die höhere Schärfentiefe als APS-C, Vollformat oder Mittelformat. Schwierigkeiten sind bei extremen Weitwinkeln zu erwarten.

MFT-Vorteile sind geringeres Gewicht und längere kleinbildäquivalente Brennweiten. Wer ein Bildverhältnis von 4:3 mag, der ist mit dem MFT-Sensor besser bedient als mit dem 3:2 Bildverhältnis von APS-C oder Vollformat. Auch im Bildverhältnis unterscheidet sich der Sensor von den anderen.

Aufnahmeformate der Fotografie Foto-Format >>

Was ist ein APS-C Sensor?

Ein APS-C Sensor ist ein elektronischer Bildsensor, der in digitalen Spiegelreflexkameras und spiegellosen Systemkameras verwendet wird. Die Bezeichnung “APS-C” steht für “Advanced Photo System Type C”, wobei “C” eine Referenzgröße für den Filmformattyp des ursprünglichen Advanced Photo System (APS) Films darstellt.

Ein APS-C Sensor ist kleiner als ein Vollformatsensor, aber größer als ein kleinerer Sensor wie beispielsweise ein Micro Four Thirds Sensor oder ein Smartphone-Sensor. Die genauen Abmessungen eines APS-C Sensors können je nach Kamerahersteller variieren, aber sie liegen in der Regel im Bereich von etwa 22 mm x 15 mm bis 24 mm x 16 mm.

Die Verwendung eines APS-C Sensors hat Vorteile und Nachteile. Zu den Vorteilen gehören eine höhere Bildqualität im Vergleich zu kleineren Sensortypen, eine verbessertes Rauschverhalten bei höheren ISO-Einstellungen und die Möglichkeit, Wechselobjektive zu verwenden.

Ein APS-C-Nachteil ist, dass durch den kleineren Sensor der Bildausschnitt im Vergleich zu Vollformatkameras mit dem gleichen Objektiv vergrößert wird, was bedeutet, dass ein Weitwinkelobjektiv auf einer APS-C Kamera einen engeren Blickwinkel hat. Auch sind die vergleichbaren Schärfentiefen der Objektive größer, als im Vollformat oder gar im Mittelformat.

Der APS-C-Vorteil ist die geringere Größe und das geringere Gewicht der Kameras, besonders aber der Objektive (kleinerer Bildkreis, als Vollformat). Glas wiegt schwer und je kleiner der Durchmesser der Objektive, desto leichter werden Objektive und damit die gesamte Fotoausrüstung.

Insgesamt ist ein APS-C Sensor eine beliebte Wahl für Fotografen, die eine gute Bildqualität und Flexibilität in einem relativ erschwinglichen Preisbereich suchen.

Was ist ein Vollformat-Sensor?
Ein Vollformat-Sensor ist ein größerer Bildsensor als APS-C, der in digitalen Kameras verwendet wird. Im Vergleich zu kleineren Sensorformaten wie APS-C oder Micro Four Thirds (kurz: MFT) bietet ein Vollformat-Sensor eine größere Fläche, was zu einer höheren Bildqualität führen kann. Meist sind aber auch die Kameras größer und die Kameraausrüstung wird schwerer, da die Objektive mehr Glas besitzen.

Der Begriff “Vollformat” stammt aus der Zeit der analogen Fotografie, als das kleinste Bildformat das Vollbild eines 35-mm-Films war. Der Ausdruck ist ein hervorragender Marketingtrick, suggeriert er doch etwas Besseres als Kleinbild (früherer Negativfilm 36 x 24 mm).

Ein Vollformat-Sensor hat in der Regel die gleiche Größe wie ein 35-mm-Filmnegativ (36 x 24 mm), das früher als Kleinbild bezeichnet wurde.

Vollformat-Vorteil: Durch die größere Fläche kann ein Vollformat-Sensor mehr Licht einfangen und somit Bilder mit geringem Rauschen und verbessertem Dynamikumfang produzieren als kleinere Sensoren wie APS-C oder MFT. Deshalb werden Vollformat-Kameras oft von professionellen Fotografen und Enthusiasten bevorzugt, insbesondere in Bereichen wie Landschafts-, Porträt- und Studiofotografie. Kleinere Schärfentiefen als bei APS-C oder MFT sind einfacher möglich.

