Richtiges Sehen – Kalibration von Monitor und Drucker
Unser CRT-Monitor (Röhrenmonitor) ist kalibriert und wenn ich etwas auf unserem Tintenstrahler ausgeben möchte, dann habe ich für die Fotopapiere auch eine Kalibrierung durchgeführt. Ich kann dann den fertigen Druck in Photoshop emulieren (Proof Setup). Wir haben die beiden Ausgabegeräte mit der Hard- und Software von Colorvision kalibriert. Das ist zum einen der Spyder2Pro, zum anderen die PrintFixPro Kombination von Color Savvy Mouse mit der Software von PrintFix. Wir bekommen kein Geld oder Tantiemen von Colorvision, aber sind überzeugte Nutzer dieser Möglichkeiten. Es gibt noch andere anerkannte Möglichkeiten zum Kalibrieren von Monitoren und Druckern wie das von Gretag. Das habe ich aber nicht getestet und kann dazu nichts sagen. Es ist ebenfalls eine professionelle Lösung, die aber sehr teuer war, bis Colorvision mit guten Preisen auch für Privatleute Druck machte.
Hervorragend ist der Support von Colorvision. Die haben wirklich Ahnung und geben auch Buchtipps wie “Farbmanagement in der Digitalfotografie“, mit dessen Hilfe man auch mal Farbräume und Begriffe wie “Rendering Intent” erläutert bekommt.
Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann ist dies:
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an sollte in der Digitalfotografie nicht ohne kalibrierten Monitor (CRT oder LCD) arbeiten, will man vermeiden, dass alles völlig falsch aussieht und beim Printen oder Abzug falsch ausgegeben wird. Und was Herr Mews von Colorvision hinzufügte: Man sollte beim wichtigen Foto (beispielsweise für Printmedien oder Werbung) tatsächlich den Raum verdunkeln. Das Auge macht einen eigenen Weißabgleich, der vom Umgebungslicht gesteuert wird. Also nimmt man die Farben seines Fotos am Bildschirm entsprechend der Tageszeit oder der Lampen im Büro wahr. Wer schon einmal von einem schönen Sommertag nach drinnen gelaufen ist, hat vielleicht festgestellt, wie lange das Auge benötigt, um sich an die Umgebung neu anzupassen. Auch die Kalibration des Monitors sollte man bei abgedunkeltem Zimmer vornehmen.
Also arbeitet man für wichtige Fotos am besten bei Dunkelheit, was ja der guten alten analogen Dunkelkammer wieder nahekommt. Fehlt nur der Geruch der Chemie…
Nachtrag Juni 2008: inzwischen kalibrieren wir mit den neuesten Lösungen von Spyder 3 Studio sowohl den LCD Monitor, als auch die Printausgabe. Ein weiterer Artikel zum Thema Monitorkalibierung >>
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