Vollformat-Nachteil: Der größere Sensor benötigt größere Durchmesser bei den Objektiven, welche dadurch schwerer und teurer werden. Vollformat-Kameras sind in der Regel etwas schwerer und vor allem größer als APS-C-Kameras oder MFT-Kameras.

Gewicht der Kameras

Der APS-C-Sensor in modernen spiegellosen Systemkameras (DSLM) bietet in der Regel leichtere Objektive mit kleinerem Bildkreis / Durchmesser (da Glas schwer wiegt, sind Objektive mit kleineren Durchmessern leichter). Daher sind zum Beispiel Olympus Kameras (MFT), Panasonic Kameras (MFT), Sony- und Fujifilm Kameras im APS-C Format leichter als Vollformatkameras.

Das Gewicht der Kameraausrüstung ist für viele Fotografen auf Tour, bei einer Fotoreise, einer Urlaubsreise ein Kaufkriterium. Allerdings sollte den Fotoamateuren und Fotografen erklärt werden, dass sie derzeit keine 50-Megapixel-Kameras mit APS-C-Sensor erwerben können. Fujifilm baut immerhin hervorragende 40-Megapixel-APS-C-Kameras. Das resultierende Bildformat der APS-C Kamera mit 26 Megapixeln für ein Bild in Postergröße (240 – 300 dpi) liegt bei etwa 90 cm (längere Kante). Auf Keilrahmen kann man durch die kleinere Auflösung (ca. 200 dpi) auch noch etwas größer ausdrucken lassen. Für ein tolles Fotobuch reicht die Qualität der Sensoren aber immer. Eine Ausnahme sind die neuen 40 Megapixel-APS-C-Sensoren der X-H2 und X-T5. Die Fotografien dieser Kameras können wir noch größer abziehen lassen:

26 Megapixel APS-C Kameras reichen im Posterdruck bis 80 cm (Betrachtungsabstand 1-2 Meter).

40 Megapixel APS-C Kameras reichen im Posterdruck bis zu etwa 120 cm lange Kante (Betrachtungsabstand 1-2 Meter).

Wenn Sie eine Übersicht über die Größe von Abzügen in Abhängigkeit der Auflösung lesen möchten, dann in diesem wertvollen Artikel:

Wie viele Megapixel muss meine Digitalkamera haben?

Die Sache mit dem Crop Faktor

Der sogenannte Crop Faktor ist ein Vergleichsfaktor. Verglichen wird immer mit dem Kleinbildformat, dem heutigen Vollformat als Referenz. Daher entwickelte man einen Umrechnungsfaktor für den Blickwinkel. Wenn Sie auf eine Fujifilm APS-C Kamera (Crop 1,5x) wie zum Beispiel eine X-T4 ein 16mm-Objektiv setzen, dann entspricht der Blickwinkel dem eines 24mm-Objektivs im Vollformat. Man redet von 24 mm Kleinbildäquivalenz. In anderen Worten schauen Sie durch eine Fujifilm X-System Kamera mit 16 mm Objektiv, wie durch eine Vollformatkamera mit 24 mm Objektiv. Das Objektiv ändert sich damit nicht in der Brennweite, der Crop Faktor wird nur zur Veranschaulichung, quasi als Referenz herangezogen, um sich den Brennweitenwert im Kleinbild / Vollformat vorstellen zu können.

Ausführlicher Artikel zum Crop >>

Der Cropfaktor der Sensoren beträgt:

  • Vollformat 1 x (Referenzgröße / entspricht Kleinbildformat)
  • APS-C-Sensor Canon 1,6 x
  • APS-C-Sensor andere Hersteller (Nikon, Sony, Fujifilm, …) 1,5 x
  • Micro-Four-Thirds-Sensor Kameras (Olympus, Panasonic) 2 x
  • Fujifilm GFX Mittelformatsensor 0,79 x

Die Sache mit der Schärfentiefe

Der Crop-Faktor muss allerdings auch auf die Blende angewendet werden, wenn man die Schärfentiefe von APS-C versus Vollformat vergleichen möchte. Vergleichen wir also ein 16 mm F1.4 Objektiv, so entspricht dies einem kleinbildäquivalenten 24 mm Objektiv mit einer Offenblende von F2 (die Blende nur im Hinblick auf Schärfentiefe). Folgerichtig ist es mit einer Vollformatkamera oder Mittelformatkamera, bei entsprechend offenblendigen Linsen einfacher, mit weniger Schärfentiefe zu arbeiten. Wer Motive freistellen möchte, der greift entweder zu extrem offenblendigen Objektiven oder dem Mittelformat.

Für Vollformat-Kameras sind Objektive von 85 mm Brennweite und F1.2 zu erhalten. Diese Objektive müssten bei einer Fujifilm-X-System-Kamera eine Brennweite von 56 mm bei Offenblende F0.8 bieten. Ein solches Objektiv mit einer so großen Offenblende gibt es derzeit nicht zu kaufen. Das offenblendigste Objektiv von Fujifilm ist das XF 50 mm F1.0, was umgerechnet einem Vollformatobjektiv mit F1.5 (75 mm Brennweite) entspricht. Eine kleine Schärfentiefe kann demnach ein Kaufargument für das Vollformat oder das Mittelformat darstellen.

Kleine Schärfentiefe ist mit dem Vollformat oder Mittelformat einfacher möglich.

Preisvergleich 85 mm Objektive Vollformat versus APS-C (mit äquivalenter Brennweite und Blende)

Fujifilm XF56mm F1.2 Canon EF 85mm F1.8
(Spiegelreflex)
Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM Nikon Z 85 mm F1.8 S
Preis UVP in EUR 999,- 479,- 689,- 899,-

Hier kommt aber auch gleich ein Einwand: Wer benötigt eine solche kleine Schärfentiefe außer Modefotografen? Wenn Sie mit einer Vollformatkamera und 85 mm Objektiv Portraits fotografieren und 2 Meter von Ihrem Model entfernt stehen, dann können Sie keine Blende F1.2 einsetzen, da nicht mal die Nasenspitze scharf ist, wenn Sie auf das Auge fokussieren (4 cm Schärfentiefe). Wir müssen auf diese Distanz auf eine Blende F2.8 (8,7 cm Schärfentiefe) oder F4 (12,4 cm Schärfentiefe) abblenden, um mindestens von der Nasenspitze bis zum Auge Schärfe zu erhalten.

*fotowissen-Experten-Tipp: Wenn es Ihnen nicht auf eine winzige Schärfentiefe ankommt, dann kommt eine APS-C Kamera als Anschaffung infrage.

Test Vergleich Bildqualität Vollformat versus APS-C versus Mittelformat

Vergleichen wir in einem Test die Bildqualität vom Vollformat und APS-C-Sensor, dann stellt sich zumindest bei Fujifilm heraus, dass eine 24 Megapixel oder 26 Megapixel Fuji-Kamera einer Canon-Vollformatkamera in nichts nachsteht.

Anmerkung: Weil ich die Qualität der beiden unterschiedlich großen Sensoren vergleiche, bin ich selbst (Autor Peter R.) 2016 von schweren Canon Vollformat Spiegelreflexkameras auf Fujifilm APS-C Kameras gewechselt. Vor meinem Wechsel habe ich eine Canon EOS 5D Mark IV (30 Megapixel, UVP 4.065,-) mit einer Fujifilm X-T2 (24 Megapixel, UVP 1.699,-) verglichen und war aus verschiedensten Gründen begeistert von Fuji. Bei meinem Markenwechsel von Canon zu Fuji spielte außerdem das geringere Gewicht und die intuitive Bedienbarkeit der Fujifilm Kameras eine Rolle. Hinzu kamen funktionale Einschränkungen bei Canon Kameras, die ich nicht weiter für meine professionelle Fotografie hinnehmen wollte.

*fotowissen-Experten-Tipp: Die Bildqualität von APS-C und Vollformat muss sich nicht grundlegend unterscheiden.

Testfotos

Fujifilm X-T4 APS-C Sensor - Ausschnitt - Vergleich 3 Kameras und 3 Objektive - 20211101-5004-2Canon EOS R5 Vollformat - Ausschnitt - APS-C versus Vollformat versus Mittelformat - Sensoren Vergleichstest
Fujifilm X-T4 APS-C Sensor - Ausschnitt - Vergleich 3 Kameras und 3 Objektive - 20211101-5004-2GFX 50S Mittelformat Sensor - Ausschnitt - APS-C versus Vollformat versus Mittelformat - Sensoren Vergleichstest
Canon EOS R5 Vollformat - Ausschnitt - APS-C versus Vollformat versus Mittelformat - Sensoren VergleichstestGFX 50S Mittelformat Sensor - Ausschnitt - APS-C versus Vollformat versus Mittelformat - Sensoren Vergleichstest

Der Vergleich zwischen dem Mittelformat versus Vollformat versus APS-C zeigt, dass die Bildqualität aller Sensoren hervorragend ist und sich alle drei Sensorgrößen sowohl für Hobbyfotografen, als auch für Berufsfotografen eignen. Hier haben wir drei Kameras verglichen:

Vergleich Sensordynamik APS-C versus Vollformat versus Mittelformat

Reden wir von der Sensordynamik, dann von dem Umfang an Helligkeiten, die ein Sensor in einer einzigen Aufnahme erfassen kann. Hier helfen uns Testberichte anderer Webseiten, die das bereits gemessen haben.

  • APS-C Fujifilm X-T4 – 10.45 PDR¹
  • APS-C Fujifilm X-T5 – 10.42
  • Vollformat Canon R5 – 11.85 PDR
  • Mittelformat Fujifilm GFX 50S – 11.9 PDR
  • Mittelformat Fujifilm GFX 100 II – 12.26 PDR

¹ PDR = Photographic Dynamic Range

Ausgerechnet bei der Sensordynamik sind starke Unterschiede zwischen dem APS-C und dem Vollformat zu vermerken. Das spricht für den Vollformat-Sensor digitaler Kameras. Doch auch hier gibt es starke Unterschiede zwischen den Kameras zu vermerken. Die GFX Kameras und die Canon R5 schneiden in dem Testbericht hervorragend ab.

Link zu Photons to Photos >>

Preisvergleich Vollformat und APS-C Systemkameras

Vergleichen Sie heute eine Canon, Nikon und Fujifilm Systemkamera, so werden Sie schnell herausfinden, dass die Vollformat-Kameras und vor allem auch die Vollformat-Objektive einen unwesentlich höheren Anschaffungspreis haben. Hier ein Preisvergleich:

Fujifilm X-T4 mit XF 16-80 mm F4 Canon EOS R6 mit RF 24-105 mm F4 Nikon Z6 mit 24-70 mm F4
Megapixel 26 MP 26 MP 24 MP
UVP EUR 2.299,- 2.859,- 2.499,-

Diese drei Kameras sind technisch nicht identisch und haben viele verschiedene Eigenschaften. Ein Vergleich fällt schwer, da unter anderem die Autofokussysteme unterschiedlich arbeiten. Auch die Bildfrequenz, das Design und die Bedienung aller drei Kameras unterscheidet sich. Der Preisvergleich ist schwierig, da es Vorlieben in der Bedienung und in der Technik jedes einzelnen Fotografen gibt.

Wer mehr über Fujifilm erfahren möchte >>

Wer mehr über Canon erfahren möchte >>

Postergröße bei Megapixel

Frage: Welche Postergröße können wir Fotografen mit welcher Megapixel Auflösung an die Wand hängen?

Antwort: Die große *fotowissen Postertabelle für die verschiedenen Megapixel Auflösungen der Sensoren gibt Aufschluss. Wir haben nicht unterschieden zwischen dem APS-C-Sensor oder einem Vollformatsensor, sondern lediglich nach den entsprechenden Megapixeln. Wie Sie feststellen werden, ist beim APS-C-Sensor mit etwa 26 -Megapixeln etwa bei 60 cm längere Kante des Posters Schluss. Diese Größe können Sie zwar durch Interpolation in einer entsprechenden Software (Photoshop, Affinity Photo, Luminar, Topaz Gigapixel AI, …) noch einmal etwas hochrechnen, aber bei 80 cm Postergröße hört es etwa auf, wenn Sie auch noch nah an das Poster herangehen möchten (geringer Betrachtungsabstand):

*fotowissen Tabellenvergleich Megapixel Postergröße
Bildauflösung für Poster
Postergröße
(300 dpi)
(hervorragende Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Postergröße
(240 dpi)
(gute Auflösung)
Angabe etwa / ca.
Postergröße
(200 dpi)
(gute Auflösung bei Distanz)
Angabe etwa / ca.
Leinwand / Keilrahmen
(150dpi)
12 Megapixel
(iPhone, Kompaktkamera)
34 x 25 cm 42 x 32 cm 51 x38 cm 68 x 51 cm
16 Megapixel
(Fuji X-100S, Panasonic FZ 1000, ...)
41 x 27 cm 52 x 34 cm 62 x 41 cm 82 x 51 cm
24 Megapixel
(EOS 5D II, Fujifilm X-T20, Sony Alpha 6000, ...)
50 x 34 cm 60 x 40 cm 76 x 51 cm 102 x 68 cm
26 Megapixel
(Fuji X-T3 / T4, X100V, Canon EOS RP)
52 x 35 cm 66 x 44 cm 79 x 52 cm 105 x 70 cm
30 Megapixel
(Canon 5D IV, ...)
57 x 38 cm 71 x 47 cm 85 x 57 cm 114 x 78 cm
50 MP - 3:2
(Canon 5DsR, ...)
74 x 50 cm 92 x 61 cm 110 x 74 cm 147 x 98 cm
50 MP - 4:3
(Fuji GFX 50SR)
70 x 52 cm 87 x 65 cm 105 x79 cm 140 x 105 cm
100 MP - 4:3
(Fujifilm GFX 100/S)
100 x 75 cm 123 x 92 cm 148 x 111 cm 197 x 148 cm
Hinweis: Sie können Ihre Fotos mit einer Software wie Topaz Gigapixel noch vergrößern.
Tipp: Hochrechnen der Auflösung für größere Ausgabeformate - Bilder skalieren
Sie können die Ausgabegröße Ihres Bildes in der Bildbearbeitungssoftware steuern. Hier lässt sich ein Bild exakt auf das Ausgabeformat umrechnen, welches Sie sich wünschen. Dazu stellen Sie die Software in den Proof Modus, nachdem Sie zu 100 % in Ihr Bild hineingezoomt haben.

Alternativ lassen Sie das Bild von einem guten Fachlabor auf Ihr gewünschtes Ausgabeformat bringen. Das Fachlabor wird Sie auch fragen, wie der Betrachtungsabstand sein soll, denn davon hängt die Schärfung maßgeblich ab.

Micro-Four-Third Sensoren Versus Vollformat

Auch die Olympus und Panasonic-Kameras mit Micro-Four-Third Sensoren haben ihre Berechtigung. Sie sind klein, leicht und haben ein Verhältnis der Sensor-Kantenlängen von 4:3, wie das digitale Mittelformat auch. Es steht eine breite Palette von Objektiven zur Verfügung. Die Tiefenschärfe der MFT-Aufnahmen ist höher, bedingt durch kleinere Brennweiten. Bekannt sind die MFT-Systeme auch für die hervorragenden Videoqualitäten.

Doch die Micro-Four-Third Sensoren sind die kleinsten der drei besprochenen Sensoren. Die Dynamik der Sensoren ist mit maximal 10 PDR relativ niedrig. Hinzu kommt, dass die Kameras hervorragend für Sport und Wildlife, weniger aber für Weitwinkelaufnahmen geeignet sind. Die Auflösung der MFT-Sensoren ist bei Weitem nicht so hoch, wie beim Fujifilm APS-C-System. Wir das MFT-System nicht getestet und nicht verglichen, obwohl vieles für den Kauf sprechen kann.

Andere Testfaktoren

Weitere Faktoren können für den Kauf des einen oder anderen Systems entscheidend sein:

  • Wetterfestigkeit
  • Videofähigkeiten
  • Bedienung und Menüverständlichkeit
  • Bildformate und Bittiefe der Fotografien
  • Farbtiefe

Fazit Beratung Vollformatsensor versus APS-C-Sensor

Wenn Sie eine Wahl treffen wollen zwischen der einen Kamera mit kleinerem Sensor und einer Kamera mit einem Vollformatsensor oder einem Mittelformat Sensor, dann müssen Sie sich zunächst einmal fragen, wie Sie Ihre Poster an die Wand hängen möchten. Wenn Sie die maximale Grenze bei 80 cm lange Kante legen, dann reichen ihnen APS-C Sensoren oder Vollformat-Sensoren mit etwa 24-26 Megapixeln aus.

Kameraempfehlungen

Mit einer Fuji-X-T5, X-H2 oder X100VI und den 40-Megapixel-APS-C-Sensoren können Sie noch größer aufhängen. Möchten Sie größere Poster hängen, so sollten Sie gleich im 50+ Megapixel Vollformat-Bereich oder Mittelformat-Bereich kaufen. Hier kommen derzeit Kameras infrage wie eine Canon EOS R5, Nikon Z7 II oder Z8, Sony Alpha 7R V oder eine Fujifilm GFX 50S II / GFX 50 R / GFX 100S (besser, da die Objektive auch 100-Megapixel-Auflösung unterstützten).

Für das Fujifilm APS-C System spricht die Bildqualität auf Grund des X-Trans-Sensors, der in der Regel schärfer zeichnet als die Vollformatsensoren mit Bayer-Layer. Das Fujifilm-System ist überdies das einzige digitale Kamerasystem mit einer digitalen Hyperfokaldistanz im Sucher oder auf dem Display. Die Filmsimulationen unterscheiden die Kameras von anderen.

Warnung große Auflösung

Bedenken Sie bei den Megapixelboliden im Vollformat oder Mittelformat allerdings auch die Folgekosten: Für diese Kameras benötigen Sie einen rasanten PC oder Mac, eine große SSD-Festplatte für die erste Bildbearbeitung und auf Dauer auch ein NAS-Festplatten-System für die dauerhafte Abspeicherung Ihrer Fotografien. Außerdem sind die Kameras und Objektive oftmals entsprechend teurer als die APS-C-Kameras oder die APS-C-Objektive.

Der APS-C-Sensor von Kameras wie einer Canon EOS 90D, Nikon D5300, Sony A6000 – A6700 oder einer Fujifilm X-T2 / X-T3  / X-T4 / X-S20 / X-T30 II genügt für viele Fotoamateure, die ihre Poster nicht größer als maximal 80 cm an die Wand hängen. Der Vorteil dieser Systemkameras mit dem APS-C-Sensor ist eindeutig das geringere Gewicht für Wanderungen oder andere Sportarten.

Wer das APS-C-Format liebt, weil es leichter und kompakter ist, der kann mit den neuen 40-Megapixel-Sensoren von Fujifilm, einer X-H2, X-T5 oder X100VI vorliebnehmen und größere Poster aufhängen.

Ein Vollformatsensor hingegen kann höhere Auflösungen bieten, die zum Beispiel 60 Megapixel erreichen und ist damit auch für größere Poster ausreichend. Überlegen Sie sich jedoch, wie viele Poster Sie in dieser Größe in Ihrem Zuhause aufhängen, dann relativiert sich der finanzielle und materielle Aufwand relativ schnell. Dennoch: Wenn Sie einmal ein Bild abziehen möchten, welches Sie zum Beispiel im Urlaub oder von einem wichtigen Verwandten geschossen haben, dann kann Ihre Kamera gar nicht genug Megapixel bieten und Sie müssen sich im Vollformat oder Mittelformat umschauen.

Warum Mittelformat kaufen?

Wenn die besten Objektive an hochauflösende Vollformat Kameras angeschlossen werden, welche 50 oder 60 Megapixel bieten, dann stellt sich in Tests manchmal heraus, dass diese Kameras maximal 33-36 Megapixel auflösen. Die Qualität des Sensors wird also durch die Objektive im Vollformat ausgebremst. Es kann daher nicht verwundern, dass Mittelformat-Kameras immer wieder die bessere Qualität abliefern. Der größere Bildkreis und die Qualität der Mittelformat-Objektive ist für hervorragende Bildqualität ebenso verantwortlich, wie der Sensor.

Warum MFT kaufen?

Wer Micro-Four-Thirds-Kameras von Panasonic oder Olympus kauft, der hat mit 300 mm Brennweite bereits eine kleinbildäquivalente Brennweite von 600 mm erworben. Das bedeutet geringere Kosten und Gewicht für die Sport-, Action- oder Wildlifefotografie. Schwieriger wird es mit den Weitwinkel-Objektiven, die bauartbedingt im Randbereich nicht die Qualität wie eine Vollformat-Kamera oder Mittelformat-Kamera abliefern können.

Warum APS-C kaufen?

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, warum also überhaupt APS-C Sensoren? Auch hier gilt: Die Bildqualität ist nur so gut, wie die Objektive. Daher habe ich mich selbst für meine professionelle Fotografie für das Fujifilm X-System bei kleineren Auflösungen oder leichte Wanderungen entschieden. Mit dem Fujifilm GFX System (Mittelformat) fotografiere ich größere Auflösungen (Produktfotos, Architektur, Landschaft).

Fazit Vorteile und Nachteile von Vollformatsensoren und APS-C-Sensoren – Pro und Contra

Der Artikel Sensoren und Kameras im Vergleich zielt darauf ab, uns Fotografen bei der Entscheidung zwischen APS-C-Sensoren und Vollformatsensoren zu unterstützen. Es wird deutlich, dass sowohl APS-C-Kameras als auch Vollformatkameras ihre eigenen Vorteile und Nachteile haben. Für höhere Auflösungen über 40 Megapixel, die für große Poster nötig sind, empfiehlt sich der Griff zu Vollformat- oder Mittelformatkameras. Die Kosten für Vollformatkameras und APS-C-Kameras sind recht ähnlich. Das Gewicht der Ausrüstung und die gewünschte Bildqualität sind wesentliche Entscheidungsfaktoren.

Wer größere Abzüge anstrebt und Wert auf eine minimale Schärfentiefe legt, könnte das Vollformat oder Mittelformat bevorzugen. APS-C-Sensoren bieten hingegen eine gute Bildqualität in einem kompakteren und leichteren System, was sie ideal für die Fotografie auf Reisen oder bei sportlichen Aktivitäten macht. Fujifilm sticht mit 40-Megapixel-APS-C-Kameras hervor, die größere Abzüge ermöglichen. Letztendlich hängt die Wahl zwischen APS-C und Vollformat von den persönlichen Bedürfnissen, dem Budget und den Präferenzen der Fotografen ab.

Verschiedene Kameramarken vergleichen

Was bei dem Artikel bislang nicht berücksichtigt wurde, sind die Vorteile verschiedener Kameramarken. Der Vergleich ist schwierig, da in den Kameras verschiedene Funktionen verbaut sind, die sich unterscheiden. Wer im Bereich Wildlife oder Sport arbeiten möchte, der findet bei Canon, Nikon und Sony die vielen Tele-Festbrennweiten, die allerdings auch unglaublich viel Geld kosten.

Wer eine Hyperfokalanzeige und die Schärfentiefenkontrolle beim leichten Eindrücken des Auslösers wünscht, der kann mit Fujifilm die besseren Funktionen erwerben. So unterschiedlich sind die Systeme.

Verschiedene Sensorverhältnisse der Kameramarken

Während das Vollformat und APS-C die Kantenlängen 3:2 liefern, ist das MFT und Mittelformat im Verhältnis 4:3 der beiden Sensorkanten erhältlich. Ich persönlich bevorzuge häufig das 4:3 Format vor dem recht länglichen 3:2 Format. Das 4:3 Format lässt sich mit weniger Verlust auch für 1:1 oder 5:4-Aufnahmen nutzen. Auch das kann Ihre Kaufentscheidung beeinflussen.

Aufnahmeformate der Fotografie Foto-Format >>

Sensor Reinigung Kamera >>

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© Peter Roskothen ist Profi-Fotograf, Fototrainer, Fotojournalist – APS-C oder Vollformat? Sensoren und Kameras im Vergleich


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Peter Roskothen

Peter Roskothen
Ich bin Profi-Fotograf, Fototrainer ganz besonderer individueller Fotokurse und Fachjournalist für Fotografie. Ich schreibe auf *fotowissen für Sie als Fotograf*in. Die Fotografie ist meine Passion. Ich liebe alle Fotogenre und fotografiere genauso begeistert, wie ich Fotokurse gebe.

Jeder kann fotografieren und mit *fotowissen möchten alle Autoren zu Ihren besseren Fotos beitragen. Dabei beschäftigen wir uns nicht mit Pixelzählen, sondern mit Technik für Menschen und den Bildern im Speziellen (Fotoblog). Im Fotoblog helfen wir Fotos zu analysieren und konstruktiv nach vorne zu bringen. Übrigens stellen dort viele meiner Fotokursteilnehmer ihre Bilder aus.

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10 Kommentare

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  • Ein sehr schöner Artikel. Gerade die Sache mit den großen Prints ist spannend.
    Ich besitze eine X-T30 und bin sehr zufrieden. Wäre eine Möglichkeit für ein großes Print, mehrere Bilder als Panorama zusammenzusetzen?

    Ein Video zu Capture One würde mich sehr interessieren.

      • Lieber Herr Roskothen,

        vielen Dank für die prompte Antwort. Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass die Megapixel-Zahl eigentlich zweitrangig ist, wenn man sich noch ein wenig mit der Fotobearbeitung auseinandersetzt.
        Indem ich mehrere Bilder zu einem Panorama “stitche”, erhalte ich doch mit nahezu jeder Kamera die Möglichkeit, 100 MP Bilder zu erstellen.

        Oder mache ich hier einen enormen Denkfehler? Ich nehme an, ein zusammengesetztes Bild steht einem “natürlichen” 100 MP Bild qualitativ nach, korrekt? Wie groß ist der Unterschied?
        Ein solcher Bildervergleich würde mich brennend interessieren.

        Herzliche Grüße
        Stephan

      • Ich benutze Capture one Pro 21 und wäre an einem Video zu diesem klasse Beitrag interessiert.
        Al Mille

    • Vielen Dank!
      Und – entschuldigung – noch eine Nachfrage.
      In Ihrem Video zu Focus-Stacking habe ich (schmerzlich) gelernt, was ich bei meinen Landschaftsaufnahmen in Südkorea falsch gemacht habe *seufz*.
      Spricht – abgesehen von dem langen Bearbeitungsprozess – etwas dagegen, ein Panorama aus mehreren Bildern zu stitchen, die jedes für sich per Focusstacking gemacht wurden?
      Liebe Grüße
      Stephan

  • Hallo Peter,

    die Ausgabegrösse auf Papier beschäftigt mich schon lange und ich frage mich was da möglich ist da ich mit meine Bilder immer riesig an einer Wand/in einer Ausstellung vorstelle, d.h. durchaus auch einmal als 2×3 m großes Bild. Ist so etwas mit 20 bis 30 MP überhaupt möglich ohne auf einen „riesigen Betrachtungsabstand“ zu gehen. Gibt es technische Möglichkeiten so etwas zu bewerkstelligen?

    Ich bin heute auf Deine Website gestoßen und finde die Themen gut aus- bzw. aufgearbeitet und präsentiert!

    Gut Licht und herzliche Grüße
    Hans Holz

    • Hallo Hans,

      Du kannst solche Poster ohne weiteres aufhängen, musst dann aber wirklich für Abstand sorgen. Es gibt auch auf Bahnhöfen riesige Werbetafeln, die aus der Ferne gut aussehen. Geeignet sind Motive wie zum Beispiel Portraits, an die sowieso keiner nah heran tritt. Nicht aber Bilder, die neugierig auf Details machen. Das ist einer der Gründe für hochauflösende Mittelformatkameras.

      Gruß,
      Peter

  • Hallo Peter,
    Endlich finde ich in einem Artikel alle Fakten sehr gut sachlich aufgearbeitet und dargelegt, ohne jedwedes Eigeninteresse. Toll. Mein ganz besonderer Dank für diesen sehr guten Artikel.
    Sehr nachdenklich hat mich vor allem der Hinweis gemacht, dass auch die Objektive eine Auflösung haben, die dementsprechend die Auflösungsleistung des Sensors limitieren können.
    Darüber habe ich selbst in Sogenannten Fachzeitungen bisher nichts gelesen. Deren Bestenlisten habe ich vor 3 Jahren selbst als Basis für meine Kaufentscheidung verwendet. Glücklicherweise habe ich mich für Fuji entschieden.
    Viele Grüße aus Hattenhofen
    Marco

Journalist, Fotograf, Fototrainer Peter Roskothen

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